Porta Alchemica
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In ganz Italien werden Sie die prächtigsten Ortschaften, Burgen, Paläste, Kirchen und andere Gebäude finden, die es auf der Welt gibt. Aber Ihnen werden hier auch ein paar eher bizarre Meisterleistungen geboten, die sowohl schön als auch seltsam sind. Diese Objekte sind ein Augenschmaus für den Betrachter, werden ihn aber gleichzeitig mit ihren faszinierenden Geschichten und exzentrischen Eigenarten, was das Design angeht, verblüffen. Wir haben eine Liste dieser architektonischen Prachtstücke zusammen gestellt, damit sie eine Architekturreise durch Italien machen können, die spannend ist und die üblichen Touristenmassen umgeht.

In Gubbio sind zum Beispiel mehrere hübsche Stadtplätze, beeindruckende Paläste und reizende Kirchen zu Hause, aber das faszinierendste aller Monumente ist ein Brunnen aus dem 16. Jahrhundert, der ganz liebevoll der "Brunnen der Verrückten" genannt wird. Der echte Name des Brunnens lautet Fontana del Bargello und wurde nach dem Palast benannt, vor dem er steht.
Rochetta Mattei, Außenbereich
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Italien ist als weltweiter Führer was Kunst und Architektur angeht bekannt. Viele Bewegungen und Stile sind in Italien über die Jahrhunderte hinweg entstanden oder wurden hier zumindest perfektioniert. Insbesondere die Renaissance hat die Kunst und Architektur in der westlichen Welt für immer verändert. Für alle architektonischen Prachtstücke, die es in Italien gibt, kann man allerdings auch ein paar bizarre Gebäude entdecken. Sie sind vielleicht genauso schön aber mit Sicherheit sehr seltsam.

Eines der seltsamsten Architekturobjekte Italiens ist die Rocchetta Mattei, eine prächtige Burg im nördlichen Teil der Tosco-Emiliano Apenninen in der Provinz Bologna. Es ist ein außergewöhnlich exzentrisches Gebäude, was für seinen ehemaligen Besitzer spricht, ein ähnlich seltsamer Charakter. Graf Cesare Mattei, der die Burg im 19. Jahrhundert bauen ließ, war der Erfinder der "Elektrohomöopathie", eine medizinische Anwendung, mit der man angeblich Krebs heilen konnte. Seine Methoden wurden weitgehend widerlegt, aber seine Exzentrizität kam auch in seinem Privatleben und seinen Geschmäckern zum Vorschein, wie man in der gesamten Burg feststellen kann.
Teststrecke auf einem Dach, Fiat Lingotto
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In Italien gibt es jede Menge zu sehen und zu erleben und deshalb haben wir für Sie eine Liste zusammen gestellt, mit besonders spannenden Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die wir die Sieben Wunder Italiens getauft haben. Im Anschluss an unseren letzten Artikel stellen wir Ihnen die letzten Exemplare unserer Auswahl vor.

Die Fiat Lingotto Fabrik in Turin wurde in den 1920er Jahren gebaut und war zu der Zeit die größte und modernste Automobilfabrik in Europa und die zweitgrößte weltweit. Sie ist fünf Stockwerke hoch und hat eine Teststrecke hoch oben auf dem Dach. Die Autos wurden von Stockwerk zu Stockwerk nach oben transportiert, bis das schließlich fertige Auto auf der Rennstrecke getestet wurde. Die Fabrik wurde 1982 geschlossen, konnte aber 1985 in ein Mehrzweckzentrum umgebaut werden und wird heute von verschiedenen Firmen zu kommerziellen Zwecken genutzt. Der Außenbereich hat sich kaum verändert, aber der Innenbereich wurde drastisch umstrukturiert, um für ein Ausstellungszentrum, ein Konferenzzentrum und Auditorium, zwei Hotels, Büros und Verkaufsräume, Platz zu machen.
Der Tempel von Valadier
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In Italien mangelt es wirklich nicht an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die Speisen werden fast weltweit als köstlich angesehen, man kann wunderbar Einkaufen, einige der schönsten Strände und Naturwunder der Welt sind hier zu Hause und das Land kann mit einem unheimlich großen historischen, kulturellen und künstlerischen Erbe prahlen. Allerdings kann man hier auch ein paar seltsame und unglaubliche Sehenswürdigkeiten entdecken, die man fast schon als die "Wunder" Italiens bezeichnen könnte. Hier haben wir sieben dieser Exemplare für Sie zusammen gestellt - die Sieben Wunder von Italien.

Der Tempel von Valadier sieht nicht echt aus, sondern wie etwas aus einem Fantasieroman. Er steht eingebettet in den Frassassi Gebirgshöhlen in Genga, Marken, und bietet Aussichten auf die großartige Landschaft in der Umgebung. Er sieht aus wie ein mythischer Tempel oder das Haus einer magischen Kreatur. Eigentlich handelt es sich bei dem Bau um eine neoklassische Kirche, die 1828 für Papst Leo XII gebaut wurde, inmitten des fantastischen Frassassi Höhlensystems, in dem man Felswände, Stalagmiten und Stalagtiten bewundern kann und das einfach theatralisch und atemberaubend aussieht. Kommen Sie auf einen Besuch vorbei, wenn Sie in Ihrer Urlaubsunterkunft in Marken angekommen sind und einen Tag damit verbringen, diesen besonderen Ort auszukundschaften.
St. Ambrosius Kathedrale, Vigevano
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Im Anschluss an unseren letzten Artikel, führen wir hier unsere Liste der Sieben Wunder Italiens fort.

Die St. Ambrosius Kathedrale ist ein Gebäude in der Lombardei aus dem 10. Jahrhundert, obwohl der Bau, wie wir ihn heute bewundern können, aus dem 16. Jahrhundert stammt. Er ist der Sitz des Bischofs von Vigevano und der Bau des heutigen Gebäudes wurde von Herzog Francesco II Sforza im Jahre 1530 in Auftrag gegeben.

Er ist dem Heiligen Ambrosius gewidmet, wurde von Antonio da Lonate entworfen und obwohl die Arbeit an dem Gebäude schon kurz danach begann, wurde es erst 1612 fertig gestellt.

Mit einem wunderschön bemalten Innenbereich, einer neueren, barocken Fassade, einer berühmten Schatzkammer und einem Museum, ist das in vielerlei Hinsicht eine typisch italienische Kathedrale.