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An exzellenten Museen mangelt es in Italien wirklich nicht, das ist wohlbekannt. Egal ob Sie den Vatikanstaat besuchen, der im Grunde genommen ein riesengroßer Museumsstaat ist, oder Florenz, den Geburtsort der Renaissance, oder Venedig, wo die Biennale zu Hause ist, die weiterhin die wichtigste, moderne Kunstausstellung der Welt ist, oder einen anderen Ort - das Angebot ist groß. Obwohl die berühmten und großen Museen voll sind mit renommierten Namen und Kunstwerken und zweifelsohne eine wichtige Rolle spielen, sind wir große Fans der etwas obskureren, versteckten Juwelen, die man überall in diesem Land finden kann. Wenn Sie z.B. eine Ferienunterkunft in Trentino buchen, dann sollten Sie sich ein bestimmtes Museum keinesfalls entgehen lassen: ein Freilichtmuseum inmitten eines wunderschönen alpinen Waldgebietes.

In dem Val di Sella, einem hübschen kleinen Tal in der Valsugana Region von Trentino, eine halbe Stunde Fahrt von Trento entfernt, befindet sich das Arte Sella, ein Freilichtmuseum, in dem etwa 58 Kunstwerke zu Hause sind, die entlang der Wege durch die Wälder des Val di Sella verstreut stehen. Die Wurzeln dieses Museums stammen aus dem Jahre 1986, als Einheimische anfingen, ihre Kunstwerke in dieser Gegend auszustellen. Diese einmalige Veranstaltung wurde dann zwei Mal pro Jahr organisiert, bis sie dann 1996 zu einer Dauerausstellung wurde. Die Werke wurden alle unter Verwendung natürlicher Materialien kreiert, die in dieser Gegend gefunden wurden – Zweige, Äste, Baumstämme, Steine und Blätter gehören zu den gängigsten Materialien – und sind teilweise mit den lebenden Pflanzen und Bäumen verflochten, wodurch sie mitwachsen, sich verändern und ihre eigene Gestalt annehmen. Die Werke sind so platziert, dass sie sich ihre Umgebung voll zu nutzen machen, Aussichten einrahmen und in totaler Harmonie mit diesem reizenden Teil der Welt leben.
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In Italien gibt es jede Menge Burgen und Schlösser, die bereits seit Jahrhunderten existieren und wie das mit solch alten Bauten und Orten oft der Fall ist, insbesondere, wenn es sich dabei um alte Schlösser handelt, sind viele davon von Geistern heimgesucht. Eines dieser gespenstischen Schlösser in Italien ist das Montebello, das in dem kleinen Dörfchen Borgo Montebello, in der Gemeinde Poggio Torriana, in Rimini, steht. Das Castello di Montebello ist für die Legende der Azzurrina bekannt, ein adliges Mädchen, das hier im 14. Jahrhundert gelebt hat und für die Geistergeschichten, die mit ihr und dem Schloss in Verbindung gebracht werden. Das Schloss ist für Besucher als Museum geöffnet und ist ein von Geistern heimgesuchter Ort, den man – im Gegensatz zu anderen gespenstischen Stätten - ganz unkompliziert besuchen kann. Ein Muss für alle, die eine Ferienunterkunft in Rimini oder eine Urlaubsunterkunft in Emilia Romagna gebucht haben und eine Reise zur Ferienzeit um Hallowe’en planen. Kommen Sie und verbringen Sie einen gruseligen Tag in diesem faszinierenden Prachtstück!

Bei der Geschichte geht es um Guendalina Malatesta, die 1370 geboren wurde und ihr Vater Ugolinuccio, oder Uguccione, der Feudalherrscher von Montebello war. Ihre Geburt brachte der Familie allerdings leider Kummer statt Freude, denn das Mädchen war ein Albino. Im Mittelalter war Albinismus ein Symbol großen Unglücks und wurde laut populärer Aberglauben mit Ereignissen diabolischer Natur in Verbindung gebracht, so dass Albinos oft als Hexen tituliert wurden und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Aus Angst um ihr Kind und dessen Zukunft, beschlossen die Eltern die Haare ihres Kindes zu färben. Allerdings zog die Farbe nicht vollständig in das unheimlich blasse Haar ein, so dass es blau anstelle von schwarz wurde – das Mädchen hatte also strahlend blaue Augen und blaues Haar, wodurch ihr der Spitzname “Azzurrina” (die kleine Blaue) verliehen wurde. Dieses fehlgeschlagene Experiment bedeutete, dass das Mädchen weiterhin wie ein bunter Hund hervorstach und die Eltern entschieden, dem Mädchen zwei Leibwächter zuzuordnen, die sie stets bewachen und sicherstellen sollten, dass sie das Schloss nicht verlasse.
Rocca Sinibalda
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In den letzten Jahren hat ein unglaublich interessantes Schloss seine Türen für Besucher eröffnet, nachdem es ein halbes Jahrhundert lang verwaist war, fast ein Jahrzehnt lang renoviert wurde und Millionen Euro für die Restaurierung verschluckt hat. Durch die fast 1000 Jahre alte Geschichte ist die Rocca Sinibalda eine verblüffende Festung. Sie steht in Latium, 80km nördlich von Rom, in majestätischer Lage auf einem Felsvorsprung mit Blick auf das Turano Tal. Die Schloss-Festung wurde das erste Mal in Aufzeichnungen zu einem Bau einer klassischen normannischen Hochburg von Graf Sinibaldo, dem Gouverneur der Sabina Region, im 11. Jahrhundert, erwähnt. Sie ist ein spektakulärer Anblick, geschichts- und kulturträchtig, voll mit künstlerischen Prachtstücken, mit einem einzigartigen architektonischen Charakter und unzähligen Geschichten zu skandalösen Vorfällen und Unfug, der innerhalb ihrer Mauern getrieben wurde. Wenn Sie an Kunst, Architektur, hübschen Schlössern und historischem Klatsch und Tratsch Interesse haben, dann müssen Sie diese faszinierende Festung einfach besichtigen, wenn Sie eine Urlaubsunterkunft in Rom, oder eine Ferienunterkunft in Latium gebucht haben und die breitere Region kennenlernen möchten.

Obwohl die Rocca Sinibalda aus der Ferne wie eine typisch romantische, mittelalterliche Festung aussieht, ist sie in Wirklichkeit viel interessanter und komplexer. Zum einen hat sie mehrere Namen. Einer der Namen ist “Schloss des Adlers” und bezieht sich auf die ungewöhnliche Form des Gebäudes: zusätzlich zu den typischen Bastionsmauern, den Zinnen und den Beobachtungstürmen, gibt es Anbauten aus dem 16. Jahrhundert, durch die die Festung durch zwei flügelartige Bastionen, die aus der Hinterseite des Gebäudes herausragen und einem spitzen “Schnabel” auf der Vorderseite des Gebäudes, der auf die Ortschaft im Tal hinabschaut, wie ein Adler aussieht. Ein anderer Name ist “Schloss der Metamorphosen” und auf dem Schild am Haupteingang wird es “Schloss der erfundenen Schicksale” genannt. Jeder dieser Namen bezieht sich auf eine andere Epoche und auf Ereignisse, die hier in der Vergangenheit stattgefunden haben. Die Metamorphosen stammen von einer Reihe an Wandgemälden und Grotesken aus dem 16. Jahrhundert, die von Ovids Mythen der Transformationen inspiriert wurden und in den Empfangszimmern der Beletage besichtigt werden können.
Graffiti
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Wenn man an Kunst in Italien denkt, dann kommt einem das große Erbe an Kunstwerken in den Sinn. Man stellt sich Museen vor, die voll mit Werken von Namen wie Botticelli, Titian und Caravaggio sind, die grandiosen Kirchen, mit Kunstwerken und Fresken von Künstlern wie Michelangelo und da Vinci, und die eleganten Paläste und Villen, wo Werke von talentierten Kunsthandwerkern und Künstlern unter einem Dach vereinigt sind. Diese langjährige Geschichte und den Reichtum an kulturellem Erbe kann man in Italien natürlich finden, aber das ist nicht alles, was dieses Land zu bieten hat. Vielleicht kann man sich das erstmal nicht so gut vorstellen, aber in Italien gibt es auch jede Menge Kunstwerke außerhalb dieser hochgelobten Einrichtungen. Kunstwerke, die man zu jeder Tageszeit und kostenfrei besichtigen kann. Damit möchten wir sagen, dass es in Italien ein paar ganz besondere Straßenkunstwerke gibt.

Die Straßenkunst variiert ungemein, was Größe, Alter, Stil und andere Faktoren angeht. Manche Stücke sind sogar bereits Jahrhunderte alt und neuere Stücke kommen kontinuierlich hinzu. Manche Werke sind von unbekannten Künstlern und andere stammen von den berühmtesten Namen der Kunstgeschichte. Wenn Sie eine Reise nach Italien planen und an Kunst interessiert sind, dann sollten Sie unbedingt ein wenig Zeit außerhalb der Galerien verbringen, Ihre Augen nach Straßenkunst und Überraschungen offenhalten, wenn Sie auf Erkundungstour sind. Wenn Sie nach bestimmten Höhepunkten suchen, für die Sie Zeit einplanen möchten, dann schauen Sie sich hier unsere Spitzenauswahl an Straßenkunstwerken in Italien an.
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Autoliebhaber aus der ganzen Welt werden wissen, dass Italien eines dieser wichtigen Reiseziele ist, das man zumindest einmal im Leben besucht haben muss. Autos, die in Italien produziert wurden, gehören zu den beliebtesten Autos der Welt und auch einige der begehrenswertesten Luxusautos kommen aus diesem Land. Deshalb gibt es Museen, die diesen Marken und Herstellern - und den Autos, die sie über die Jahre hinweg so berühmt gemacht haben - gewidmet sind. Besuchen Sie das Ferrari Museum, das Lamborghini Museum, das Fiat Museum und andere, aber wenn Sie eine Ferienunterkunft in Milan gebucht haben und die Stadt erkunden, dann ist es ganz klar, dass Sie das Alfa Romeo Museum in Arese besichtigen müssen, das nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum von Milan entfernt ist.

Das Museo Storico Alfa Romeo (das heute 'Museo Alfa Romeo - La macchina del tempo' heißt, was direkt übersetzt “Das Alfa Romeo Museum – Zeitmaschine” bedeutet) ist der über 100 Jahre alten Geschichte der Alfa Romeo Marke gewidmet. Obwohl Alfa Romeo am besten für seine Autos bekannt ist, wurden hier außer den Automobilen auch gewerbliche Fahrzeuge, Eisenbahnlokomotiven, Traktoren, Busse, Straßenbahnen und Marine- und Flugzeugtriebwerke gebaut. Das Museum erzählt die Geschichte dieser Marke und all ihrer großartigen Maschinen, die sie mit der Zeit auf die Welt gebracht hat.