San Carlo Opernhaus 1830
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Kampanien Sehenswürdigkeiten Süditalien
Das San Carlo Opernhaus in Neapel wurde im 18. Jahrhundert von König Karl von Bourbon gebaut, der in seiner Hauptstadt ein topmodernes Theater haben wollte. Dieses große und luxuriöse Gebäude mit majestätischer Architektur und perfekter Akustik wurde schnell weit und breit bekannt. Leider wurde es 1816 bei einem Feuer zerstört, wurde aber unter der Leitung des Architekten Antonio Niccolini wieder aufgebaut, der das opulente Gebäude, wie es heute noch auf diesem Gelände steht, entworfen hat. Das San Carlo Opernhaus ist eines der ältesten Opernhäuser der Welt, das stets geöffnet war und in dem jedes Jahr zu jeder Saison ein schillerndes Programm von Opern, Ballett und Vorstellungen angeboten wird. Wenn Sie sich gerne ein wenig herausputzen möchten und die Magie und den Luxus einer Vorführung in diesem Theater miterleben möchten oder einfach nur das atemberaubende Gebäude besichtigen wollen, dann buchen Sie einfach ein Ferienhaus in Neapel und kommen Sie hier vorbei!
Sfogliatelle
Veröffentlicht in : Essen und Wein Kampanien Rezepte Süditalien Typische Produkte & Spezialitäten
Dieser Artikel hat als Rezept angefangen. Allerdings hat eine Recherche ergeben, dass die Zubereitung dieser Speise nur von wirklich talentierten Bäckern ausprobiert werden sollte, denn dieses Vorhaben könnte sehr frustrierende Folgen haben, da es häufig nicht gelingt. Es ist natürlich möglich, Sfogliatelle zu Hause zu backen, aber am besten probieren Sie dieses köstliche Gebäck, indem Sie ein Ferienhaus in Neapel buchen und morgens in eine Bäckerei herein schauen, wo Sie diesen neapolitanischen Leckerbissen frisch, perfekt und wahrscheinlich immer noch warm aus dem Ofen finden werden! Das hört sich doch viel angenehmer an, als sich in der Küche abzuschuften - was potentiell auch noch misslingen kann, oder?
Pastiera
Veröffentlicht in : Essen und Wein Kampanien Rezepte Süditalien
Pastiera ist ein Kuchen, der aus der Stadt Neapel in Kampanien stammt. Er wurde ursprünglich zu dem heidnischen Fest der Wiederkehr des Frühlings gebacken und gegessen. Der moderne Pastiera wurde jedoch wahrscheinlich in einem neapolitanischen Kloster erfunden. Eine unbekannte Nonne wollte einen Kuchen mit dem Aroma des Orangenbaums zubereiten, der in dem Klostergarten wuchs. Also hat sie diese Zutat zu dem antiken Rezept beigefügt. In ihrem Rezept wurden Weizen, Ricotta, Eier (Symbol des neuen Lebens und der Auferstehung), etwas Wasser mit dem Aroma der Orangenblüte, kandierte Zitrone und aromatische asiatische Gewürze miteinander verarbeitet. Das Gericht war ein Hit und die Nonnen fingen an, diesen Kuchen für die reichen Familien in dieser Gegend zu backen.

Nach einiger Zeit wurde der Kuchen in größerem Maße produziert und war in Bäckereien und Geschäften verfügbar und kann heutzutage überall in der Stadt gekauft werden. Buchen Sie ein Ferienhaus in Neapel und kosten sie diesen Leckerbissen, während Sie um die historischen Sehenswürdigkeiten schlendern. Wenn Sie es allerdings nicht mehr abwarten können, dann probieren Sie doch erst einmal dieses Rezept aus.
Ruinen in Baia
Veröffentlicht in : Aktivitäten Kampanien Museen & Galerien Sehenswürdigkeiten Süditalien Wassersport
Baia in der Region Kampanien in Süditalien war einst das Las Vegas des Römischen Reiches, wo alles mögliche los war und Partys gefeiert wurden. Baia war über Jahrhunderte hinweg eine prominente Resortstadt, die zur Erholung der reichen und mächtigen Römer diente, die gerne mal ein bißchen Dampf ablassen wollten. Um genau zu sein kamen die berühmtesten und einflußreichsten Personen der Antike, wie Nero, Cicero und Cäsar, oftmals hierher und einige haben sich hier sogar Häuser bauen lassen. All das kam allerdings zu einem abrupten Halt, als die Stadt von den eingefallenen Sarazenen übernommen wurde.

Im Jahre 1500 stand sie vollkommen verlassen da und der Wasserspiegel ist langsam angestiegen, bis das Meer sich die Stadt geholt hat.
Eingang, Cimitero delle Fontanelle
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Der Cimitero delle Fontanelle oder auch Fontanelle Friedhof, ist eine antike Nekropole im Tal der Toten in Neapel.

Es handelt sich dabei um eine 30.000m² große Höhle in dem Capodimonte Hügel, in dem die Überreste von Skeletten von Menschen zu finden sind, die zu arm waren, um sich eine richtige Beerdigung leisten zu können, von der großen Menge von Menschen, die an Seuchen starben und von denjenigen, für die auf den normalen Friedhöfen kein Platz mehr war. Er wird seit dem 16. Jahrhundert genutzt und Schätzungen zufolge waren in ihm zu einem bestimmten Zeitpunkt über acht Millionen Knochen zu Hause.

Der Friedhof war ursprünglich eine sekundäre Begräbnisstätte, allerdings war es ungewöhnlich für ein Ossarium, dass man sich um die Knochen so sorgfältig und liebevoll gekümmert hat. Er war eine zeitlang geschlossen, ist nun aber wieder für Besucher geöffnet und ist sowohl ein außergewöhnliches Gelände für Gläubige, die zum Beten hierher kommen, als auch eine großartige Sehenswürdigkeit für alle anderen.