Die Stadt Turin und ihre magische Vergangenheit II

Donnerstag, Oktober 29, 2015
Veröffentlicht in : Legende Nordwesten Italiens Piemont Sehenswürdigkeiten
Piazza Statuto
In unserem letzten Artikel haben Sie ja bereits erfahren, dass Turin eine Stadt ist, die schon seit langem mit Magie in Verbindung gebracht wird und von der man sagt, dass sie mitten zwischen der schwarzen und weißen Magie der Welt sitzt. Das ist der Grund, warum es einige ziemlich ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten in der Stadt gibt, die über die Jahre hinweg aufgetaucht sind.

Oberflächlich betrachtet ist Turin eine wunderschöne, italienische Stadt, mit eleganten Straßen, die einen an Paris denken lassen, einem reichen Kulturerbe, das durch die Ausbreitung von Palästen, Museen, Kirchen und anderen prächtigen Bauten deutlich wird.

Wenn man aber erst einmal unter die Oberfläche schaut, sieht man Beweise der magischen Vergangenheit, oftmals genauestens erkennbar oder in deutlicher Sicht versteckt. Buchen Sie ein Ferienhaus in Piemont und verbringen Sie einen Tag damit, durch die Straßen von Turin zu spazieren und die versteckte Vergangenheit zu erkunden.
Turin
Das böse Herz Turins ist angeblich der Piazza Statuto, ein wunderschöner Platz, der wirklich keinen Hinweis auf die Geschichte des Todes und der Finsternis, die mit ihm zusammenhängt, gibt. Hier fanden früher Hinrichtungen statt und man sagt, dass dieser Piazza das Tor zur Unterwelt ist.

Der Piazza befindet sich im Westen der Stadt und, laut den Römern, die Turin wesentlich gekennzeichnet haben, ist der Westen, wo die Sonne untergeht, die Stelle wo die Dunkelheit begann und hatte somit negative Assoziationen. Darüberhinaus ist der Piazza Statuto, laut einer anderen Legende über die Stadt, ganz genau einer der Scheitelpunkte des Dreiecks der schwarzen Magie (gemeinsam mit London und San Fransisco).
Straßen von Turin
In der Mitte des Piazzas steht der Fontana del Fréjus, der offiziell dem Bau und der Einweihung des Fréjus-Tunnels zwischen Italien und Frankreich gewidmet wurde. Die weißen Figuren um dessen Fuß sind Giganten und das beflügelte Genie auf der Spitze symbolisiert Vernunft. Die implizierte Aussage scheint offensichtlich: die Kräfte der Wissenschaft und Vernunft schaffen es ganz einfach, die brutale Gewalt zu besiegen.

Die engelsgleiche Figur ist mit einem umgekehrten Pentagramm gekrönt, ein finsteres Symbol, was die ganze Sache schon wieder in Frage stellt. Man sagt auch, dass diese Figur den Engel Luzifer darstellt...

Allerdings behauptet man auch, dass Turin einen Punkt in dem weißen Dreieck darstellt (gemeinsam mit Lyon und Prag), also sind nicht alle Spuren der Magie und des Verborgenen, die hinterlassen wurden, grundsätzlich böse oder schlecht. Auf dem Piazza del Palazzo treffen sich die heiligen und diabolischen Sektionen der Stadt. Die unsichtbare Linie zwischen diesen beiden Abschnitten der Stadt wird von zwei Statuen bewacht und zwar zwei Figuren auf Pferderücken. Diese zwei Figuren sind die mythologischen Zwillinge: Kastor und Polydeukes. Aber selbst hier gibt es eine Spur der Mehrdeutigkeit in Form von einem zweiten umgekehrten Pentagramm, dieses Mal befindet es sich auf Polydeukes. Wenn das eine Nachricht darstellen soll, dann ist es definitiv eine mysteriöse!

Es gibt noch mehr magische Geschichten über Turin (und selbst die sind nur die Spitze des Eisbergs!) also lesen Sie unbedingt unseren dritten Artikel mit Informationen über eine magische Tour durch Turin.
Bildnachweis
Foto 1: K.Weise / CC BY-SA 3.0

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