Triest, Kaffeehauptstadt: Die Kultur des Kaffees in Triest

Obwohl Kaffee, und insbesondere großartiger Kaffee, überall in Italien verfügbar ist, sind einige Gegenden besonders für ihre Gebräue berühmt, oder die Tassen des schwarzen Wachmachers, die sie servieren, schmecken eben noch ein bisschen besser. Unter diesen Gegenden ist Triest zweifelsohne eine der Allerbesten und eine Stadt, die man sich nicht entgehen lassen darf, wenn man in Italien Urlaub macht. Wenn Sie sich als Kaffeeliebhaber sehen, dann buchen Sie doch eine Urlaubsunterkunft in Friaul-Julisch Venezien und tauchen Sie in die reiche Vergangenheit und die köstlichen Gebräue ein, die diese Stadt zu bieten hat...

Kaffee gehört für die meisten von uns zum täglichen Leben, aber bis ins 18. Jahrhundert war das Getränk den Europäern nicht besonders bekannt. Es war ursprünglich ein afrikanisches und orientalisches Getränk und stammt wahrscheinlich aus entweder Äthiopien oder Jemen und wurde um das 15. Jahrhundert herum erfunden. Im 16. Jahrhundert machte es sich dann auf den Weg in die Türkei und den Iran und dann im 17. Jahrhundert in die Mittelmeergegend. Das erste Kaffeehaus in Venedig öffnete um 1629 seine Türen. Im 18. Jahrhundert gab es dann jede Menge Kaffeehäuser in Italien und insbesondere in Triest, als Kaiser Karl VI die Stadt zu einem freien Hafen machte, wodurch zur Zeit des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches, Bohnen von Plantagen aus der ganzen Welt bezogen werden, und an die hiesigen Kaffeehäuser geliefert werden konnten.
Kaffee trinken hat sich schnell zu einem beliebten Zeitvertreib entwickelt und die Kaffeehäuser in Europa wurden zu lebhaften Einrichtungen, wo großartige Künstler, Denker und Schriftsteller zusammenkamen. In Triest war das Caffè San Marco der wichtigste Treffpunkt dieser Szene und das war auch das Café, wo James Joyce als junger Mann 'Die Dubliners' und 'Ein Porträt des Künstlers' verfasste. Heute sind in der Stadt die berühmte Rösterei Illy mit ihrer eigenen, coolen Schule, etwa ein Dutzend unabhängige kleinere Röstereien und jede Menge erstklassige Cafés zu Hause. Es sind allerdings die historischen Einrichtungen, die man unbedingt besuchen muss, wie z.B. das Caffè Tommaseo, das älteste Etablissement, das 1830 gegründet wurde und bis heute überlebt hat, und das ikonische Caffè degli Specchi, das 1839 eröffnet wurde.

Wenn Sie vorhaben Triest zu besuchen und einen Kaffee zu bestellen, dann sollten Sie sich mit der speziellen Kaffee-Sprache vertraut machen, die in dieser Stadt ganz einmalig ist. Lesen Sie auch den nächsten Artikel, in dem wir Ihnen ein paar Redewendungen vorstellen, die Sie kennen sollten, bevor Sie sich einen Kaffee besorgen, wenn Sie in dieser wundervollen Kaffeehauptstadt Italiens unterwegs sind.

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