Urlaub in Aosta & den Zauber des Chanousia Botanischen Alpengartens erleben

Dienstag, November 11, 2025
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Chanousia Botanischer Alpengarten

Viele Urlauber buchen eine Ferienunterkunft im Aosta Tal im Winter zum Skifahren, aber auch zu anderen Jahreszeiten, um die Wunder der Gegend zu Fuß zu erkunden. Im Sommer kann man sich in die Berge aus der intensiven Hitze in den Städten und Ortschaften Italiens zurückziehen und im Herbst und Frühling ist das milde Wetter perfekt zum Wandern und um viel Zeit in der Natur zu verbringen. Allerdings ist jetzt die beste Zeit, um eine der schönsten Attraktionen und eine der zauberhaftesten botanischen Gartenanlagen der Welt zu besuchen: den Chanousia Botanischen Alpengarten

Dieser prächtige botanische Garten in den Alpen liegt eigentlich in Frankreich, gehört aber zu der italienischen Gemeinde La Thuile im Aosta Tal. Er liegt 800m hinter der französisch-italienischen Grenze, auf dem Petit St. Bernard Pass, zwischen dem Aosta Tal und Savoy. Der Chanousia Botanische Alpengarten liegt in einer Höhe von 2170 Metern, direkt in den Alpen.


Schon allein deswegen ist er ein einzigartiger und einmaliger Garten! Allerdings ist alles an diesem zauberhaften Garten sehr einzigartig. Er wurde nach Abbot Pierre Chanoux benannt, einem Rektor eines Hospizes auf diesem Gelände, das von dem Order von Malta betrieben wurde. Er fing mit dem Bau des Gartens aus Leidenschaft an, einer Leidenschaft und Liebe für die Botanik. Es war ihm besonders wichtig, die Pflanzen aus der Gegend zu schützen und zu erhalten, was Chanoux zu einem Vorläufer der Umwelt-und Naturschutzbewegungen machte. Der Garten wurde dann offiziell 1897 eingeweiht, was ihn zu dem ältesten Alpengarten in Europa macht.


Als Abbott 1909 verstarb, wurde er in der Kapelle neben seinem Erbe begraben, und seine Arbeit wurde eine Zeit lang von seinen Folgern fortgeführt. Während dem zweiten Weltkrieg war die Instandhaltung des Gartens leider nicht mehr möglich und sowohl das Hospiz als auch die Gärten wurden dem Verfall überlassen. Glücklicherweise fingen 1976 Restaurationsarbeiten an, um den Garten und die Gebäude in ihre ursprüngliche Pracht zurück zu verwandeln und sie dann für Besucher zu eröffnen.


Zu Chanouxs eigener Lebenszeit wurden um die 4000 verschiedenen Arten an Gebirgspflanzen aus den Alpen und anderen Gebirgen aus der ganzen Welt in den Gärten angepflanzt. Heute gibt es auf der 10000m² großen Fläche nur ca. 1200 verschiedene Pflanzenarten, aber die Kollektion ist trotzdem sehr beeindruckend und wird ständig vergrößert.


Jedes Jahr erwacht der Garten zum Leben, nachdem er Monate lang unter einer Schneedecke eingehüllt war. Deshalb ist die Wachstumsperiode kurz und hält nur ca. 2 - 3 Monate an. Der Garten ist von Juli bis Mitte September für Besucher geöffnet, was allerdings jedes Jahr vom Wetter, Schnee und dem Wachstumskalender abhängt.


Außer den Pflanzen kann man in dem Garten die wirklich traumhafte Umgebung dieser Gegend bewundern. Der Mont Blanc bildet ein imposantes Hintergrundbild, andere Gipfel steigen aus dem Landschaftsbild hier und da hervor und Lärchen- und Fichtenwälder bedecken die italienischen Berghänge. Ein atemberaubendes Fleckchen Erde, das Sie besuchen sollten, wenn Sie eine unserer Urlaubsunterkünfte im Aosta Tal buchen. Besuchen Sie auch das Museum auf dem Gelände, wo Sie mehr über den Garten, seine Ursprünge und seine Geschichte, über Chanoux selbst und die fortschreitenden Arbeiten an dem Gelände lernen. Und in dem Buchladen mit botanischen Büchern kann man ein ganz besonderes Souvenir kaufen, das einen an diesen einzigartigen Garten und den Urlaub in Italien erinnert.


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