Catania
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Catania ist die zweitgrößte Stadt auf Sizilien und ein ziemlich besonderes Juwel in Italien. Die Stadt blickt auf den Ätna (und Touristen übersehen sie leider oft) und das Stadtbild ist wirklich malerisch, obwohl es auf charmante Art und Weise ein wenig schroff erscheint. Voll mit architektonischen Schönheiten, kulturellen und historischen Reichtümern, barocken Piazzas, einer Pracht, die ein kleines bisschen verfallen ist, den berühmt lebhaften Märkten voll mit köstlichem Essen, hippen Bars, exzellenten Museen, Energie im Übermaß, Schnäppchen und Überraschungen. Wenn Sie ein Ferienhaus auf Sizilien gebucht haben und die weitere Gegend der Insel erkunden möchten, dann ist Catania ein Muss. Oder wenn Sie noch nach einem Urlaubsort auf Sizilien suchen, dann ziehen Sie doch Catania in Betracht, die Stadt die so oft im Schatten der Hauptstadt Palermo steht, aber ein wundervoller und unerwarteter Genuss ist. Browsen Sie hier durch unsere Ferienunterkünfte in Catania.

In der Stadt gibt es jede Menge zu sehen und zu erleben und sie versprüht einen ganz einzigartigen Charme, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Wenn Sie also in Catania unterwegs sind, sollten Sie nach diesen Höhepunkten Ausschau halten…
Selbstporträt von Raphael
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Dieses Jahr wurde ein vielfältiger Kalender an Veranstaltungen und Ausstellungen in ganz Italien präsentiert, die die Arbeit und das Leben von Da Vinci, zum Anlass seines 500. Todestages, gefeiert haben. 2020 steht vor der Tür und wir freuen uns auf einen anderen großen Jahrestag der Kunstgeschichte, denn nachdem dieses Jahr der 500. Todestag von Da Vinci gefeiert wurde, ehren wir nächstes Jahr den 500. Todestag von Raphael. Und dazu finden natürlich auch eine ganze Reihe an Veranstaltungen und Ausstellungen in allen möglichen italienischen Museen und anderen Kunstinstitutionen auf der ganzen Welt statt.

Im Gegensatz zu Da Vinci oder Michelangelo, hat dieser große Name der Renaissance leider nur bis in seine späten 30er Jahre gelebt, wobei seine anderen beiden, eben genannten Kollegen erst in ihren 80ern verstorben sind. Heutzutage ist sein Name im Vergleich den anderen beiden Künstlern weniger berühmt, aber er war zu seiner Zeit keinesfalls weniger beliebt und obwohl sein Leben kürzer war, war er unheimlich produktiv und hat uns ein beeindruckendes Oeuvre an schöner Kunst hinterlassen.
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An exzellenten Museen mangelt es in Italien wirklich nicht, das ist wohlbekannt. Egal ob Sie den Vatikanstaat besuchen, der im Grunde genommen ein riesengroßer Museumsstaat ist, oder Florenz, den Geburtsort der Renaissance, oder Venedig, wo die Biennale zu Hause ist, die weiterhin die wichtigste, moderne Kunstausstellung der Welt ist, oder einen anderen Ort - das Angebot ist groß. Obwohl die berühmten und großen Museen voll sind mit renommierten Namen und Kunstwerken und zweifelsohne eine wichtige Rolle spielen, sind wir große Fans der etwas obskureren, versteckten Juwelen, die man überall in diesem Land finden kann. Wenn Sie z.B. eine Ferienunterkunft in Trentino buchen, dann sollten Sie sich ein bestimmtes Museum keinesfalls entgehen lassen: ein Freilichtmuseum inmitten eines wunderschönen alpinen Waldgebietes.

In dem Val di Sella, einem hübschen kleinen Tal in der Valsugana Region von Trentino, eine halbe Stunde Fahrt von Trento entfernt, befindet sich das Arte Sella, ein Freilichtmuseum, in dem etwa 58 Kunstwerke zu Hause sind, die entlang der Wege durch die Wälder des Val di Sella verstreut stehen. Die Wurzeln dieses Museums stammen aus dem Jahre 1986, als Einheimische anfingen, ihre Kunstwerke in dieser Gegend auszustellen. Diese einmalige Veranstaltung wurde dann zwei Mal pro Jahr organisiert, bis sie dann 1996 zu einer Dauerausstellung wurde. Die Werke wurden alle unter Verwendung natürlicher Materialien kreiert, die in dieser Gegend gefunden wurden – Zweige, Äste, Baumstämme, Steine und Blätter gehören zu den gängigsten Materialien – und sind teilweise mit den lebenden Pflanzen und Bäumen verflochten, wodurch sie mitwachsen, sich verändern und ihre eigene Gestalt annehmen. Die Werke sind so platziert, dass sie sich ihre Umgebung voll zu nutzen machen, Aussichten einrahmen und in totaler Harmonie mit diesem reizenden Teil der Welt leben.
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In Italien gibt es jede Menge Burgen und Schlösser, die bereits seit Jahrhunderten existieren und wie das mit solch alten Bauten und Orten oft der Fall ist, insbesondere, wenn es sich dabei um alte Schlösser handelt, sind viele davon von Geistern heimgesucht. Eines dieser gespenstischen Schlösser in Italien ist das Montebello, das in dem kleinen Dörfchen Borgo Montebello, in der Gemeinde Poggio Torriana, in Rimini, steht. Das Castello di Montebello ist für die Legende der Azzurrina bekannt, ein adliges Mädchen, das hier im 14. Jahrhundert gelebt hat und für die Geistergeschichten, die mit ihr und dem Schloss in Verbindung gebracht werden. Das Schloss ist für Besucher als Museum geöffnet und ist ein von Geistern heimgesuchter Ort, den man – im Gegensatz zu anderen gespenstischen Stätten - ganz unkompliziert besuchen kann. Ein Muss für alle, die eine Ferienunterkunft in Rimini oder eine Urlaubsunterkunft in Emilia Romagna gebucht haben und eine Reise zur Ferienzeit um Hallowe’en planen. Kommen Sie und verbringen Sie einen gruseligen Tag in diesem faszinierenden Prachtstück!

Bei der Geschichte geht es um Guendalina Malatesta, die 1370 geboren wurde und ihr Vater Ugolinuccio, oder Uguccione, der Feudalherrscher von Montebello war. Ihre Geburt brachte der Familie allerdings leider Kummer statt Freude, denn das Mädchen war ein Albino. Im Mittelalter war Albinismus ein Symbol großen Unglücks und wurde laut populärer Aberglauben mit Ereignissen diabolischer Natur in Verbindung gebracht, so dass Albinos oft als Hexen tituliert wurden und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Aus Angst um ihr Kind und dessen Zukunft, beschlossen die Eltern die Haare ihres Kindes zu färben. Allerdings zog die Farbe nicht vollständig in das unheimlich blasse Haar ein, so dass es blau anstelle von schwarz wurde – das Mädchen hatte also strahlend blaue Augen und blaues Haar, wodurch ihr der Spitzname “Azzurrina” (die kleine Blaue) verliehen wurde. Dieses fehlgeschlagene Experiment bedeutete, dass das Mädchen weiterhin wie ein bunter Hund hervorstach und die Eltern entschieden, dem Mädchen zwei Leibwächter zuzuordnen, die sie stets bewachen und sicherstellen sollten, dass sie das Schloss nicht verlasse.
Rocca Sinibalda
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In den letzten Jahren hat ein unglaublich interessantes Schloss seine Türen für Besucher eröffnet, nachdem es ein halbes Jahrhundert lang verwaist war, fast ein Jahrzehnt lang renoviert wurde und Millionen Euro für die Restaurierung verschluckt hat. Durch die fast 1000 Jahre alte Geschichte ist die Rocca Sinibalda eine verblüffende Festung. Sie steht in Latium, 80km nördlich von Rom, in majestätischer Lage auf einem Felsvorsprung mit Blick auf das Turano Tal. Die Schloss-Festung wurde das erste Mal in Aufzeichnungen zu einem Bau einer klassischen normannischen Hochburg von Graf Sinibaldo, dem Gouverneur der Sabina Region, im 11. Jahrhundert, erwähnt. Sie ist ein spektakulärer Anblick, geschichts- und kulturträchtig, voll mit künstlerischen Prachtstücken, mit einem einzigartigen architektonischen Charakter und unzähligen Geschichten zu skandalösen Vorfällen und Unfug, der innerhalb ihrer Mauern getrieben wurde. Wenn Sie an Kunst, Architektur, hübschen Schlössern und historischem Klatsch und Tratsch Interesse haben, dann müssen Sie diese faszinierende Festung einfach besichtigen, wenn Sie eine Urlaubsunterkunft in Rom, oder eine Ferienunterkunft in Latium gebucht haben und die breitere Region kennenlernen möchten.

Obwohl die Rocca Sinibalda aus der Ferne wie eine typisch romantische, mittelalterliche Festung aussieht, ist sie in Wirklichkeit viel interessanter und komplexer. Zum einen hat sie mehrere Namen. Einer der Namen ist “Schloss des Adlers” und bezieht sich auf die ungewöhnliche Form des Gebäudes: zusätzlich zu den typischen Bastionsmauern, den Zinnen und den Beobachtungstürmen, gibt es Anbauten aus dem 16. Jahrhundert, durch die die Festung durch zwei flügelartige Bastionen, die aus der Hinterseite des Gebäudes herausragen und einem spitzen “Schnabel” auf der Vorderseite des Gebäudes, der auf die Ortschaft im Tal hinabschaut, wie ein Adler aussieht. Ein anderer Name ist “Schloss der Metamorphosen” und auf dem Schild am Haupteingang wird es “Schloss der erfundenen Schicksale” genannt. Jeder dieser Namen bezieht sich auf eine andere Epoche und auf Ereignisse, die hier in der Vergangenheit stattgefunden haben. Die Metamorphosen stammen von einer Reihe an Wandgemälden und Grotesken aus dem 16. Jahrhundert, die von Ovids Mythen der Transformationen inspiriert wurden und in den Empfangszimmern der Beletage besichtigt werden können.