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In Italien gibt es jede Menge Burgen und Schlösser, die bereits seit Jahrhunderten existieren und wie das mit solch alten Bauten und Orten oft der Fall ist, insbesondere, wenn es sich dabei um alte Schlösser handelt, sind viele davon von Geistern heimgesucht. Eines dieser gespenstischen Schlösser in Italien ist das Montebello, das in dem kleinen Dörfchen Borgo Montebello, in der Gemeinde Poggio Torriana, in Rimini, steht. Das Castello di Montebello ist für die Legende der Azzurrina bekannt, ein adliges Mädchen, das hier im 14. Jahrhundert gelebt hat und für die Geistergeschichten, die mit ihr und dem Schloss in Verbindung gebracht werden. Das Schloss ist für Besucher als Museum geöffnet und ist ein von Geistern heimgesuchter Ort, den man – im Gegensatz zu anderen gespenstischen Stätten - ganz unkompliziert besuchen kann. Ein Muss für alle, die eine Ferienunterkunft in Rimini oder eine Urlaubsunterkunft in Emilia Romagna gebucht haben und eine Reise zur Ferienzeit um Hallowe’en planen. Kommen Sie und verbringen Sie einen gruseligen Tag in diesem faszinierenden Prachtstück!

Bei der Geschichte geht es um Guendalina Malatesta, die 1370 geboren wurde und ihr Vater Ugolinuccio, oder Uguccione, der Feudalherrscher von Montebello war. Ihre Geburt brachte der Familie allerdings leider Kummer statt Freude, denn das Mädchen war ein Albino. Im Mittelalter war Albinismus ein Symbol großen Unglücks und wurde laut populärer Aberglauben mit Ereignissen diabolischer Natur in Verbindung gebracht, so dass Albinos oft als Hexen tituliert wurden und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Aus Angst um ihr Kind und dessen Zukunft, beschlossen die Eltern die Haare ihres Kindes zu färben. Allerdings zog die Farbe nicht vollständig in das unheimlich blasse Haar ein, so dass es blau anstelle von schwarz wurde – das Mädchen hatte also strahlend blaue Augen und blaues Haar, wodurch ihr der Spitzname “Azzurrina” (die kleine Blaue) verliehen wurde. Dieses fehlgeschlagene Experiment bedeutete, dass das Mädchen weiterhin wie ein bunter Hund hervorstach und die Eltern entschieden, dem Mädchen zwei Leibwächter zuzuordnen, die sie stets bewachen und sicherstellen sollten, dass sie das Schloss nicht verlasse.
Seuchenequipment, das im 19. Jahrhundert entdeckt wurde
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Die Lagune Venedig besteht aus beachtlichen 166 kleinen Inselchen, auf denen ganz besondere Prachtstücke und Überraschungen zu Hause sind, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Natürlich gibt es in solch einer vielfältigen und ungewöhnlichen und antiken Stadt einen großen Reichtum an Geschichte. Außer den prägenden Ereignissen und größeren Momenten, gibt es auch Erzählungen z.B. über Geister, Grabschänder und Kobolde. Man kann Geistertouren durch die Stadt mitmachen, berühmte, von Geistern heimgesuchte Gebäude besichtigen und vieles mehr, aber es gibt eine gesamte kleine Insel in der Lagune, die ein etwas gruseliges Ausflugsziel ist und als der gespenstischste Ort von ganz Italien angesehen wird. Wenn Sie zur Ferienzeit im Oktober einen gruseligen und gespenstischen Urlaub planen, dann kommen Sie doch nach Venedig! Browsen Sie durch unsere Ferienunterkünfte in Venedig und fangen Sie noch heute mit der Reiseplanung an.

Bei diesem von Geistern heimgesuchten Inselchen handelt sich um die Insel Poveglia, die zwischen Venedig und dem Lido in der Venezianischen Lagune liegt. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über diese Insel stammen aus dem frühen 5. Jahrhundert, als sie als Zufluchtsort zur Zeit der Invasionen des Goten Alarich und des Hunnen Attila, während dem Verfall des römischen Imperiums, diente, obwohl man davon ausgeht, dass sie bereits seit 2000 v.Chr. bewohnt war und über die Jahrhunderte hinweg zu verschiedenen Zwecken genutzt wurde. Im 14. Jahrhundert wurden die Einwohner umgesiedelt und die Insel wurde zu einem militärischen Außenposten umfunktioniert, der die Lagune beschützen sollte, und während der Beulenpest (im 16. und 17. Jahrhundert) war sie ein Massengrab für Menschen, die an dieser ansteckenden Krankheit gestorben sind und ein Ort, wo die Kranken zur Quarantäne hingeschickt wurden. Menschen, die Symptome dieser Krankheit zeigten, wurden von ihren Familien weggerissen und auf die Insel verbannt. Wenn sie nach 40 Tagen Quarantäne gesund erschienen, durften sie zurück nach Hause reisen, aber das war nur selten der Fall. Tausende Körper wurden auf der Insel verbrannt.
Veröffentlicht in : Books and Movies Essen und Wein Hauptinseln Merkwürdigkeiten Restaurants & Cafes Sizilien und Sardinien Verpassen Sie nicht
Eine der berühmtesten Darstellungen Siziliens, die man von der Silberleinwand kennt, ist das Meisterwerk aus dem Jahr 1972 von Francis Ford Coppola, “Der Pate”, mit Marlon Brando und Al Pacino in den Hauptrollen. Dieser ikonische Film spielt in dem Sizilien und New York der 1940er und 1950er Jahre und erzählt die Geschichte der Corleone Familie, die Charaktere aus dem Buch "Der Pate" von Mario Puzo sind. Viele Touristen haben sich über die Jahre hinweg auf die Suche nach den Drehorten aus dem Film begeben. Viele haben Corleone besucht, die Ortschaft, die ihren Namen mit Don Vito Corleone teilt, wo der Film aber gar nicht gedreht wurde, denn als die Filmarbeiten in den 1970er Jahren anfingen, hat sich die Ortschaft, seit Puzo den Roman geschrieben hat, drastisch verändert. Sie war mittlerweile viel moderner und viel größer, so dass sie den ländlichen Ort aus den Büchern nicht mehr wiederspiegelte. Aber keine Angst, denn wenn Sie eine Ferienunterkunft auf Sizilien gebucht haben und ein Fan des Films sind, gibt es jede Menge Stellen, wo die Dreharbeiten stattfanden, die Sie besuchen können. Da wären z.B. die Dörfer Motta Camastra, Forza d’Agro und Savoca, die alle in “Der Pate” vorkamen.
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Manche Urlauber sind mit dem, was alle anderen Besucher im Urlaub so machen, nicht zufrieden. Sie wollen nicht die typischen Fotos schießen, oder sich stundenlang an berühmten Sehenswürdigkeiten anstellen, oder sich durch riesige Menschenmassen wühlen. Stattdessen möchten Sie die Gegend abseits der üblichen Touristenrouten erforschen und die Dinge sehen, die in den Reisebroschüren und auf Instagram nicht erwähnt werden, die versteckten Juwelen, die jedes Reiseziel eben auch zu bieten hat. Wenn Sie eine Ferienunterkunft in Ligurien gebucht haben und diese wundervolle Küstenregion Italiens erkunden, dann würden wir einen ganz bestimmten Strand besonders empfehlen und nicht nur, weil er bei Touristen beliebt ist, sondern weil sich unterhalb der Wellen etwas ganz Besonderes verbirgt…

Noli ist eine hübsche Küstenortschaft etwa 50km von Genua, in Ligurien, entfernt und die Heimat eines ziemlich faszinierenden Gartens. Das ist in einem Land wie Italien zwar eine ziemlich kühne Aussage, wo es unendlich viele wunderschöne Gartenanlagen gibt, die zu antiken Anwesen gehören, versteckt zwischen den sich schlängelnden Straßen der Stadtzentren, in denen sogar beeindruckende Kunstwerke und seltene Blumen zu Hause sind, aber dieser Garten hebt sich wirklich von allen ab, denn er ist nun Mal ganz speziell. Warum werden Sie fragen? Naja, zum einen handelt es sich hier um eine Unterwasserfarm - das sieht man wirklich nicht jeden Tag!
Rocca Sinibalda
Veröffentlicht in : Architektonische Juwelen Burgen & Paläste Latium Merkwürdigkeiten Museen & Galerien Sehenswürdigkeiten Verpassen Sie nicht Zentralitalien
In den letzten Jahren hat ein unglaublich interessantes Schloss seine Türen für Besucher eröffnet, nachdem es ein halbes Jahrhundert lang verwaist war, fast ein Jahrzehnt lang renoviert wurde und Millionen Euro für die Restaurierung verschluckt hat. Durch die fast 1000 Jahre alte Geschichte ist die Rocca Sinibalda eine verblüffende Festung. Sie steht in Latium, 80km nördlich von Rom, in majestätischer Lage auf einem Felsvorsprung mit Blick auf das Turano Tal. Die Schloss-Festung wurde das erste Mal in Aufzeichnungen zu einem Bau einer klassischen normannischen Hochburg von Graf Sinibaldo, dem Gouverneur der Sabina Region, im 11. Jahrhundert, erwähnt. Sie ist ein spektakulärer Anblick, geschichts- und kulturträchtig, voll mit künstlerischen Prachtstücken, mit einem einzigartigen architektonischen Charakter und unzähligen Geschichten zu skandalösen Vorfällen und Unfug, der innerhalb ihrer Mauern getrieben wurde. Wenn Sie an Kunst, Architektur, hübschen Schlössern und historischem Klatsch und Tratsch Interesse haben, dann müssen Sie diese faszinierende Festung einfach besichtigen, wenn Sie eine Urlaubsunterkunft in Rom, oder eine Ferienunterkunft in Latium gebucht haben und die breitere Region kennenlernen möchten.

Obwohl die Rocca Sinibalda aus der Ferne wie eine typisch romantische, mittelalterliche Festung aussieht, ist sie in Wirklichkeit viel interessanter und komplexer. Zum einen hat sie mehrere Namen. Einer der Namen ist “Schloss des Adlers” und bezieht sich auf die ungewöhnliche Form des Gebäudes: zusätzlich zu den typischen Bastionsmauern, den Zinnen und den Beobachtungstürmen, gibt es Anbauten aus dem 16. Jahrhundert, durch die die Festung durch zwei flügelartige Bastionen, die aus der Hinterseite des Gebäudes herausragen und einem spitzen “Schnabel” auf der Vorderseite des Gebäudes, der auf die Ortschaft im Tal hinabschaut, wie ein Adler aussieht. Ein anderer Name ist “Schloss der Metamorphosen” und auf dem Schild am Haupteingang wird es “Schloss der erfundenen Schicksale” genannt. Jeder dieser Namen bezieht sich auf eine andere Epoche und auf Ereignisse, die hier in der Vergangenheit stattgefunden haben. Die Metamorphosen stammen von einer Reihe an Wandgemälden und Grotesken aus dem 16. Jahrhundert, die von Ovids Mythen der Transformationen inspiriert wurden und in den Empfangszimmern der Beletage besichtigt werden können.