
Es gibt nur wenige Städte mit so vielen hochqualitativen Wahrzeichen wie Rom. Eine wahrhaft atemberaubende Stadt mit hervorragenden Sehenswürdigkeiten an jeder Straßenecke, die die große Vergangenheit und das kulturelle Erbe von Rom wiederspiegeln und Seite an Seite mit dem Trubel des modernen Lebens bestehen. Einige dieser Wahrzeichen sind heute abgesperrt und man braucht eine Eintrittskarte und muss sich anstellen und mit all den anderen Touristen eine Führung mitmachen, um sie zu besichtigen. Andere Wahrzeichen wurden von der Landschaft der Stadt auf ganz natürliche Weise absorbiert und integriert. Eine solche Attraktion ist der berühmte Circus Maximus, ein Gelände auf dem zu den antiken Römerzeiten die großen Wagenrennen stattfanden. Auch heute noch wird das Gelände - allerdings von modernen Römern - für Vorführungen, Konzerte, Treffen und Versammlungen, oder einfach zum Freunde treffen, sich gemütlich hinsetzen und unterhalten genutzt und natürlich um die schöne Aussicht zu bewundern, die diese adligen Ruinen uns in dieser geschichtsträchtigen Stadt bieten. Wenn Sie
Urlaub in Rom machen, dann müssen Sie einfach einen Besuch auf Ihre Ausflugsliste schreiben. Der Circus Maximus ist ein wichtiges Wahrzeichen, kostet keinen Eintritt und ist nicht ganz so gut besucht und hektisch wie viele andere berühmte Wahrzeichen in Italien.
Urlaub in Rom machen, dann müssen Sie einfach einen Besuch auf Ihre Ausflugsliste schreiben. Der Circus Maximus ist ein wichtiges Wahrzeichen, kostet keinen Eintritt und ist nicht ganz so gut besucht und hektisch wie viele andere berühmte Wahrzeichen in Italien.
Obwohl der Circus Maximus heute ein öffentlicher Park ist, in dem große Veranstaltungen stattfinden, war er ursprünglich als Wagenrennstadium und Austragungsort für Massenveranstaltungen erdacht und ausgelegt. Er war also ein Gelände großer Spektakel und großer Veranstaltungen und das erste und größte Stadium im antiken Rom und dem späteren Kaiserreich. Auf einer Fläche von 62m x 118m hatten hier nach der letzten Bauphase Hunderttausende Zuschauer Platz und dieses riesige und beeindruckende Stadium wurde dann zum Modell, nachdem Zirkusse im gesamten römischen Kaiserreich gebaut wurden.
Der Circus Maximus liegt im Murcia-Tal, zwischen dem Aventin und Palatin von Rom, in einer Gegend, die in den frühen Tagen von Rom ein fruchtbares, landwirtschaftliches Gebiet war. Er wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. von Tarquinius Priscus gebaut, dem 5. König von Rom. Im Jahre 329 v.Chr. wurden dauerhafte Startboxen errichtet und nach und nach hat sich, unter verschiedenen Herrschaften und durch mehrere Epochen hinweg, der Zirkus entwickelt, wurde ausgebaut und verfeinert. Im Jahre 7 v.Chr. war er so weit entwickelt, dass der Dionysios von Halikarnassos ihn als "eines der schönsten und bewundernswertesten Bauwerke Roms" beschrieb. In ihm hatte eine schwindelerregende Anzahl von 150.000 Menschen Platz. Um den Zirkus herum haben sich viele andere Geschäfte und Attraktionen niedergelassen, weil Menschen aus nah und fern kamen, um den Veranstaltungen im Zirkus zuzuschauen. Dionysius beschrieb, dass es “Eingänge und Aufstiege für Zuschauer in jedem Geschäft gab, damit die unzähligen Tausenden Menschen den Zirkus ohne Unannehmlichkeiten betreten und wieder verlassen konnten." Bei den Geschäften, die er erwähnt, handelte es sich um eine Arkade an Holzbauten, in denen z.B. Köche, Astrologen und Prostituierte ihren Handel betrieben und ihre Waren anboten, bis das katastrophale Feuer 64 n.Chr. alles zerstörte. Zu diesem Zeitpunkt konnten 250.000 Menschen, zu denen auch die Zuschauer gehörten, die von den Hängen des Aventin und Palatin in die Arena schauten, bei den Veranstaltungen dabei sein.
Zusätzlich zu den Wagenrennen, für die der Circus Maximus heute so berühmt ist, fanden hier auch Gladiatorenkämpfe, wilde Tierjagden, Sportveranstaltungen und Prozessionen statt. Zu der Zeit von Augustus wurden jedes Jahr an 77 Tagen öffentliche Spiele ausgetragen, wobei Rennen an nur 17 Tagen stattfanden. Allerdings war das Stadium an den Renntagen randvoll und es fanden zehn bis zwölf Rennen pro Tag statt, bis Caligula die Zahl verdoppelte. Zu seiner Herrschaftszeit waren 24 Rennen die Norm und zu der Zeit von Domitian waren es sogar 100 Rennen pro Tag, wobei die Runden etwas kürzer waren, um Zeit für all diese Rennen zu schaffen. Diese Veranstaltungen waren unheimlich beliebt und viele Wagenlenker waren zu der Zeit wohlhabende Prominente, die begeisterte Fans, aber auch böse Kritiker hatten. Später, als die Barbaren Rom einnahmen und sich das Blatt des Kaiserreiches wendete, war es allein der Kaiser, der diese Rennen förderte, bis sie allmählich endeten. Das letzte Rennen im Circus Maximus wurde von Procopius aufgezeichnet und fand 550 n.Chr. statt. In den folgenden Jahrhunderten hatte das Gelände verschiedene Zwecke, bevor es dem Verfall überlassen und gar nicht mehr genutzt wurde. Es war wechselweise u.a. eine Wohngegend oder ein Marktplatz. Ausgrabungen begannen im 19. Jahrhundert und haben die Sitze und den Grundriss der Gegend freigelegt. Letztendlich wurde das Gelände zu einem öffentlichen Park, in dem die Ruinen, die uns noch erhalten sind, konserviert werden. Ab und zu finden hier große Veranstaltungen statt, der Circus Maximus war sogar der Austragungsort der römischen Ausgabe des Live 8 Konzerts. Aber auch andere große Konzerte von Künstlern wie Genesis und den Rolling Stones, sowie Opern, Musicals, Theatervorführungen und andere besondere Veranstaltungen wurden hier bereits ausgetragen.
Jetzt wo Italien und Rom nach der Krise der letzten Monate so langsam wieder ihre Türen öffnen, wird der Circus Maximus wieder eine wichtige Rolle im Leben der Römer und ihrer Unterhaltung spielen, denn die Planung von Opern und dergleichen ist in vollem Gange. Die Sommeroper in Rom findet normalerweise in den Bädern von Caracalla statt, aber dieser riesige Bade- und Sportkomplex aus dem römischen Kaiserreich ist nicht groß genug, um die Menschenmassen - unter Berücksichtigung der sozialen Distanzierung - aufzunehmen. Stattdessen wurde das mächtige und historische Stadium, nämlich der Circus Maximus, gewählt, die vielen Opernfans und Besucher willkommen zu heißen, die es nicht mehr erwarten können, bei Live-Veranstaltungen und Vorführungen dabei zu sein. Das Teatro dell’Opera di Roma ist das erste europäische Opernhaus, in dem seit dem Lockdown Produktionen wieder vorgeführt werden und sie können sich auf Rigoletto, den Barbier von Sevilla und die lustige Witwe freuen. Verdis Rigoletto eröffnet die Saison am 16. Juli. Die Premiere des Barbier von Sevilla findet am 22. Juli statt und wird ausschließlich Pflegekräften und Berufsgruppen, die durch die Pandemie hinweg arbeiten mussten, vorgeführt. Weil sich die Balletttänzer noch nicht berühren oder gegenseitig heben dürfen, es sei denn sie sind auch hinter den Kulissen ein Pärchen, werden diese Auftritte uns mit Sicherheit in Erinnerung bleiben und diese ganz besondere Zeit symbolisieren.
Rom ist noch nicht ganz wieder so, wie wir die Stadt in Erinnerung haben und wie wir sie uns wünschen, aber die antiken Bauwerke stehen immer noch, wie sie es bereits seit Tausenden von Jahren tun und die Sehenswürdigkeiten wie der Circus Maximus warten auf uns, während wir die Tage herunterzählen, bis wir Italien endlich wieder besuchen können.
Der Circus Maximus liegt im Murcia-Tal, zwischen dem Aventin und Palatin von Rom, in einer Gegend, die in den frühen Tagen von Rom ein fruchtbares, landwirtschaftliches Gebiet war. Er wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. von Tarquinius Priscus gebaut, dem 5. König von Rom. Im Jahre 329 v.Chr. wurden dauerhafte Startboxen errichtet und nach und nach hat sich, unter verschiedenen Herrschaften und durch mehrere Epochen hinweg, der Zirkus entwickelt, wurde ausgebaut und verfeinert. Im Jahre 7 v.Chr. war er so weit entwickelt, dass der Dionysios von Halikarnassos ihn als "eines der schönsten und bewundernswertesten Bauwerke Roms" beschrieb. In ihm hatte eine schwindelerregende Anzahl von 150.000 Menschen Platz. Um den Zirkus herum haben sich viele andere Geschäfte und Attraktionen niedergelassen, weil Menschen aus nah und fern kamen, um den Veranstaltungen im Zirkus zuzuschauen. Dionysius beschrieb, dass es “Eingänge und Aufstiege für Zuschauer in jedem Geschäft gab, damit die unzähligen Tausenden Menschen den Zirkus ohne Unannehmlichkeiten betreten und wieder verlassen konnten." Bei den Geschäften, die er erwähnt, handelte es sich um eine Arkade an Holzbauten, in denen z.B. Köche, Astrologen und Prostituierte ihren Handel betrieben und ihre Waren anboten, bis das katastrophale Feuer 64 n.Chr. alles zerstörte. Zu diesem Zeitpunkt konnten 250.000 Menschen, zu denen auch die Zuschauer gehörten, die von den Hängen des Aventin und Palatin in die Arena schauten, bei den Veranstaltungen dabei sein.
Zusätzlich zu den Wagenrennen, für die der Circus Maximus heute so berühmt ist, fanden hier auch Gladiatorenkämpfe, wilde Tierjagden, Sportveranstaltungen und Prozessionen statt. Zu der Zeit von Augustus wurden jedes Jahr an 77 Tagen öffentliche Spiele ausgetragen, wobei Rennen an nur 17 Tagen stattfanden. Allerdings war das Stadium an den Renntagen randvoll und es fanden zehn bis zwölf Rennen pro Tag statt, bis Caligula die Zahl verdoppelte. Zu seiner Herrschaftszeit waren 24 Rennen die Norm und zu der Zeit von Domitian waren es sogar 100 Rennen pro Tag, wobei die Runden etwas kürzer waren, um Zeit für all diese Rennen zu schaffen. Diese Veranstaltungen waren unheimlich beliebt und viele Wagenlenker waren zu der Zeit wohlhabende Prominente, die begeisterte Fans, aber auch böse Kritiker hatten. Später, als die Barbaren Rom einnahmen und sich das Blatt des Kaiserreiches wendete, war es allein der Kaiser, der diese Rennen förderte, bis sie allmählich endeten. Das letzte Rennen im Circus Maximus wurde von Procopius aufgezeichnet und fand 550 n.Chr. statt. In den folgenden Jahrhunderten hatte das Gelände verschiedene Zwecke, bevor es dem Verfall überlassen und gar nicht mehr genutzt wurde. Es war wechselweise u.a. eine Wohngegend oder ein Marktplatz. Ausgrabungen begannen im 19. Jahrhundert und haben die Sitze und den Grundriss der Gegend freigelegt. Letztendlich wurde das Gelände zu einem öffentlichen Park, in dem die Ruinen, die uns noch erhalten sind, konserviert werden. Ab und zu finden hier große Veranstaltungen statt, der Circus Maximus war sogar der Austragungsort der römischen Ausgabe des Live 8 Konzerts. Aber auch andere große Konzerte von Künstlern wie Genesis und den Rolling Stones, sowie Opern, Musicals, Theatervorführungen und andere besondere Veranstaltungen wurden hier bereits ausgetragen.
Jetzt wo Italien und Rom nach der Krise der letzten Monate so langsam wieder ihre Türen öffnen, wird der Circus Maximus wieder eine wichtige Rolle im Leben der Römer und ihrer Unterhaltung spielen, denn die Planung von Opern und dergleichen ist in vollem Gange. Die Sommeroper in Rom findet normalerweise in den Bädern von Caracalla statt, aber dieser riesige Bade- und Sportkomplex aus dem römischen Kaiserreich ist nicht groß genug, um die Menschenmassen - unter Berücksichtigung der sozialen Distanzierung - aufzunehmen. Stattdessen wurde das mächtige und historische Stadium, nämlich der Circus Maximus, gewählt, die vielen Opernfans und Besucher willkommen zu heißen, die es nicht mehr erwarten können, bei Live-Veranstaltungen und Vorführungen dabei zu sein. Das Teatro dell’Opera di Roma ist das erste europäische Opernhaus, in dem seit dem Lockdown Produktionen wieder vorgeführt werden und sie können sich auf Rigoletto, den Barbier von Sevilla und die lustige Witwe freuen. Verdis Rigoletto eröffnet die Saison am 16. Juli. Die Premiere des Barbier von Sevilla findet am 22. Juli statt und wird ausschließlich Pflegekräften und Berufsgruppen, die durch die Pandemie hinweg arbeiten mussten, vorgeführt. Weil sich die Balletttänzer noch nicht berühren oder gegenseitig heben dürfen, es sei denn sie sind auch hinter den Kulissen ein Pärchen, werden diese Auftritte uns mit Sicherheit in Erinnerung bleiben und diese ganz besondere Zeit symbolisieren.
Rom ist noch nicht ganz wieder so, wie wir die Stadt in Erinnerung haben und wie wir sie uns wünschen, aber die antiken Bauwerke stehen immer noch, wie sie es bereits seit Tausenden von Jahren tun und die Sehenswürdigkeiten wie der Circus Maximus warten auf uns, während wir die Tage herunterzählen, bis wir Italien endlich wieder besuchen können.