Archiv für 'Lombardei'

  

Consonno, Eingang
In Italien gibt es jede Menge Geisterstädte, die alle aus verschiedenen Gründen verlassen wurden - Naturkatastrophen, die schlechte Lage, schlechtes Fundament und Planung, oder Migration - aber eine der faszinierendsten Ortschaften von allen muss einfach das gescheiterte Las Vegas Italiens sein: Consonno in der Lombardei.

Obwohl die Ortschaft von antikem Ursprung ist, fand ihr Niedergang erst statt, nachdem sie in den 60er Jahren aufgekauft und wieder aufgebaut wurde. Das war die Zeit des wirtschaftlichen Wohlstands in Italien und in der Ära der schnellen Autos, Rock 'n' Roll und des glamourösen Lebensstils, machte es sich der Unternehmer Mario Bagno zur Aufgabe, die Ortschaft zu verwandeln.

Er kaufte jedes Stückchen Land in der Gegend und zwang die Einheimischen umzuziehen, bevor er alles dem Erdboden gleich machte, abgesehen von der Kirche und ein paar Häusern.     Weiterlesen

  

Iseosee
Der Iseosee liegt in der Lombardei in Norditalien zwischen zwei größeren und viel berühmteren Gewässern: dem Gardasee und dem Comer See. Obwohl die Reiseführer Touristen lieber zu den beiden letzteren Seen schicken, sollte man den hübschen Iseosee keinesfalls ignorieren, denn er ist fast noch ein relativ verstecktes Juwel. Buchen Sie einfach ein Ferienhaus in der Lombardei und erkunden Sie diese Schönheit.

Hier bleiben Ihnen nicht nur die Touristenmassen und langen Schlangen erspart, sondern Ihnen wird ein ebenso atemberaubender See geboten, der gleichermaßen viele Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten im Angebot hat.

Als allererstes sollten Sie unbedingt die wundervolle, lokale Küche genießen. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, gibt es hier natürlich viele Fische und daher viele köstliche Meerestiere, die man probieren sollte. Auch kleine Weinberge, Olivenhaine und Kastanienwälder gibt es hier in der Gegend reichlich. All diese frischen Produkte bedeuten, dass die Speisen aus dieser Region besonders reichhaltig, wohltuend und einfach lecker sind.     Weiterlesen

  

Pavia
Pavia ist eine veraltete Ortschaft in der Lombardei, die über 2000 Jahre alt ist und nicht weit von Milan entfernt liegt. Sie erinnert an Märchen, besonders an Rapunzel, denn sie kann mit mehreren mittelalterlichen Türmen prahlen, die sich hoch in den Himmel strecken und auf die moderneren Gebäude hinab blicken.

Diese dünnen, fast schon nutzlos erscheinenden Türme haben einst den Ort mit ihrer schieren Anzahl dominiert, denn es gab hier 100 Türme! Heutzutage existieren nur noch wenige davon, aber sie ist weiterhin als die "Stadt der 100 Türme" bekannt.

Trotz der schwindenden Zahl an Türmen gibt es hier immer noch jede Menge zu sehen und zu erleben, also suchen Sie sich ein Ferienhaus in der Lombardei und besuchen Sie das wunderschöne Pavia!     Weiterlesen

  

Gipsothek im Canova Museum
Kunst, Architektur, Kultur, Geschichte, die schöneren Dinge im Leben, all das wird Ihnen in Italien in Hülle und Fülle geboten. An Museen, Kunstgalerien, architektonischen Prachtstücken, Burgen, Palästen, Kirchen und anderen Attraktionen fehlt es in dem ganzen Land nicht und viele davon sind sogar weltweit bekannt. All diese Dinge stehen auf Listen der Träume, die man sich einmal im Leben erfüllen möchte, und sind daher teilweise der ausschlaggebende Grund, warum Leute sich entschließen, Italien zu besuchen. Allerdings gibt es für jede Uffizi Galerie, Sixtinische Kapelle und jeden Medici Palast zahlreiche hervorragende Museen, von denen Sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben. Wir finden, diese weniger bekannten Helden verdienen es auch erwähnt zu werden, also haben wir eine Liste an Museen und Galerien zusammen gestellt, wo Ihnen die langen Anstehschlangen und Touristenmassen erspart bleiben, Sie aber trotzdem die wundervollen Höhepunkte der italienischen Kunst, Architektur, Geschichte und Kultur kennen lernen können.     Weiterlesen

  

Die gesichtslosen Nonnen vom Torba Kloster
Das Torba Kloster wurde ursprünglich im 5. Jahrhundert als römischer Stützpunkt gegen barbarische Invasionen gebaut und wurde von unterschiedlichen Herrschern und Gestalten zu militärischen Zwecken genutzt, bis es sich im 8. Jahrhundert im Besitz einer Gruppe Benediktiner Nonnen befand. Das Gebäude wurde erweitert und zu einem religiösen Komplex umgebaut und die Innenbereiche wurden mit kunstvollen Wandgemälden und Fresken dekoriert.

Noch ein wenig später wurde es dann nicht mehr als religiöses Gebäude genutzt und wurde von lokalen Bauern, die weitaus praktischere Gründe dafür im Sinn hatten, übernommen. Sie bedeckten die meisten Gemälde mit Putz oder ignorierten sie einfach und ließen sie verfallen.

Daher sind viele Werke verloren gegangen, aber einige haben trotz der Verwahrlosung bis heute überlebt. Ein solches Gemälde ist ganz besonders und daher sehr berühmt geworden, was dazu führte, dass Legenden und Gerüchte über dieses Bild in Umlauf gebracht wurden.     Weiterlesen