
Der Vatikan ist eine unglaubliche Schatzkiste, die insbesondere voll mit Kultur und Kunst ist. Weil der Vatikan eine Quelle des immensen Wohlstands war und die Kirche über Jahrhunderte hinweg einer der wichtigsten Schirmherren der Welt war, sind die Kunstwerke, die in diesen Gebäuden zu finden sind, einfach unvergleichlich. Großartige Werke, wie z.B. Michelangelos unglaublich berühmtes Gemälde auf der Decke der Sixtinischen Kapelle, sind wohlbekannt, aber es gibt noch jede Menge andere Werke, für die man sich Zeit nehmen und sie besichtigen und mehr über sie lernen sollte. Um genau zu sein gibt es eine unendlich lange Liste an Werken, die wir hier erwähnen könnten, aber in dieser Serie möchten wir Ihnen die Höhepunkte vorstellen und die riesige Auswahl auf die wirklich erstklassigen Kunstwerke beschränken. Buchen Sie doch ein Ferienhaus in Rom, machen Sie sich auf den Weg zum Vatikan und tauchen Sie in diese unendlich große Quelle an kulturellen und künstlerischen Schätzen ein.
Die Vatikanmuseen wurden im 16. Jahrhundert von Papst Julius II gegründet und sind einer der am meisten besuchten Museumskomplexe der Welt. Zu den 54 Räumen der Galerie gehört die Sixtinische Kapelle, aber bevor Sie dorthin kommen (das ist nämlich die allerletzte Galerie), werden Sie jede Menge Zeit in den Räumen verbringen, in denen die Vatikan Kollektionen der modernen religiösen Kunst zu Hause sind. Hier werden Sie auf eher unerwartete und (relativ) neue Namen stoßen, zu denen Rodin, Gauguin, Dali, Picasso und Van Gogh gehören. Zu den über 800 Werken dieser Kollektion gehört die atemberaubende, erste Version der "Pietà (nach Delacroix)" (1889) von Van Gogh.
Dieses dunkle und launenhafte Stück behält die Thematik und Komposition des Originals bei, mit einem Hauch von Van Gogh was den Stil angeht. Van Gogh war sich sehr bewusst, wie bewegend und dramatisch sein Werk ist, es gibt eine Aufzeichnung seiner Worte: "Der Delacroix ist eine "Pietà", nämlich der tote Christus mit der Mater Dolorosa. Die erschöpfte Leiche liegt auf dem Boden am Eingang der Höhle, mit zusammen gehaltenen Händen auf seiner Seite und der Frau hinter ihm. Es ist der Abend nach einem Gewitter und die verzweifelte Figur ist in blaue Kleidung gehüllt - die losen Gewänder flattern im Wind - die Frau setz sich scharf gegen die lebhaften lilafarbenen Wolken mit goldenen Rändern ab, die durch den Himmel schweifen. Auch sie streckt ihre leeren Hände vor sich in einer verzweifelten Geste aus und man kann die guten, starken Hände einer hart arbeitenden Frau erkennen. Die Form der Figur mit ihrer fließenden Kleidung ist fast genauso breit wie sie hoch ist. Und das Gesicht des toten Mannes liegt im Schatten - aber der blasse Kopf der Frau ist ganz klar vor einer Wolke sichtbar - ein Kontrast, durch den die beiden Köpfe wie eine düstere Blume und eine blasse Blume ausschauen, die arrangiert wurden, um gemeinsam einen intensiven Effekt zu kreieren."
Der Gesamteffekt ist ein Werk, das die tiefe Sorge und Menschlichkeit des Momentes einer echten Frau und ihrem toten Kind zum Ausdruck bringt und was für ein unglaubliches und schreckliches Gefühl das wirklich ist. Das ist eines dieser Werke, das einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird und ein unheimlich atemberaubendes und wichtiges Exemplar der Vatikan-Kollektionen.
Dieses dunkle und launenhafte Stück behält die Thematik und Komposition des Originals bei, mit einem Hauch von Van Gogh was den Stil angeht. Van Gogh war sich sehr bewusst, wie bewegend und dramatisch sein Werk ist, es gibt eine Aufzeichnung seiner Worte: "Der Delacroix ist eine "Pietà", nämlich der tote Christus mit der Mater Dolorosa. Die erschöpfte Leiche liegt auf dem Boden am Eingang der Höhle, mit zusammen gehaltenen Händen auf seiner Seite und der Frau hinter ihm. Es ist der Abend nach einem Gewitter und die verzweifelte Figur ist in blaue Kleidung gehüllt - die losen Gewänder flattern im Wind - die Frau setz sich scharf gegen die lebhaften lilafarbenen Wolken mit goldenen Rändern ab, die durch den Himmel schweifen. Auch sie streckt ihre leeren Hände vor sich in einer verzweifelten Geste aus und man kann die guten, starken Hände einer hart arbeitenden Frau erkennen. Die Form der Figur mit ihrer fließenden Kleidung ist fast genauso breit wie sie hoch ist. Und das Gesicht des toten Mannes liegt im Schatten - aber der blasse Kopf der Frau ist ganz klar vor einer Wolke sichtbar - ein Kontrast, durch den die beiden Köpfe wie eine düstere Blume und eine blasse Blume ausschauen, die arrangiert wurden, um gemeinsam einen intensiven Effekt zu kreieren."
Der Gesamteffekt ist ein Werk, das die tiefe Sorge und Menschlichkeit des Momentes einer echten Frau und ihrem toten Kind zum Ausdruck bringt und was für ein unglaubliches und schreckliches Gefühl das wirklich ist. Das ist eines dieser Werke, das einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird und ein unheimlich atemberaubendes und wichtiges Exemplar der Vatikan-Kollektionen.