
Das Torba Kloster wurde ursprünglich im 5. Jahrhundert als römischer Stützpunkt gegen barbarische Invasionen gebaut und wurde von unterschiedlichen Herrschern und Gestalten zu militärischen Zwecken genutzt, bis es sich im 8. Jahrhundert im Besitz einer Gruppe Benediktiner Nonnen befand. Das Gebäude wurde erweitert und zu einem religiösen Komplex umgebaut und die Innenbereiche wurden mit kunstvollen Wandgemälden und Fresken dekoriert.
Noch ein wenig später wurde es dann nicht mehr als religiöses Gebäude genutzt und wurde von lokalen Bauern, die weitaus praktischere Gründe dafür im Sinn hatten, übernommen. Sie bedeckten die meisten Gemälde mit Putz oder ignorierten sie einfach und ließen sie verfallen.
Daher sind viele Werke verloren gegangen, aber einige haben trotz der Verwahrlosung bis heute überlebt. Ein solches Gemälde ist ganz besonders und daher sehr berühmt geworden, was dazu führte, dass Legenden und Gerüchte über dieses Bild in Umlauf gebracht wurden.
Noch ein wenig später wurde es dann nicht mehr als religiöses Gebäude genutzt und wurde von lokalen Bauern, die weitaus praktischere Gründe dafür im Sinn hatten, übernommen. Sie bedeckten die meisten Gemälde mit Putz oder ignorierten sie einfach und ließen sie verfallen.
Daher sind viele Werke verloren gegangen, aber einige haben trotz der Verwahrlosung bis heute überlebt. Ein solches Gemälde ist ganz besonders und daher sehr berühmt geworden, was dazu führte, dass Legenden und Gerüchte über dieses Bild in Umlauf gebracht wurden.

Die "gesichtslosen Nonnen" von Torba ziehen jede Menge Aufmerksamkeit auf sich und zwar aufgrund der Art und Weise wie sie überlebt haben; ein Großteil des Werkes ist marode und von den acht Figuren, die hier dargestellt sind, fehlen bei Dreien die Gesichter. Stattdessen sieht man perfekte, ovale, weiße Kreise an deren Stellen.
Dieses perfekte Verschwinden von ausschließlich den Gesichtern lässt natürlich die Frage aufkommen, was hier wohl passiert sei, denn die Aussparungen sind einfach zu genau, um es auf die Abnutzung der Zeit zu schieben.
Lokale Traditionen behaupten, dass drei Nonnen das Kloster verlassen haben und niemals zurück kehrten, als das Bild gemalt wurde und waren daher nicht mehr als Thema für das Gemälde geeignet. Man erzählt außerdem, dass ihre Seelen friedlos durch diese Gegend ziehen. Die Hände aller Figuren in dem Bild, die in exakten gestischen Ausdrücken positioniert wurden, führten ebenfalls zu Spekulationen und so manch einer glaubt, dass sie eine geheime Bedeutung haben.
Dieses perfekte Verschwinden von ausschließlich den Gesichtern lässt natürlich die Frage aufkommen, was hier wohl passiert sei, denn die Aussparungen sind einfach zu genau, um es auf die Abnutzung der Zeit zu schieben.
Lokale Traditionen behaupten, dass drei Nonnen das Kloster verlassen haben und niemals zurück kehrten, als das Bild gemalt wurde und waren daher nicht mehr als Thema für das Gemälde geeignet. Man erzählt außerdem, dass ihre Seelen friedlos durch diese Gegend ziehen. Die Hände aller Figuren in dem Bild, die in exakten gestischen Ausdrücken positioniert wurden, führten ebenfalls zu Spekulationen und so manch einer glaubt, dass sie eine geheime Bedeutung haben.

Alles in allem sind diese Nonnen ein seltsamer Anblick, die diesem historischen und faszinierenden Gelände eine gruselige und gespenstische Atmosphäre verleihen. Aber genau deshalb, ist es so interessant, das Kloster zu besuchen.
Der ganze Komplex ist Teil der Serie an UNESCO Weltkulturerbe Stätten der "Langobarden und deren Orte der Macht", wozu auch die archäologische Gegend Castelseprio gehört. Beide Sehenswürdigkeiten sind ein Muss, wenn man in seiner Ferienunterkunft in der Lombardei angekommen ist.
Der ganze Komplex ist Teil der Serie an UNESCO Weltkulturerbe Stätten der "Langobarden und deren Orte der Macht", wozu auch die archäologische Gegend Castelseprio gehört. Beide Sehenswürdigkeiten sind ein Muss, wenn man in seiner Ferienunterkunft in der Lombardei angekommen ist.
Bildnachweis
Foto 1: Paul Barker Hemings / CC BY-SA 2.0;
Foto 2: RoyalMailShip / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Alessio Facchin / CC BY-SA 3.0
Foto 1: Paul Barker Hemings / CC BY-SA 2.0;
Foto 2: RoyalMailShip / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Alessio Facchin / CC BY-SA 3.0