
Der Cimitero delle Fontanelle oder auch Fontanelle Friedhof, ist eine antike Nekropole im Tal der Toten in Neapel.
Es handelt sich dabei um eine 30.000m² große Höhle in dem Capodimonte Hügel, in dem die Überreste von Skeletten von Menschen zu finden sind, die zu arm waren, um sich eine richtige Beerdigung leisten zu können, von der großen Menge von Menschen, die an Seuchen starben und von denjenigen, für die auf den normalen Friedhöfen kein Platz mehr war. Er wird seit dem 16. Jahrhundert genutzt und Schätzungen zufolge waren in ihm zu einem bestimmten Zeitpunkt über acht Millionen Knochen zu Hause.
Der Friedhof war ursprünglich eine sekundäre Begräbnisstätte, allerdings war es ungewöhnlich für ein Ossarium, dass man sich um die Knochen so sorgfältig und liebevoll gekümmert hat. Er war eine zeitlang geschlossen, ist nun aber wieder für Besucher geöffnet und ist sowohl ein außergewöhnliches Gelände für Gläubige, die zum Beten hierher kommen, als auch eine großartige Sehenswürdigkeit für alle anderen.
Es handelt sich dabei um eine 30.000m² große Höhle in dem Capodimonte Hügel, in dem die Überreste von Skeletten von Menschen zu finden sind, die zu arm waren, um sich eine richtige Beerdigung leisten zu können, von der großen Menge von Menschen, die an Seuchen starben und von denjenigen, für die auf den normalen Friedhöfen kein Platz mehr war. Er wird seit dem 16. Jahrhundert genutzt und Schätzungen zufolge waren in ihm zu einem bestimmten Zeitpunkt über acht Millionen Knochen zu Hause.
Der Friedhof war ursprünglich eine sekundäre Begräbnisstätte, allerdings war es ungewöhnlich für ein Ossarium, dass man sich um die Knochen so sorgfältig und liebevoll gekümmert hat. Er war eine zeitlang geschlossen, ist nun aber wieder für Besucher geöffnet und ist sowohl ein außergewöhnliches Gelände für Gläubige, die zum Beten hierher kommen, als auch eine großartige Sehenswürdigkeit für alle anderen.

Weil es so etwas kaum ein zweites Mal in der Welt gibt, sollten Sie ein Ferienhaus mit Pool in Kampanien mieten und einen Tag damit verbringen, die Stadt und diese Stätte zu besichtigen.
Begräbnisstätten haben in dieser Gegend eine lange Geschichte und Überbleibsel aus griechischen Grabkammern, die hypogea genannt wurden, sind in dieser Gegend entdeckt worden.
Im 16. Jahrhundert fing man an sich darüber Gedanken zu machen, wo Friedhöfe am besten liegen sollten, da sie auf Gelände verlegt werden mussten, die sich außerhalb der Stadtmauern befanden.
Einheimische wollten gerne auf Friedhöfen begraben werden, die an die Kirchen, die sie ihr ganzes Leben lang besucht hatten, angrenzen und haben daher gegen die Auslagerung der Friedhöfe auf neue Gelände protestiert.
Begräbnisstätten haben in dieser Gegend eine lange Geschichte und Überbleibsel aus griechischen Grabkammern, die hypogea genannt wurden, sind in dieser Gegend entdeckt worden.
Im 16. Jahrhundert fing man an sich darüber Gedanken zu machen, wo Friedhöfe am besten liegen sollten, da sie auf Gelände verlegt werden mussten, die sich außerhalb der Stadtmauern befanden.
Einheimische wollten gerne auf Friedhöfen begraben werden, die an die Kirchen, die sie ihr ganzes Leben lang besucht hatten, angrenzen und haben daher gegen die Auslagerung der Friedhöfe auf neue Gelände protestiert.

Um Platz zu schaffen, haben Totengräber ältere Körper in die Höhle transportiert, die später zum Fontanelle Friedhof wurde. Durch die große Pest im Jahre 1656 gab es einen plötzlichen Anstieg an toten Körpern (etwa 40.000) die begraben werden mussten und diese wurden zu den älteren Leichen in die Höhle gebracht.
Da sie als gespenstischer Ort angesehen wurde, hat man sie um jeden Preis vermieden. Als sich jedoch die Anzahl der Knochen so vergrößert hat, dass sich daraus riesige Stapel bildeten, bestand die Gefahr, dass bei starkem Regen die Knochen in die Stadt gespült werden könnten.
Das hat dazu geführt, dass Vater Gaetano Barbati 1872 anfing, die Knochen zu katalogisieren und zu sortieren. Sie wurden weiterhin nicht vergraben sondern ordentlich auf Regalen und in Schränken, in Kisten und in Gruften aufbewahrt.
Der Kult der “anime pezzentelle” oder auch "verlassenen Seelen" ist in dieser Gegend entstanden, als Einheimische für die Seelen, die dazu verdammt waren die Ewigkeit im Fegefeuer zu verbringen, gebetet haben, sich um sie gekümmert und die Grabkammer sauber gehalten haben. Diese Rituale haben fast ein ganzes Jahrhundert angehalten, bis der Erzbischof sich Sorgen machte, dass all dies dem Heidentum zu ähnlich wurde und den Friedhof 1969 geschlossen hat.
In den frühen 2000er Jahren fand ein großes Renovierungsprojekt statt, so dass der Friedhof im Jahre 2006 ein paar Tage lang für die Öffentlichkeit zugänglich war. Proteste der Einheimischen haben dazu geführt, dass er seit 2010 dauerhaft geöffnet ist. Der Fontanelle liegt vielen Neapolitanern sehr am Herzen, ist aber gleichzeitig auch eine Sehenswürdigkeit, die von vielen Außenstehenden jedes Jahr besucht wird. Kommen Sie hier unbedingt vorbei, wenn Sie das nächste Mal in Kampanien sind.
Da sie als gespenstischer Ort angesehen wurde, hat man sie um jeden Preis vermieden. Als sich jedoch die Anzahl der Knochen so vergrößert hat, dass sich daraus riesige Stapel bildeten, bestand die Gefahr, dass bei starkem Regen die Knochen in die Stadt gespült werden könnten.
Das hat dazu geführt, dass Vater Gaetano Barbati 1872 anfing, die Knochen zu katalogisieren und zu sortieren. Sie wurden weiterhin nicht vergraben sondern ordentlich auf Regalen und in Schränken, in Kisten und in Gruften aufbewahrt.
Der Kult der “anime pezzentelle” oder auch "verlassenen Seelen" ist in dieser Gegend entstanden, als Einheimische für die Seelen, die dazu verdammt waren die Ewigkeit im Fegefeuer zu verbringen, gebetet haben, sich um sie gekümmert und die Grabkammer sauber gehalten haben. Diese Rituale haben fast ein ganzes Jahrhundert angehalten, bis der Erzbischof sich Sorgen machte, dass all dies dem Heidentum zu ähnlich wurde und den Friedhof 1969 geschlossen hat.
In den frühen 2000er Jahren fand ein großes Renovierungsprojekt statt, so dass der Friedhof im Jahre 2006 ein paar Tage lang für die Öffentlichkeit zugänglich war. Proteste der Einheimischen haben dazu geführt, dass er seit 2010 dauerhaft geöffnet ist. Der Fontanelle liegt vielen Neapolitanern sehr am Herzen, ist aber gleichzeitig auch eine Sehenswürdigkeit, die von vielen Außenstehenden jedes Jahr besucht wird. Kommen Sie hier unbedingt vorbei, wenn Sie das nächste Mal in Kampanien sind.
Bildnachweis
Foto 1: Lalupa / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: IlSistemone / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: IlSistemone / CC BY-SA 3.0
Foto 1: Lalupa / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: IlSistemone / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: IlSistemone / CC BY-SA 3.0