Sobald Sie in Ihrer perfekten Urlaubsunterkunft in Neapel angekommen sind und die Stadt auskundschaften, werden Sie wahrscheinlich ein wenig Zeit damit verbringen, eine der vielen historischen und wunderschönen Burgen zu besichtigen. Während Ihrem Besuch werden Sie viel über die Geschichte, Architektur und Kunst der Gebäude erfahren. Es gibt allerdings ein paar Burgen, die besonders faszinierende Geschichten zu erzählen haben, die sich weniger nach Schulunterricht sondern mehr nach Handlungen aus Seifenopern anhören. Eine der weniger bekannten aber ziemlich bedeutenden Burgen hier ist Castel Capuano.
Italien ist als katholische Nation bekannt und hat aufgrund ihrer langen Geschichte des Katholizismus einige Heilige hervorgebracht. Bei so vielen Heiligen kann natürlich nicht jeder ein Schutzheiliger für offensichtliche Zwecke werden, was dazu führte, dass einige neue, ziemlich seltsame Positionen für Schutzheilige erfunden wurden, wie z.B. der Schutzheilige für zickige Kinder (St. Sebastian). Eine der ungewöhnlichsten ist wahrscheinlich St. Klara von Assisi. Assisi hat eine lange Geschichte der Religionszugehörigkeit und St. Franziskus hat eine ganz enge Verbindung zu dieser Gegend, aber es gibt noch eine weitere Heilige, die aus diesem Ort stammt: St. Klara, die Schutzheilige des Fernsehens. Ja, das haben Sie richtig gelesen: Fernsehen. Buchen Sie doch ein Ferienhaus in Umbrien und verbringen Sie einen Tag in der Stadt Assisi und lernen Sie alles über diese seltsame Heilige!
Wir haben bereits zwei Artikel über die Geschichte von dem Bozener Mann aus dem Eis und dem Museum, in dem er ausgestellt ist, veröffentlicht. Allerdings gibt es noch ein wichtiges Thema, das wir gerne abdecken möchten - sein Fluch! Dieser Teil der Geschichte bereichert sie ungemein und macht sie natürlich noch faszinierender als sie es sowieso schon ist, also denken Sie darüber nach, ein Ferienhaus in Südtirol zu buchen und den Mann aus dem Eis in Bozen zu besuchen. Egal ob Sie an solche Dinge glauben oder nicht, die folgenden Geschichten sind wirklich gruselig und man wundert sich tatsächlich, warum so viele Tragödien um die Mumie herum passieren.
Es wird schon seit langem behauptet, dass Ötzi verflucht sei. Sowas wird ja oftmals über Mumien erzählt, wie man in dem "Fluch des Pharao" und den Medien, die über verfluchte Mumien berichten, sieht. Diese Behauptung wird allerdings bestärkt, weil bereits mehrere Menschen, die mit der Entdeckung, Bergung und Untersuchung von Ötzi zu tun hatten, gestorben sind. Man sagt, dass alle unter mysteriösen Umständen von uns gegangen sind.
Bis zum heutigen Tag gab es neun Todesfälle, vier davon sind durch unnatürliche Todesursachen bei Unfällen passiert, was man dem angeblichen Fluch zuschreibt. Allerdings ist das tatsächlich eine recht kleine Nummer, wenn man bedenkt, dass Hunderte von Menschen mit Ötzi zu tun hatten. Das also so ein kleiner Prozentsatz davon über die Jahre hinweg gestorben ist, ist statistisch gesehen unbedeutend.
Es fing alles 1992 mit dem Tod von Dr. Rainer Henn, im Alter von 64 Jahren, an, dem Leiter des gerichtsmedizinischen Teams, das den Körper untersucht hat. Er ist bei einem Autounfall gestorben, als er auf dem Weg war, um einen Vortrag über Ötzi zu halten. Als nächstes kam der Bergsteiger Kurt Fritz, der Dr. Henn und die anderen zu Ötzis Körper geführt hat und später Führungen zu dieser Stelle anbot. Er ist in einer Lawine ums Leben gekommen. Der österreichische Journalist Rainer Hoelzl, der exklusiv von der Bergung des Körpers in einer einstündigen Dokumentation berichtete, hat ein paar Monate nachdem die Dokumentation ausgestrahlt wurde, eine mysteriöse Krankheit entwickelt und ist daran gestorben. Und der deutsche Tourist Helmut Simon, der Finder des Körpers, starb in einem Schneesturm, als er in eine tiefe Schlucht fiel.
Das fünfte Opfer, das man mit Ötzi in Verbindung bringt, ist Dieter Warnecke, allerdings ist der Zusammenhang da nicht so ganz eindeutig. Er war der Leiter des Bergrettungsteams, das nach Helmut Simon gesucht hat und ist eine halbe Stunde, nachdem Herr Simon beerdigt wurde, an einem Herzinfarkt gestorben. Das ist zwar ein unglücklicher Zufall aber wohl eher kein bizarres Ereignis, das man einem Fluch zuschreiben könnte. Das gleiche gilt für das sechste Opfer, der Archäologe Konrad Spindler, der 2005 an einer chronischen Krankheit, die er aber vorher schon hatte, gestorben ist. Was allerdings etwas seltsam und bedauerlich ist: er war der größte Skeptiker des Fluches und hat gesagt: "Ich glaube, das ist alles Unfug. Es geht hier nur um den Medienrummel. Als nächstes werdet ihr noch behaupten, dass ich der Nächste bin."
Zu den anderen "Opfern" gehören der 63-jährige Dr. Tom Loy, der gestorben ist, bevor er sein Buch über Ötzi fertig schreiben konnte, der Innsbrucker Professor Friedrich Tiefenbrunner, der bei einer Operation am offenen Herzen verstarb und zu dem Team von Spindler gehörte und Tom Loy, der die DNA, die man an Ötzi fand, analysierte und dessen Todesursache ungeklärt bleibt. Wenn auch Sie, so wie wir, nicht wirklich an einen Fluch glauben, müssen Sie trotzdem zugeben, dass sich das alles ein wenig gruselig anhört. Und außerdem wird dadurch ein Besuch in dem Ötzi Museum und in Südtirol noch interessanter!
Sobald Sie in Ihrer Ferienunterkunft in Südtirol angekommen sind und vorhaben, die Stadt Bozen ein wenig auszukundschaften, sollten Sie sich unbedingt die Zeit nehmen, um Ötzi zu besuchen, der 5000 Jahre alte Mann aus dem Eis und die älteste menschliche Mumie auf Erden. Ötzi wurde 1991 von deutschen Touristen auf einem Gletscher in dieser Gegend entdeckt und seit 1998 ist er in einem speziellen Museum, das extra für ihn gebaut wurde, ausgestellt. Ötzi ist das Gesprächsthema der letzten Jahre und zwar nicht nur in Bozen sondern auf der ganzen Welt und er ist wahrscheinlich die einzige Mumie auf der ganzen Welt, die ein eigenes Museum gewidmet bekommen hat. Jedes Jahr kommen Tausende von Besucher nach Bozen, nur um Ötzi zu sehen.
Der Körper wurde nach seinem Fund ausgiebig untersucht, gemessen, geröntgt und datiert und Forschungen an dem Körper finden selbst heute noch statt. Das Archäologiemuseum von Bozen beherbergt den Mann aus dem Eis, sowie Dokumente aus der Vor- und Frühgeschichte aus dieser Gegend, die vom Ende der letzten Eiszeit bis zur Zeit von Karl dem Großen stammen. Modelle, Rekonstruktionen, stereoskopische Bilder, Videos und interaktive Multimedia-Stationen werden hier verwendet, um Besuchern ein interessantes, fesselndes und informatives Erlebnis zu bieten. Aber trotzdem ist die Hauptaufgabe des Museums natürlich die Überbleibsel von Ötzi zu beherbergen, auszustellen und Forschungsarbeiten an ihm zu betreiben.
Wie der Körper ausgestellt und das Museum eingerichtet ist, wurde sehr sorgfältig geplant. Man war sich bewusst, dass die Entdeckung dieses Körpers höchstwahrscheinlich heiße ethische Diskussionen auslösen würde, also war die sorgfältige und zurückhaltende Präsentation des Mannes aus dem Eis, bei der Gründung des Museums im Jahre 1998, das größte und wichtigste Anliegen. Das Format der Ausstellung, wie man es heute bewundern kann, wurde extra für das 20. Ausstellungs-Jubiläum, dass 2011 gefeiert wurde, so eingerichtet. Und seit 2013 wurde diese Darstellungsweise permanent beibehalten.
Der Raum, der die Mumie umgibt, ist kahl und besteht aus weißen Wänden, die die schneebedeckte Landschaft widerspiegeln sollen, in der die Mumie entdeckt wurde. Alles um die Mumie herum, von den Schriftarten zu grafischen Darstellungen, bis hin zum Dekor ist gedämpft und lenkt nicht von der Mumie ab oder dramatisiert sie. Der Raum ist außerdem aufgeteilt, d.h. alle, die Interesse an der Geschichte haben aber nur ungern den Körper betrachten möchten, können einen Besuch in dem Museum trotzdem genießen. Der Körper wird in einem visuell abgetrennten, geschmackvoll gestalteten Raum aufbewahrt, in dem eine Temperatur von -6°C und eine Luftfeuchtigkeit von fast 100% herrscht - die gleichen Konditionen wie auf einem Gletscher. Die Fundstücke, die man gemeinsam mit Ötzi entdeckt hat, werden ebenfalls in akklimatisierten, mit Stickstoff gefüllten Vitrinen bei einer Temperatur von 18°C aufbewahrt.
Geschmackvoll, faszinierend und fesselnd, dieses Museum ist ein Muss für alle, die Südtirol besuchen.
Wenn Sie in Ihrer Urlaubsunterkunft in Südtirol angekommen sind und planen, die Stadt Bozen ein wenig auszukundschaften, dann können wir Ihnen einen sehr bekannten Herren empfehlen, der dort lebt und für den Sie sich unbedingt etwas Zeit nehmen sollten. Er ist mehr als 5000 Jahre alt und ist seit einigen Jahren das Gesprächsthema nicht nur in Bozen, sondern auf der ganzen Welt. Sein Name ist Ötzi, der Mann aus dem Eis und er ist eine Mumie. Um genau zu sein ist er wahrscheinlich die einzige Mumie auf der ganzen Welt, der ein komplettes Museum gewidmet wurde. Das Ötzi Museum in Bozen ist seit 1998 die Heimat des Mannes aus dem Eis, die älteste menschliche Mumie der Welt, und jedes Jahr kommen Tausende Besucher hierher, um ihn zu besichtigen.
Vor über 5000 Jahren ist ein Mann die eisigen Höhen des Schnalstal-Gletschers hinauf gestiegen und dort gestorben. 1991 wurde er von zwei deutschen Touristen, Helmut und Erika Simon, gemeinsam mit seinen Kleidungsstücken und anderen Gegenständen gefunden, mumifiziert und eingefroren. Man dachte zunächst, dass es sich bei dem Körper um eine moderne Leiche handelte, wie so einige, die man in der letzten Zeit in dieser Region gefunden hatte. Der Körper wurde schnell und zügig von den österreichischen Behörden geborgen und nach Innsbruck gebracht, wo man sein wahres Alter entdeckte. Spätere Prüfungen haben bewiesen, dass der Körper sich wenige Meter innerhalb des italienischen Territoriums befand, so dass er heutzutage in dem Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt ist.
Er ist die älteste, bekannte, natürliche Mumie Europas und gibt uns einen einzigartigen Aufschluss über die Europäer des Chalkolithikums. Der Körper wurde gründlich untersucht, gemessen, geröntgt und datiert. Gewebe und Darminhalt wurden mikroskopisch untersucht, genauso wie der Staub, den man auf seiner Kleidung fand. Durch all das fand man heraus, dass Ötzi ein 30 - 45 Jahre alter Mann war als er starb, etwa 160 cm groß und 50 kg schwer. Vor Kurzem ergab eine DNA Studie, die von Walther Parson in der Medizinischen Universität in Innsbruck durchgeführt wurde, das Ötzi noch 19 lebende genetische Nachfahren hat. Die Forschungen gehen noch weiter und jedes Jahr erfahren wir etwas mehr über Ötzi.
Zusätzlich zu den Überbleibseln des Eismannes, sind in dem Archäologiemuseum auch noch prähistorische und frühgeschichtliche Dokumente aus der Umgebung zu Hause, die vom Ende der letzten Eiszeit bis zur Zeit von Karl dem Großen stammen. Das Museum nutzt Modelle, Rekonstruktionen, stereoskopische Bilder, Videos und interaktive Multimedia-Stationen, um Besuchern ein interessantes, fesselndes und informatives Erlebnis zu bieten. Aber der Star der Show ist natürlich weiterhin Ötzi selbst, der Menschen immer noch fasziniert und sie nach Südtirol zieht, um ihn dort zu bewundern.
— Colette Fitzpatrick
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