PiraPiranesi, Pyramide von Cestiusnesi, Cestius-Pyramide
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Latium Merkwürdigkeiten Sehenswürdigkeiten Zentralitalien
Wenn man an Pyramiden denkt, kommt einem gleich die sandige Wüste in Ägypten in den Sinn. An das Herz der Stadt Rom denkt man wohl eher gar nicht, obwohl das genau der Ort ist, wo eine Pyramide in den Jahren 18 - 12 vor Chr. errichtet wurde.

Obowhl die Pyramide selbst nicht ägyptisch ist, dient sie als Erinnerung an die Eroberung Ägyptens im Jahre 30 vor Chr. und die darauffolgende Ägyptomanie, die die Römer in ihren Bann gezogen hat. Alle möglichen Artefakte, die von ägyptischer Kunst und Kultur inspiriert wurden, sowie Kopien ägyptischer Vorbilder, sind auf einmal überall in der Stadt aufgetaucht.

Es wurden allerdings nur zwei Pyramiden auf italienischem Boden errichtet und nur eine davon existiert noch, nämlich die Cestius-Pyramide.
Kapelle bei der Urbino Kathedrale
Veröffentlicht in : Kirchen & Religiöse Gebäude Marken Sehenswürdigkeiten Unesco World Heritage Sites Zentralitalien
Wenn Sie Urbino besuchen und bereits bei dem Palazzo Ducale stehen geblieben sind, um das Nationalmuseum und den Palast selbst zu besichtigen, dann sollten Sie darüber nachdenken, einen Moment in dem Duomo, also der Kathedrale, die direkt nebenan steht, zu verbringen. Beide Gebäude sind Teil von Urbinos UNESCO Kulturerbe und standen im Mittelpunkt der Erneuerung dieser wunderschönen Stadt durch die Ducal Familie in der Renaissancezeit, obwohl die Kathedrale im 18. Jahrhundert nochmals umgebaut wurde und heute ein neoklassisches Bauwerk darstellt. Der Duomo ist die perfekte Ergänzung eines Besuchs des Palastes, denn viele Künstler und Designer, die an dem Palast gearbeitet haben, haben ebenso an der Umgestaltung der Kirche mitgewirkt.
Palazzo Ducale, Fassade
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Marken Museen & Galerien Sehenswürdigkeiten Unesco World Heritage Sites Zentralitalien
Der Palazzo Ducale ist das berühmteste Gebäude in Urbino und einer der beeindruckendsten und schönsten Renaissancepaläste Italiens. In ihm ist heutzutage auch die Nationalgalerie von Marken zu Hause. Deshalb ist ein Besuch hier ein gutes Pauschalangebot: eine atemberaubende Kombination aus Kunst und Architektur. Diese UNESCO Weltkulturerbestätte wird von den Einheimischen nicht nur als einzigartig und wichtig angesehen, sondern wird weltweit als eine ganz besondere Stätte gewürdigt. Wenn Sie an Kunst, Architektur oder Geschichte Interesse haben oder sich einfach in der majestätischen Vergangenheit der Hofkultur verlieren wollen, dann sollten Sie sich den Palazzo Ducale nicht entgehen lassen.

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Audrey Hepburn und Gregory Peck beim Mund der Wahrheit in Ein Herz und eine Krone
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Obwohl Ihnen in Rom sicherlich nicht langweilig wird, hat man manchmal keine Lust mehr auf Museen und Kirchen. Wenn Sie allerdings die Kirche Santa Maria in Cosmedin besuchen, erwartet Sie vor den Türen eine Kuriostät, die Ihnen ein wenig Unterhaltung und Abwechslung bietet.

Der Bocca della Verità, oder Mund der Wahrheit, stammt aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. und ist eine hohe Steinscheibe mit einem menschlichen Gesicht, das in die Oberfläche eingemeißelt wurde. Mit hohlen Löchern als Augen und einem offenen Mund, sieht sie ein wenig beängstigend aus.

Der ursprüngliche Grund für die Herstellung dieses Medallions ist unbekannt, aber alle möglichen Theorien, wofür der Stein benutzt wurde, gehen schon seit Jahrhunderten umher: von einer feierlichen Schachtabdeckung über einen Dekorationsstein für einen Brunnen bis hin zu einer Abdeckung einer Einstiegsöffnung.
Casina delle Civette
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Das Casina delle Civette, auch Haus der Eulen genannt, war das Heim von Prinz Giovanni Torlonia, bis er im Jahre 1938 verstarb. Das Gebäude wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert erbaut, um als "Schweizer Hütte" Freizeitgebäude am Geländerand des Stammsitzes der Villa Torlonia zu dienen. Solche Gebäude wurden von dem Adel in ganz Europa genutzt, um sich von ihrem Leben an dem Hofstaat ihrer Häuser zurück zu ziehen und ein gewöhnliches Leben zu genießen.

Der Bau wurde von Giuseppe Jappelli 1840 für Prinz Alessandro Torlonia entworfen, der es wie ein rustikales Landhaus aussehen lassen wollte.

Als allerdings sein Neffe Giovanni im 20. Jahrhundert den Bau in die Finger bekam, wurde er immer aufwendiger. Er hat ihn von einem Landhaus in einen mittelalterlichen Weiler verwandelt.