
Das beste an einem Urlaub in Italien ist, dass man die köstliche Küche probieren kann, nachdem man von Museum zu Museum gehetzt ist, die Landschaft, Gebäude und Kunstwerke bewundert hat, die Geschichte der Gegend kennen gelernt hat, in Boutiquen einkaufen war, über die Märkte geschlendert und durch die wunderschönen Straßen spaziert ist. Jede Ortschaft und Region hat ihre eigenen einzigartigen Gerichte und es würde eine Ewigkeit dauern, auch nur einen Bruchteil davon zu probieren. Friaul-Julisch Venezien ist eine Region, mit einer besonders interessanten Küche, die von Nationen, dem bergigen Terrain und den strengen Wintern inspiriert ist. Sobald Sie in Ihrer perfekten Ferienunterkunft in Friaul-Julisch Venezien, angekommen sind, würden wir Ihnen empfehlen, Pitina zu probieren, ein traditioneller Fleischaufschnitt aus dieser Region.
Pitina ist ein italienischer Fleischaufschnitt, der kalt serviert wird und der aus den Gebirgstälern des Tramonti di Sopra und des Callina Flusses stammt, die in der Provinz Pordenone in Nord-Ost Italien liegen. Pitina wird oft als Wurst bezeichnet, ist aber angeblich keine, sondern eher ein Fleischkloß, der aus Räucherfleisch hergestellt wird. Man glaubt, dass er von den Kleinbauern aus dem 19. Jahrhundert erfunden wurde, um in den traditionell eher armen Gegenden, wie den bereits erwähnten Tälern nördlich der Stadt Pordenone, Fleisch für den Herbst und Winter zu konservieren. Für die Zubereitung brauchte man keine besonderen Utensilien, so dass man ihn überall herstellen konnte - selbst in den abgeschiedenen Berghütten.
Heutzutage wird diese Tradition immer noch aufrecht erhalten und fortgesetzt und Pitina wird sogar kommerziell von mehreren Familien in diesem Gebiet produziert.
Heutzutage wird diese Tradition immer noch aufrecht erhalten und fortgesetzt und Pitina wird sogar kommerziell von mehreren Familien in diesem Gebiet produziert.
Wenn ein Chamois (eine Ziege) oder ein Reh getötet wurde, oder ein Schaf oder eine Ziege krank oder verwundet waren und geschlachtet werden mussten, war es wichtig, nichts von dem guten Fleisch zu verschwenden. Das Tier wurde entbeint, das Fleisch wurde fein gehackt und dann wurden daraus Pitina gemacht, um es zu konservieren. Um Pitina zuzubereiten, wurde das Fleisch gemeinsam mit einer Knoblauchpaste mit einem Messer zerhackt. Dann wurden Salz, Wein und roter Pfeffer dazu gegeben. Die Mischung wurde dann in einem Mörtel vermengt und zu Fleischklößen geformt. Die Bällchen wurden dann in gelbem Maismehl (Polenta) gewälzt und für mehrere Tage über einem kleinen Feuer aus Wacholderholz geräuchert - in einer Feuerstelle, die "Fogher" genannt wurde. Heutzutage werden Pitina durch Schweinefett verfeinert, das den intensiven Geruch des Wildfleisches, der Ziege oder des Hammels ein wenig mildert. Es wird dann 30 Tage lang gereift und roh oder in Scheiben geschnitten serviert - aber es schmeckt auch gekocht sehr lecker.
Pitina waren außerhalb der Region für lange Zeit unbekannt und das Risiko bestand, dass dieses Gericht aussterben würde, da es immer weniger Produzenten dafür gab. Also haben sich zwei Hausmannsbetriebe, die Pitina auf traditionelle Weise hergestellt haben, zusammen geschlossen, um den Zubereitungsprozess dieser Speise aufrecht zu erhalten und sie arbeiten nun daran, diesen Leckerbissen in lokalen Restaurants zu bewerben und auf den größeren Markt zu bringen. Das Pitina Festival in Tramonti di Sopra hat zu der Popularisierung dieser Spezialität außerhalb der Region beigetragen und dieses Fleisch, das wie eine geräucherte Salami schmeckt, ist ein Muss für alle, die Friaul-Julisch Venezien besuchen.
Pitina waren außerhalb der Region für lange Zeit unbekannt und das Risiko bestand, dass dieses Gericht aussterben würde, da es immer weniger Produzenten dafür gab. Also haben sich zwei Hausmannsbetriebe, die Pitina auf traditionelle Weise hergestellt haben, zusammen geschlossen, um den Zubereitungsprozess dieser Speise aufrecht zu erhalten und sie arbeiten nun daran, diesen Leckerbissen in lokalen Restaurants zu bewerben und auf den größeren Markt zu bringen. Das Pitina Festival in Tramonti di Sopra hat zu der Popularisierung dieser Spezialität außerhalb der Region beigetragen und dieses Fleisch, das wie eine geräucherte Salami schmeckt, ist ein Muss für alle, die Friaul-Julisch Venezien besuchen.
Bildnachweis: Protramonti / CC BY-SA 3.0