
Sobald Sie in Ihrer Ferienunterkunft in Südtirol angekommen sind und vorhaben, die Stadt Bozen ein wenig auszukundschaften, sollten Sie sich unbedingt die Zeit nehmen, um Ötzi zu besuchen, der 5000 Jahre alte Mann aus dem Eis und die älteste menschliche Mumie auf Erden. Ötzi wurde 1991 von deutschen Touristen auf einem Gletscher in dieser Gegend entdeckt und seit 1998 ist er in einem speziellen Museum, das extra für ihn gebaut wurde, ausgestellt. Ötzi ist das Gesprächsthema der letzten Jahre und zwar nicht nur in Bozen sondern auf der ganzen Welt und er ist wahrscheinlich die einzige Mumie auf der ganzen Welt, die ein eigenes Museum gewidmet bekommen hat. Jedes Jahr kommen Tausende von Besucher nach Bozen, nur um Ötzi zu sehen.
Der Körper wurde nach seinem Fund ausgiebig untersucht, gemessen, geröntgt und datiert und Forschungen an dem Körper finden selbst heute noch statt. Das Archäologiemuseum von Bozen beherbergt den Mann aus dem Eis, sowie Dokumente aus der Vor- und Frühgeschichte aus dieser Gegend, die vom Ende der letzten Eiszeit bis zur Zeit von Karl dem Großen stammen. Modelle, Rekonstruktionen, stereoskopische Bilder, Videos und interaktive Multimedia-Stationen werden hier verwendet, um Besuchern ein interessantes, fesselndes und informatives Erlebnis zu bieten. Aber trotzdem ist die Hauptaufgabe des Museums natürlich die Überbleibsel von Ötzi zu beherbergen, auszustellen und Forschungsarbeiten an ihm zu betreiben.
Wie der Körper ausgestellt und das Museum eingerichtet ist, wurde sehr sorgfältig geplant. Man war sich bewusst, dass die Entdeckung dieses Körpers höchstwahrscheinlich heiße ethische Diskussionen auslösen würde, also war die sorgfältige und zurückhaltende Präsentation des Mannes aus dem Eis, bei der Gründung des Museums im Jahre 1998, das größte und wichtigste Anliegen. Das Format der Ausstellung, wie man es heute bewundern kann, wurde extra für das 20. Ausstellungs-Jubiläum, dass 2011 gefeiert wurde, so eingerichtet. Und seit 2013 wurde diese Darstellungsweise permanent beibehalten.
Der Raum, der die Mumie umgibt, ist kahl und besteht aus weißen Wänden, die die schneebedeckte Landschaft widerspiegeln sollen, in der die Mumie entdeckt wurde. Alles um die Mumie herum, von den Schriftarten zu grafischen Darstellungen, bis hin zum Dekor ist gedämpft und lenkt nicht von der Mumie ab oder dramatisiert sie. Der Raum ist außerdem aufgeteilt, d.h. alle, die Interesse an der Geschichte haben aber nur ungern den Körper betrachten möchten, können einen Besuch in dem Museum trotzdem genießen. Der Körper wird in einem visuell abgetrennten, geschmackvoll gestalteten Raum aufbewahrt, in dem eine Temperatur von -6°C und eine Luftfeuchtigkeit von fast 100% herrscht - die gleichen Konditionen wie auf einem Gletscher. Die Fundstücke, die man gemeinsam mit Ötzi entdeckt hat, werden ebenfalls in akklimatisierten, mit Stickstoff gefüllten Vitrinen bei einer Temperatur von 18°C aufbewahrt.
Geschmackvoll, faszinierend und fesselnd, dieses Museum ist ein Muss für alle, die Südtirol besuchen.
Der Körper wurde nach seinem Fund ausgiebig untersucht, gemessen, geröntgt und datiert und Forschungen an dem Körper finden selbst heute noch statt. Das Archäologiemuseum von Bozen beherbergt den Mann aus dem Eis, sowie Dokumente aus der Vor- und Frühgeschichte aus dieser Gegend, die vom Ende der letzten Eiszeit bis zur Zeit von Karl dem Großen stammen. Modelle, Rekonstruktionen, stereoskopische Bilder, Videos und interaktive Multimedia-Stationen werden hier verwendet, um Besuchern ein interessantes, fesselndes und informatives Erlebnis zu bieten. Aber trotzdem ist die Hauptaufgabe des Museums natürlich die Überbleibsel von Ötzi zu beherbergen, auszustellen und Forschungsarbeiten an ihm zu betreiben.
Wie der Körper ausgestellt und das Museum eingerichtet ist, wurde sehr sorgfältig geplant. Man war sich bewusst, dass die Entdeckung dieses Körpers höchstwahrscheinlich heiße ethische Diskussionen auslösen würde, also war die sorgfältige und zurückhaltende Präsentation des Mannes aus dem Eis, bei der Gründung des Museums im Jahre 1998, das größte und wichtigste Anliegen. Das Format der Ausstellung, wie man es heute bewundern kann, wurde extra für das 20. Ausstellungs-Jubiläum, dass 2011 gefeiert wurde, so eingerichtet. Und seit 2013 wurde diese Darstellungsweise permanent beibehalten.
Der Raum, der die Mumie umgibt, ist kahl und besteht aus weißen Wänden, die die schneebedeckte Landschaft widerspiegeln sollen, in der die Mumie entdeckt wurde. Alles um die Mumie herum, von den Schriftarten zu grafischen Darstellungen, bis hin zum Dekor ist gedämpft und lenkt nicht von der Mumie ab oder dramatisiert sie. Der Raum ist außerdem aufgeteilt, d.h. alle, die Interesse an der Geschichte haben aber nur ungern den Körper betrachten möchten, können einen Besuch in dem Museum trotzdem genießen. Der Körper wird in einem visuell abgetrennten, geschmackvoll gestalteten Raum aufbewahrt, in dem eine Temperatur von -6°C und eine Luftfeuchtigkeit von fast 100% herrscht - die gleichen Konditionen wie auf einem Gletscher. Die Fundstücke, die man gemeinsam mit Ötzi entdeckt hat, werden ebenfalls in akklimatisierten, mit Stickstoff gefüllten Vitrinen bei einer Temperatur von 18°C aufbewahrt.
Geschmackvoll, faszinierend und fesselnd, dieses Museum ist ein Muss für alle, die Südtirol besuchen.
Bildnachweis: Michael Paraskevas / CC BY-SA 3.0