
Die rosafarbene Marmor-Taufkapelle von Parma wurde zwischen 1196 und 1307 gebaut und ist eines der markantesten und erinnerungswürdigsten Gebäude der ganzen Stadt. Es ist außerdem eines der hochgeschätztesten und bekanntesten mittelalterlichen Bauten und ein deutliches Beispiel aus der Zeit des Übergangs von der Romantik zu der gothischen Kunst in Italien. Das Gebäude ist achteckig und aus rosafarbenem Verona-Marmor gebaut, es ragt hoch empor und besteht aus offenen Loggias auf vier Ebenen, die von einer Reihe von Blindbögen und Kronenspitzen bedeckt sind - ein wirklich atemberaubendes und beeindruckendes Gebäude. Während der Außenbereich harmonisch und elegant ist, kann man innen ein buntes Farbenspiel an Fresken und kunstvollen Verzierungen bewundern. Das Ergebnis ist ein zutiefst faszinierendes Gebäude in dem es viel zu sehen gibt. Wenn Sie Ihre ideale Ferienunterkunft in Emilia Romagna gefunden haben, dann nehmen Sie sich die Zeit in Parma und dieser wunderschönen Taufkapelle vorbei zu schauen!

Lombardische Bauarbeiter haben im 12. Jahrhundert mit der Arbeit an dem Gebäude begonnen, aber es wurde erst im 14. Jahrhundert fertig gestellt. Der Bau wurde von Benedetto Antelami überwacht, der den romanischen Stil mit Elementen des neugothischen Stils vereint hat sowie mit Elementen aus lombardischen Traditionen (aus seiner Heimat) und französischen Einflüssen. Antelami war für das Design fast aller dekorativen Skulpturen verantwortlich. Es gibt hier viele dieser Werke und sie alle verkörpern die typisch mittelalterliche Ikonographie, sind aber besonders gut verarbeitet und einfach wunderschön. Der niedrigste Teil der Taufkapelle ist von einem Zoophorus mit Basrelief-Skulpturen von Tieren, Fabelwesen, Kreaturen der Hölle, Seemonstern, Zentauren, Meerjungfrauen, Einhörnern und Tierkreiszeichen umschlossen. Die Nord-Tür, oder auch Portale della Vergine, ist mit Szenen von der Anbetung der Könige und der Mariä Verkündigung, den zwölf Propheten, dem Jakobsbaum rechts, der Wurzel Jesse links und dem Lebensbaum in der Mitte, verziert.

Die West-Tür, oder auch Portale del Giudizio, zeigt eine Figur des Erlösers in der Lünette, während die Süd-Tür, auch als Portale della Vita bekannt, einen Mann zeigt, der gemeinsam mit zwei Nagetieren und einem Drachen (im unteren Bereich der Tür) Honig in einem Baum isst und an dessen Seiten die Wagen der Sonne und des Mondes abgebildet sind. Innen kann man Werke bewundern, die die Monate, die Jahreszeiten und die Tierkreiszeichen abbilden und über dem Altar befindet sich Christi in Herrlichkeit umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten und zwei Engeln. Zusätzlich zu den Skulptur-Werken gibt es Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die von byzantinischer Kunst inspiriert wurden und die Szenen vom Leben Christis und der goldenen Legende abbilden.
Alles in allem ist das Ergebnis faszinierend, was Details, Maßstab, Ehrgeiz und die Kombination von Einflüssen und Referenzen angeht und hat zu dem Bau eines Gebäudes geführt, dass man sich einfach anschauen muss, wenn man in Emilia Romagna zu Besuch ist.
Alles in allem ist das Ergebnis faszinierend, was Details, Maßstab, Ehrgeiz und die Kombination von Einflüssen und Referenzen angeht und hat zu dem Bau eines Gebäudes geführt, dass man sich einfach anschauen muss, wenn man in Emilia Romagna zu Besuch ist.
Bildnachweis
Foto 1: Vitold Muratov / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Hans A. Rosbach / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Hans A. Rosbach / CC BY-SA 3.0
Foto 1: Vitold Muratov / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Hans A. Rosbach / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Hans A. Rosbach / CC BY-SA 3.0