
Rocchetta Mattei ist ein prächtiges Schloss und eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, die aus dem nördlichen Teil der Tosco-Emiliano Apenninen, in der Gemeinde Grizzana Morandi in der Provinz Bologna, emporsteigt. Das Gebäude ist ziemlich exzentrisch, was auf den ehemaligen Besitzer schließen lässt - ein ähnlich seltsamer Charakter. Der Fürst Cesare Mattei, der das Schloss im 19. Jahrhundert bauen ließ, war der Erfinder der "Elektro-Homöopathie", einem medizinischen Verfahren, das angeblich Krebst heilt. Es handelt sich dabei um eine Methode, die die Verwendung von Kräutern mit elektrischer Bioenergie von Pflanzen und Homöopathie verbindet, um sich die "Lebensenergie" (Elektrizität) der Pflanzen zu Nutze zu machen, um Krankheiten zu heilen. Er hat sogar Biologie, Anatomie, Physiologie, Pathologie und Botanik studiert, um diese neue medizinische Bewegung begründen zu können. Obwohl seine Theorie heutzutage noch in vielen Ländern der Welt genutzt wird, hat man sie größtenteils widerlegt. Auch andere Elemente seines Lebensstils zeigen, dass der Fürst ein Exzentriker war, einschließlich der Tatsache, dass er extra für seinen 90. Geburtstag einen Raum bauen ließ, in dem er diesen Geburtstag feiern wollte (den er leider niemals erleben sollte) und sein Heim war wie ein echter, mittelalterlicher Hof, ja er hatte sogar einen Hofnarren.

Obwohl die meisten Entscheidungen des Fürsten ziemlich bizarr waren, hat er, was das Schloss angeht, relativ gute getroffen. Ein grandioses, atemberaubendes Gebäude, in dem Elemente maurischer, moderner und mittelalterlicher Architektur, in einem Sammelsurium an Stilen miteinander kombiniert sind. Aber irgendwie funktioniert es und das Ergebnis ist ein absolut fesselnder Bau.
Der Bau des Schlosses wurde 1850 in Auftrag gegeben und wurde auf den Ruinen eines antiken Herrenhauses, zu dem eine Kirche und ein Friedhof aus dem 13. Jahrhundert n.Chr. gehörten, gebaut. Trotz seines wundervollen Erscheinungsbildes ist das Schloss leider nicht besonders effektiv als ein funktionierender Wohnsitz.
Die Gestaltung ist total durcheinander; es ist im Grunde genommen ein Labyrinth an willkürlich miteinander verbundenen Räumen, die oftmals einen seltsamen aber ganz spezifischen Zweck hatten, wie z.B. der vorher erwähnte Raum, in dem das Bankett und die Feierlichkeiten für seinen 90. Geburtstag statt finden sollten.
Der Bau des Schlosses wurde 1850 in Auftrag gegeben und wurde auf den Ruinen eines antiken Herrenhauses, zu dem eine Kirche und ein Friedhof aus dem 13. Jahrhundert n.Chr. gehörten, gebaut. Trotz seines wundervollen Erscheinungsbildes ist das Schloss leider nicht besonders effektiv als ein funktionierender Wohnsitz.
Die Gestaltung ist total durcheinander; es ist im Grunde genommen ein Labyrinth an willkürlich miteinander verbundenen Räumen, die oftmals einen seltsamen aber ganz spezifischen Zweck hatten, wie z.B. der vorher erwähnte Raum, in dem das Bankett und die Feierlichkeiten für seinen 90. Geburtstag statt finden sollten.

1959 wurde das Schloss von Primo Stefanelli gekauft, der die unwichtigeren Teile des Gebäudes in ein Hotel umbauen ließ. Aber das Projekt wurde nach seinem Tod abgebrochen und der Bau für Besucher vollkommen geschlossen. 2006 hat es die Carisbo Bank von Bologna gekauft und Renovierungsarbeiten wurden begonnen.
Am 9. August 2015 wurden die Türen für Besucher geöffnet und glücklicherweise kann man das Schloss heutzutage wieder besichtigen. Wenn Sie in diesen Teil Italiens reisen und ein Ferienhaus in Emilia-Romangna gebucht haben, dann wäre ein Abstecher zu dem Schloss der perfekte Tagesausflug, wo sie den Irrsinn und die Schönheit dieses Gebäudes bewundern können.
Am 9. August 2015 wurden die Türen für Besucher geöffnet und glücklicherweise kann man das Schloss heutzutage wieder besichtigen. Wenn Sie in diesen Teil Italiens reisen und ein Ferienhaus in Emilia-Romangna gebucht haben, dann wäre ein Abstecher zu dem Schloss der perfekte Tagesausflug, wo sie den Irrsinn und die Schönheit dieses Gebäudes bewundern können.
Bildnachweis
Foto 1: Rapallo80 / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Rapallo80 / CC BY-SA 4.0;
Foto 3: Rapallo80 / CC BY-SA 4.0
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