Spazieren Sie durch den Park der Villa Durazzo-Pallavicini

Tempel, Villa Durazzo-Pallavicini
Die Stadt Genua ist ein außergewöhnlich schöner Ort, eine lebhafte Metropole voll mit eleganten historischen Gebäuden, gut durchdachten öffentlichen Plätzen, dramatischen Brunnen und geschwungenen Durchgangsstraßen. Diese Stadträume werden von der Präsenz natürlicher Oasen ergänzt, die überall in der Stadt in Form von öffentlichen Parks verstreut liegen. Eine dieser Naturflächen ist der Park der Villa Durazzo-Pallavicini, ein Park aus dem 19. Jahrhundert im englischen Romantikstil, der besonders schön ist und Ihr Herz sofort erobern wird, sobald Sie ihn betreten. Wenn Sie in Ihrer Ferienunterkunft in Ligurien angekommen sind und ein wenig Zeit damit verbringen, Genua auszukundschaften, sollten Sie unbedingt in dieser wunderschönen Naturfläche Rast machen.
See, Villa Durazzo-Pallavicini
Die Villa Durazzo-Pallavicini liegt in der Wohngegend Pegli in Genua direkt neben der Zugstation. Das Anwesen war ursprünglich in Privatbesitz, wurde aber später an den Staat gespendet und ist heute für Besucher täglich als öffentlicher Park und botanischer Garten geöffnet. In der Villa hingegen ist das Museum der Ligurischen Archäologie zu Hause. Der Anbau des Parks zu dem Anwesen begann im späten 17. Jahrhundert durch Clelia Durazzo Grimaldi, die den Clelia Durazzo Grimaldi Botanischen Garten unter der Leitung ihres Erben und Neffen, Ignazio Alessandro Pallavicini, kreiert hat. Er wurde von Michele Canzio, der außerdem der Bühnenbildner des Teatro Carlo Felice war, entworfen und zwischen 1840 und 1846 gebaut.
Blumen, Villa Durazzo-Pallavicini
Der Park befindet sich auf einem Hang hinter der Villa Durazzo-Pallavicini und verkörpert den englischen Romantikstil, weist aber gleichzeitig eine Theatralik auf, die er mit Sicherheit von seinem Schöpfer geerbt hat. Er ist als eine Serie von Szenen aufgebaut, die ein Stück mit Prolog und drei Akten darstellen (Zurück zur Natur, Erinnerung, Säuberung). Der Park enthält zwei Teiche, ein Dutzend Monumente, zahlreiche Statuen und eine großräumige Grotte, die als Dantesches Inferno präsentiert wird, das aus mehreren Passagen und einem unterirdischen See besteht, durch den man wieder Richtung Paradies aufsteigen kann. Zu den hervorstechendsten Monumenten gehören ein Kaffeehaus in Form eines Triumphbogens, ein rustikales Haus, die Kapelle der Madonna, das Mausoleum des Hauptmanns, ein Tempel der Diana, das Blumenhaus, der türkische Tempel, ein Obelisk und eine chinesische Pagode.

1928 hat die damalige Besitzerin, Matilde Gustinani, sowohl den Park als auch den botanischen Garten an Genua gespendet, damit er als öffentliches Gelände genutzt werden kann. Im 20. Jahrhundert ist er verfallen und sollte fast schon durch den Bau einer Autobahn in den 70er Jahren ersetzt werden. Allerdings wurden 1991 Restaurationsarbeiten vorgenommen und im Jahre 2006 war die Hälfte des Parks wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Malerisch und wunderschön - dieser Park ist wirklich etwas für alle. Ein romantischer Zufluchtsort inmitten der Stadt, Geschichte, Architektur, Kunst und seltene Pflanzen. Er ist einfach eine der schönsten Attraktionen in ganz Ligurien.
Bildnachweis
Foto 1: Laurabeppa / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Alessandro.di / CC BY-SA 4.0;
Foto 3: Laurabeppa / CC BY-SA 3.0

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