Zwischen den Jahrhunderten der Macht des Römischen Imperiums vor Tausenden von Jahren und der andauernden Macht des Papststaates durch die Vergangenheit hinweg, kann man mit ruhigem Gewissen sagen, dass über die Jahre hinweg jede Menge Geld in Rom, das Erscheinungsbild und die Infrastruktur investiert wurde. Man kann außerdem behaupten, dass diese Stadt eines der großartigsten architektonischen Prachtstücke der ganzen Welt ist, vor allem in diesem Ausmaß und über so einen großen Teil der Stadt verteilt. Nur wenige andere Orte können mit einer ähnlichen, konstant atemberaubenden Vielfalt und Qualität an Architekturwerken prahlen, die prozentual so eine große Fläche der Stadt einnehmen. Und selbst wenn man denkt, dass es einen nicht mehr überraschen kann, was die architektonische Schatztruhe Rom zu bieten hat, stolpert man erneut über etwas, das man vorher noch nie gesehen hat: wie z.B. Coppedè, die Antwort der Ewigen Stadt auf Gaudì.
Hinter den Hauptstraßen des Quartiere Trieste, zwischen dem Piazza Buenos Aires und der Via Tagliamento, befindet sich dieser bizarre, wunderschöne und skurrile Bezirk Coppedè. Weil er fast schon ein bisschen versteckt ist, kommt es nicht häufig vor, dass man rein zufällig in dieser winzigen Gegend - dem kleinsten Quartiere von Rom - vorbei kommt.
11
Juli
2017
2017
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen
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