
Es gibt Orte, die sind so schön, so filmisch und beeindruckend, man kann kaum glauben, dass es sie wirklich gibt, dass sie nicht von einem Kulissenteam für Film und Fernsehen kreiert wurden. Stellen Sie sich zum Beispiel einen richtig hübschen, italienischen Palast vor, der so perfekt wie ein kleines Puppenhaus aussieht, eingerahmt von einem Garten, in dem der Duft von Rosen in der Luft schwebt, voll mit lyrischen Skulpturenwerken von Canova, mit Blick auf das stille Wasser des beliebten und reizenden Comer Sees...hört sich zu gut um wahr zu sein an, oder? Und trotzdem ist das eine wahre Beschreibung der unheimlich idyllischen Villa Carlotta in Tremezzina. Eines der charmantesten und wundervollsten Exemplare einer historischen Villa (was schon etwas heißen will, denn an prächtigen Villen mangelt es in Italien wohl kaum!) und ein hervorragendes, architektonisches Prachtstück, das man einfach besichtigen muss, wenn man eine Ferienunterkunft in der Lombardei gebucht hat und die wunderschönen Ecken und Winkel der Gegend um den Comer See erkundet.
Die Wurzeln der Villa Carlotta führen uns zurück zu der Zeit des Aufstiegs der Clerici Familie, die sich von einer ländlichen Familie im 16. Jahrhundert zu erfolgreichen Seidenhändlern hochgearbeitet hat, was sie dem Einsatz von Giorgio Clerici zu verdanken hat. Seine Söhne haben den Wohlstand und Status der Familie weiter vorangetrieben, als Pietro Antonio Clerici zum Marquis wurde und Carlo der neue Besitzer mehrerer Paläste in Milan und Brianza. Carlos Sohn, der ebenfalls Giorgio Clerici hieß, war ebenfalls ein Marquis und wurde 1684 zum Senator und 1717 für den Präsidententitel des Senats nominiert. Er war es, der entschlossen hatte, ein Landsitz am Ufer eines Sees in Tremezzo zu etablieren und die ersten Pläne seiner Vorhabens wurden 1695 vervollständigt. Sein Urenkel, Anton Giorgio Clerici, hat dann den Bau der Villa 1745 fertig gestellt, wobei das Anwesen nur wenig Geld übrig hatte, als er verstarb, nachdem Investitionen und viel Geld in den Palazzo Clerici in Milan gesteckt wurden. Eine ungewöhnliche Tatsache ist, dass nicht genau bekannt ist, wer der Architekt war, der die Villa entworfen hat.
Die Wurzeln der Villa Carlotta führen uns zurück zu der Zeit des Aufstiegs der Clerici Familie, die sich von einer ländlichen Familie im 16. Jahrhundert zu erfolgreichen Seidenhändlern hochgearbeitet hat, was sie dem Einsatz von Giorgio Clerici zu verdanken hat. Seine Söhne haben den Wohlstand und Status der Familie weiter vorangetrieben, als Pietro Antonio Clerici zum Marquis wurde und Carlo der neue Besitzer mehrerer Paläste in Milan und Brianza. Carlos Sohn, der ebenfalls Giorgio Clerici hieß, war ebenfalls ein Marquis und wurde 1684 zum Senator und 1717 für den Präsidententitel des Senats nominiert. Er war es, der entschlossen hatte, ein Landsitz am Ufer eines Sees in Tremezzo zu etablieren und die ersten Pläne seiner Vorhabens wurden 1695 vervollständigt. Sein Urenkel, Anton Giorgio Clerici, hat dann den Bau der Villa 1745 fertig gestellt, wobei das Anwesen nur wenig Geld übrig hatte, als er verstarb, nachdem Investitionen und viel Geld in den Palazzo Clerici in Milan gesteckt wurden. Eine ungewöhnliche Tatsache ist, dass nicht genau bekannt ist, wer der Architekt war, der die Villa entworfen hat.

Es ist verständlich, dass Anton Giorgios einzige Tochter, aufgrund der finanziellen Lage, die Immobilie 1801 an Giovanni
Battista Sommariva verkaufte, ein Mann, der ebenfalls an Wohlstand und Status gewonnen hat und sich von einem Barbierlehrling zu einem Bankkaufmann und einem neapolitanischen Politiker hochgearbeitet hat, der in Napoleon Bonapartes norditalienischer Regierung eine Position von großer Macht hatte. In dem Jahr, nachdem er die Villa kaufte, war Sommariva ein Kandidat für die Position des Vizepräsidenten der Republik Italien, wobei Napoleon den Titel stattdessen an Francesco Melzi d'Eril verlieh. Das hat Sommarivas politische Karriere ultimativ gebremst und er ist in Ruhestand getreten, weil er sich auf die Perfektion seines neuen Wohnhauses konzentrieren und es mit wunderschönen Kunstwerken ausstatten wollte. Er hat die Villa im Stil des 19. Jahrhundert modernisiert, hat Balkone anbauen lassen, um diese wunderschönen Aussichten auf den See bewundern zu können und heuerte führende Künstler seiner Zeit an, Kunstwerke für ihn zu kreieren, zu denen die Bildhauer Antonio Canova und Bertal Thorwaldsen und der Maler Francesco Fidanza gehörten. Sommariva hat auch an dem Gelände um die Villa gearbeitet und eine Familienkapelle und ein Mausoleum in der Nähe des Ufers und einen romantischen Garten im Englischen Stil bauen lassen.
Nach Sommarivas Tod wurde sein Vermögen unter den Familienmitgliedern aufgeteilt und das Haus und das Gelände wurden dann letztendlich an Prinzessin Marianne, Ehefrau von Prinz Albert von Preußen, 1843 verkauft. Vier Jahre später, 1847, hat Prinzessin Marianne die Villa ihrer Tochter, Charlotte, als Hochzeitgeschenk überreicht. Obwohl Charlotte bereits acht Jahre später aufgrund von Komplikationen bei der Geburt ihres Kindes verstarb, wurde die Villa zu ihren Ehren zu Villa Carlotta umbenannt und hat seitdem diesen Namen behalten. Ihre Familie hat die Villa weiterhin als privates Ferienhaus genutzt, hat Teil der wundervollen Kunstkollektion verkauft und die Gärten vergrößert, z.B. wurde eine beeindruckenden Vielfalt an seltenen und exotischen Pflanzenarten gezüchtet. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges im Jahre 1921, hat die Provinz Como die Villa von ihren deutschen Besitzern zurückgefordert und dem italienischen Staat überreicht, mit der Behauptung, dass sie von nationaler Bedeutung sei. Obwohl darüber gesprochen wurde, die Villa zu verkaufen, haben sich die Bewohner der Gegend dagegen aufgelehnt und sie wurde schlussendlich der Ente Villa Carlotta überreicht, einer karitativen Stiftung, die sich auch heute noch um die Villa kümmert und sie als Museum, botanischen Garten und Veranstaltungsort eröffnet hat, wo oft verschiedene Musik- und Theatervorführungen stattfinden.
Battista Sommariva verkaufte, ein Mann, der ebenfalls an Wohlstand und Status gewonnen hat und sich von einem Barbierlehrling zu einem Bankkaufmann und einem neapolitanischen Politiker hochgearbeitet hat, der in Napoleon Bonapartes norditalienischer Regierung eine Position von großer Macht hatte. In dem Jahr, nachdem er die Villa kaufte, war Sommariva ein Kandidat für die Position des Vizepräsidenten der Republik Italien, wobei Napoleon den Titel stattdessen an Francesco Melzi d'Eril verlieh. Das hat Sommarivas politische Karriere ultimativ gebremst und er ist in Ruhestand getreten, weil er sich auf die Perfektion seines neuen Wohnhauses konzentrieren und es mit wunderschönen Kunstwerken ausstatten wollte. Er hat die Villa im Stil des 19. Jahrhundert modernisiert, hat Balkone anbauen lassen, um diese wunderschönen Aussichten auf den See bewundern zu können und heuerte führende Künstler seiner Zeit an, Kunstwerke für ihn zu kreieren, zu denen die Bildhauer Antonio Canova und Bertal Thorwaldsen und der Maler Francesco Fidanza gehörten. Sommariva hat auch an dem Gelände um die Villa gearbeitet und eine Familienkapelle und ein Mausoleum in der Nähe des Ufers und einen romantischen Garten im Englischen Stil bauen lassen.
Nach Sommarivas Tod wurde sein Vermögen unter den Familienmitgliedern aufgeteilt und das Haus und das Gelände wurden dann letztendlich an Prinzessin Marianne, Ehefrau von Prinz Albert von Preußen, 1843 verkauft. Vier Jahre später, 1847, hat Prinzessin Marianne die Villa ihrer Tochter, Charlotte, als Hochzeitgeschenk überreicht. Obwohl Charlotte bereits acht Jahre später aufgrund von Komplikationen bei der Geburt ihres Kindes verstarb, wurde die Villa zu ihren Ehren zu Villa Carlotta umbenannt und hat seitdem diesen Namen behalten. Ihre Familie hat die Villa weiterhin als privates Ferienhaus genutzt, hat Teil der wundervollen Kunstkollektion verkauft und die Gärten vergrößert, z.B. wurde eine beeindruckenden Vielfalt an seltenen und exotischen Pflanzenarten gezüchtet. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges im Jahre 1921, hat die Provinz Como die Villa von ihren deutschen Besitzern zurückgefordert und dem italienischen Staat überreicht, mit der Behauptung, dass sie von nationaler Bedeutung sei. Obwohl darüber gesprochen wurde, die Villa zu verkaufen, haben sich die Bewohner der Gegend dagegen aufgelehnt und sie wurde schlussendlich der Ente Villa Carlotta überreicht, einer karitativen Stiftung, die sich auch heute noch um die Villa kümmert und sie als Museum, botanischen Garten und Veranstaltungsort eröffnet hat, wo oft verschiedene Musik- und Theatervorführungen stattfinden.

Bei einem Besuch der Villa können Sie sich auf echte Höhepunkte der exzellenten Kunstkollektion freuen, die in dem Gebäude auch heute noch existiert und zu denen Kopien von Canova gehören aber auch das originale Gipsmodell von Canovas 'Die Muse Terpsichore', Canovas 'Palamedes' (der von Sommariva in Auftrag gegeben wurde), 'Der Einmarsch von Alexander dem Großen in Babylonia' von Bertel Thorvaldsen, 'Das letzte Adieu von Romeo und Julia' von Francesco Hayez (ein Werk, das ebenfalls von Sommariva in Auftrag gegeben wurde), 'Die Lesung des VI. Buch der Aeneis' von Jean-Baptiste Wicar und andere Gemälde von Andrea Appiani und Giovanni Migliara, sowie weitere Werke in unterschiedlichen Medien. Weil viele Werke in dem Raum und an Stellen ausgestellt sind, für die Sie in Auftrag gegeben und kreiert wurden und weil ein Großteil des originalen Mobiliars und Dekors (oder zumindest mit Sicherheit aus einer der späteren Epochen, zu der die Villa genutzt und bewohnt war) weiterhin besteht und diese Räume und Flächen noch genauso reizend sind, wie sie es einst waren, ist ein Besuch und eine Besichtigung dieser Kunstwerke in der Villa Carlotta ein wirklich ganz besonderes Erlebnis.
Natürlich ist das Gelände, das die Villa Carlotta einrahmt, ein ebenso spektakuläres Merkmal: Geometrische und kunstvoll raffinierte Brunnen, Statuen, Blumenbeete, Terrassen, massive alte Bäume, exotische Pflanzen, Aussichten auf den See und die Berge in der Umgebung und darüber hinaus noch vieles mehr. Es ist kein Wunder, dass diese Gärten jedes Jahr über 200.000 Besucher anziehen.
Wenn Sie also ein Ferienhaus in der Lombardei gebucht haben und die Region und insbesondere den Comer See erkunden, dann sollten Sie sich die Zeit nehmen und einen Ausflug zu der Villa Carlotta machen und sich dieses unheimlich schöne Prachtstück persönlich anschauen! Das ist nämlich eine der charmantesten Villen in ganz Italien und ein wahrhaft zauberhafter Ort.
Natürlich ist das Gelände, das die Villa Carlotta einrahmt, ein ebenso spektakuläres Merkmal: Geometrische und kunstvoll raffinierte Brunnen, Statuen, Blumenbeete, Terrassen, massive alte Bäume, exotische Pflanzen, Aussichten auf den See und die Berge in der Umgebung und darüber hinaus noch vieles mehr. Es ist kein Wunder, dass diese Gärten jedes Jahr über 200.000 Besucher anziehen.
Wenn Sie also ein Ferienhaus in der Lombardei gebucht haben und die Region und insbesondere den Comer See erkunden, dann sollten Sie sich die Zeit nehmen und einen Ausflug zu der Villa Carlotta machen und sich dieses unheimlich schöne Prachtstück persönlich anschauen! Das ist nämlich eine der charmantesten Villen in ganz Italien und ein wahrhaft zauberhafter Ort.
Bildnachweis
Foto 1: Diego Bonacina / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Wolfgang Sauber / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Alisa58 / CC BY-SA 4.0
Foto 1: Diego Bonacina / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Wolfgang Sauber / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Alisa58 / CC BY-SA 4.0