Anconas großartiges Römisches Monument: Der Trajansbogen

Montag, Juli 23, 2018
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Geschichte Marken Römische Kaiserzeit Sehenswürdigkeiten Zentralitalien
Trajansbogen
Wenn man an antike römische Monumente und architektonische Prachtstücke in Italien denkt, kommen einem natürlich direkt Rom und Pompeij in den Sinn. Allerdings ist eines der intaktesten antiken römischen Denkmale der Trajansbogen, in der Ortschaft Ancona, in der Region Marken. Obwohl Italien unendliche viele Reichtümer hat was kulturelle Schätze angeht, ist dieses Monument besonders wundervoll, denn es wird nicht von Touristenmassen geplagt und kann rund um die Uhr besichtigt werden. Wenn Sie ein Geschichtsfanatiker sind oder einfach nur schöne Bauwerke mögen, dann suchen Sie sich doch ein Ferienhaus in Marken und bewundern Sie dieses beeindruckende Monument persönlich - ohne dass Sie sich in eine lange Schlange stellen oder Eintrittskarten kaufen müssen.
Es wurde Anfang des 2. Jahrhunderts n.Chr. von dem Senat und den Einwohnern Roms, zu Ehren von Kaiser Trajan, während seiner Herrschaft, gebaut, und hat seitdem den Test der Zeit gut überstanden (allerdings mit ein paar Kratzern und Narben). Der Bau fand unter der Leitung von Apollodorus von Damaskus statt, dem gleichen Architekten, der mit dem Entwurf von Trajans Märkten und den Säulen in Rom beauftragt wurde. Das Monument ist ein 18,5 m hoher Einzelbogen mit korinthischen Säulen und mehreren Brüstungen und Statuen – die Neptunstatue ist besonders beeindruckend – und er steht auf einem Podium nahe des Ufers der Adriaküste in Ancona und wurde nach dem Modell des Titusbogens in Rom gebaut.

Das Prachtstück steht oberhalb des Hafens von Ancona, in einer Gegend, die durch diesen Bau - der übrigens durch eigene Mittel finanziert wurde - neuen Schwung bekommen hat. Es wurde zu Ehren der langanhaltenden Spuren, die der Kaiser in dieser Stadt hinterlassen hat, errichtet und ist ein prunkvolles Glanzstück aus türkischem Marmor, der aus den Steinbrüchen von der Insel Marmara stammt. Es wurde ursprünglich mit Bronze vergoldet, aber die Vergoldung und die Statuen des Bogens wurden von den Sarazenen im Jahre 848 gestohlen. Der Bogen ist immer noch atemberaubend - können Sie sich vorstellen wie prächtig er zu seiner Glanzzeit in der Vergangenheit ausgesehen haben muss?

Wie er heute aussieht, muss man sich allerdings nicht vorstellen müssen; fangen Sie am besten gleich mit der Planung Ihrer Reise zu diesem ikonischen Bauwerk in Marken an!

Bildnachweis: Jessy.90 / CC BY-SA 4.0

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