
Verona ist international bereits als eine große Stadt der Romantik in Italien bekannt, denn schließlich war sie die Heimat des berühmtesten Liebespaares aller Zeiten, Romeo und Julia. Außer diesem beachtlichen Anspruch auf Ruhm ist die Architektur dieser Stadt in Venetien ebenfalls unheimlich hübsch und malerisch und trägt zu der durch und durch romantischen Atmosphäre dieser Stadt bei. Unter all diesen reizenden und romantischen Gebäude in der Ortschaft ist die besonders charmante Sant'Eufemia Kirche, oder auch Chiesa di Sant'Eufemia, ein besonders gutes Beispiel. Wenn Sie ein Ferienhaus in Verona gebucht haben und ein wenig Zeit damit verbringen, die Stadt zu erkunden, dann würden wir Ihnen wärmstens empfehlen, dieses prächtige architektonische Juwel zu besichtigen.
Die Sant'Eufemia Kirche steht mitten im Herzen des historischen Zentrums von Verona, auf dem Gelände, wo im 5. und 6. Jahrhundert eine ältere Kirche stand. Nach und nach wurden an dieser Stelle über die Jahrhunderte hinweg verschiedene andere Gebäude errichtet, wobei das Fundament der heutigen Kirche im 13. Jahrhundert entstanden ist, als die herrschende Della Scala Familie Augustinermönche in die Stadt gebracht hat, die in dem damaligen Kapitänsviertel der Stadt ein Kloster bauen sollten. Obwohl sie 1262 nach Verona kamen, mussten die notwendigen Gelder und Spenden erstmal gesammelt werden, um den Bau der neuen Kirche und des Klosters zu finanzieren. Insbesondere das Erbe von Alberto della Scala war ein wichtiger Teil der Finanzierung und sorgte für die Fertigstellung des Projektes.
Die Sant'Eufemia Kirche steht mitten im Herzen des historischen Zentrums von Verona, auf dem Gelände, wo im 5. und 6. Jahrhundert eine ältere Kirche stand. Nach und nach wurden an dieser Stelle über die Jahrhunderte hinweg verschiedene andere Gebäude errichtet, wobei das Fundament der heutigen Kirche im 13. Jahrhundert entstanden ist, als die herrschende Della Scala Familie Augustinermönche in die Stadt gebracht hat, die in dem damaligen Kapitänsviertel der Stadt ein Kloster bauen sollten. Obwohl sie 1262 nach Verona kamen, mussten die notwendigen Gelder und Spenden erstmal gesammelt werden, um den Bau der neuen Kirche und des Klosters zu finanzieren. Insbesondere das Erbe von Alberto della Scala war ein wichtiger Teil der Finanzierung und sorgte für die Fertigstellung des Projektes.

1331 wurde das Gebäude von dem Bischof von Verona eingeweiht, obwohl das noch nicht das Ende der Bauarbeiten bedeuten sollte. Das Kloster wurde in den folgenden Jahrhunderten ausgebaut, um der steigenden Anzahl an Mönchen gerecht zu werden, die der gute Ruf des Klosters förmlich anzog und die herkamen, um bei der Vergrößerung und Verschönerung der Kirche dabei zu sein. 1340 gab Mastino II della Scala die Erlaubnis für weitere Anbauten, zu denen der Bau der riesigen Apsis gehörte, für die die Kirche auch heute noch bekannt ist. Über den Rest des Jahrhunderts verteilt, kamen mehrere Kapellen und kleinere Altare hinzu. Durch das 16. Jahrhundert hinweg wurde die gotische Kirche renoviert, um dem Geschmack und dem Stil der späten Renaissance gerecht zu werden. Berühmte Künstler der Veroneser Malerschule wurden angeheuert, Gemälde und Altarstücke zu kreieren, zu denen Werke von Namen wie Giovan Francesco Caroto, Francesco Torbido, Moretto, Dionisio Battaglia, Battista del Moro, Paolo Farinati, Jacopo Ligozzi, Bernardino India, Domenico und Felice Brusasorci gehören. Diese Kunstwerke verzieren den Innenbereich der Kirche und lassen ihn wie ein Schmuckkästchen voll mit wertvollen Edelsteinen aussehen. Nach dem Konzil von Trient und während der Gegenreformation gab es Pläne, die Kirche in ein riesiges und grandioses Bauwerk zu verwandeln, von denen es in Italien nur wenige geben sollte.
Mit der Zeit hat sich das glückliche Blatt der Kirche und des Klosters allerdings dramatisch gewendet und insbesondere durch die Pest im Jahre 1630 wurde die Einwohnerzahl dieser einst florierenden und lebhaften Gemeinschaft an Mönchen stark reduziert. Später wurden die Kirche und das Kloster von napoleonischen Truppen übernommen, die die Gebäude in ein Militärkrankenhaus umwandelten und das Bauwerk dem Verfall überließen. Im 18. Jahrhundert wurden sowohl die Fassade als auch die Innenräume beschädigt und manipuliert. Obwohl die Kirche zur Gottesanbetung unter der österreichischen Herrschaft wiedereröffnet wurde, hat man sie - zur Zeit der drei italienischen Unabhängigkeitskriege (1848, 1859, 1866) - wieder als Militärkrankenhaus genutzt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dann mit Restaurationsarbeiten begonnen, wobei eine Explosion der nahe gelegenen Ponte della Vittoria im zweiten Weltkrieg große Schäden an der Fassade anrichtete und das Spitzbogenfenster aus dem 18. Jahrhundert zerstörte, das später von einem großen Rosettenfenster ersetzt wurde.
Mit der Zeit hat sich das glückliche Blatt der Kirche und des Klosters allerdings dramatisch gewendet und insbesondere durch die Pest im Jahre 1630 wurde die Einwohnerzahl dieser einst florierenden und lebhaften Gemeinschaft an Mönchen stark reduziert. Später wurden die Kirche und das Kloster von napoleonischen Truppen übernommen, die die Gebäude in ein Militärkrankenhaus umwandelten und das Bauwerk dem Verfall überließen. Im 18. Jahrhundert wurden sowohl die Fassade als auch die Innenräume beschädigt und manipuliert. Obwohl die Kirche zur Gottesanbetung unter der österreichischen Herrschaft wiedereröffnet wurde, hat man sie - zur Zeit der drei italienischen Unabhängigkeitskriege (1848, 1859, 1866) - wieder als Militärkrankenhaus genutzt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dann mit Restaurationsarbeiten begonnen, wobei eine Explosion der nahe gelegenen Ponte della Vittoria im zweiten Weltkrieg große Schäden an der Fassade anrichtete und das Spitzbogenfenster aus dem 18. Jahrhundert zerstörte, das später von einem großen Rosettenfenster ersetzt wurde.

Obwohl zur napoleonischen Zeit Plünderungen stattfanden, was zur Folge hatte, dass ein paar wahrhaft hervorragende Kunstwerke, die vorher einen Ehrenplatz in der Kirche hatten, verschwanden (zu denen Gemälde von Balestra, Ridolfi, Giolfino und der Brusasorci Familie gehörten) und obwohl der Zweck und das Schicksal des Gebäudes sich über die Jahrhunderte hinweg so häufig verändert hat, ist es heute wieder ein atemberaubendes Prachtstück. Das Gebäude wurde im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert nochmals restauriert, hat aber größtenteils seine gotische Fassade behalten und seinen Innenbereich, der im Wesentlichen von den Um- und Anbauten aus der Renaissance charakterisiert ist. Die Gewölbe sind das Werk von Gaetano Miolato aus den 1930er Jahren und es setzt sich aus mehrfarbige Rahmen, liturgischen Symbolen und drei Gemälden zusammen, die die Geburt Christi, Szenen der Mariä Verkündigung und der Präsentation der Maria in dem Tempel darstellen und auf dem Gewölbe im Kirchenschiff abgebildet sind, einer Kassettendecke mit einer zentralen Rosette und den vier Propheten in Rauchschwaden auf dem Querschiff des Gewölbes, anderen Dekorationen und einer Szene des letzten Abendmahls auf dem Dach des Pfarrhauses, sowie einem geweihten Herz und vier Heiligen in den fünf Segmenten, aus denen sich die Apsis zusammensetzt. Es gibt eine Freske aus dem 16. Jahrhundert von St. Paul am Fuße des Hananias von Battista del Moro, die in einer Kapelle ausgestellt ist, eine Magdalene im Stil des 17. Jahrhunderts, die ein spätes Werk von Giulio Carpioni aus dem 19. Jahrhundert ist, den Büßer Sankt Hieronymus, ein Altarstück von Jacopo Ligozzi aus dem 16. Jahrhundert und Altarstücke von Francesco Torbido, Domenico Brusasorci, Giovanni Caliari, Agostino Ugolini und Giambettino Cignaroli, um nur einige der Künstler zu nennen. Alle sieben Altare auf jeder Seite des Kirchenschiffes (insgesamt 14) sind von skulpturalen Dekorationen eingerahmt, die aus feinem Marmor und Stein verarbeitet sind und von Namen wie Diomirio Cignaroli, einem Veroneser Bildhauer aus dem 18. Jahrhundert, kreiert wurden, und verschiedenen anderen Leinwandgemälden, Skulpturenwerken, Fresken und Bronzen, die überall in der Kirche bewundert werden können. Ein echtes Schmuckkästchen voll mit hervorragenden Kunstwerken.
Wenn Sie eine Ferienunterkunft in Verona oder ein Ferienhaus in Venetien gebucht haben und diesen Teil von Italien erkunden, dann machen Sie mit dem romantischen Thema der Stadt weiter und kommen Sie, um dieses unheimlich bezaubernde Prachtstück, das ein absolutes Fest für alle Sinne ist, persönlich zu besichtigen!
Wenn Sie eine Ferienunterkunft in Verona oder ein Ferienhaus in Venetien gebucht haben und diesen Teil von Italien erkunden, dann machen Sie mit dem romantischen Thema der Stadt weiter und kommen Sie, um dieses unheimlich bezaubernde Prachtstück, das ein absolutes Fest für alle Sinne ist, persönlich zu besichtigen!
Bildnachweis
Foto 1: Adert / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Lo Scaligero / CC BY-SA 4.0;
Foto 3: Zairon / CC BY-SA 4.0
Foto 1: Adert / CC BY-SA 4.0;
Foto 2: Lo Scaligero / CC BY-SA 4.0;
Foto 3: Zairon / CC BY-SA 4.0