
Wenn man durch Milan schlendert - vielleicht ein wenig einkauft, lokale Speisen und Wein probiert, oder Museen und Touristenattraktionen besichtigt - wird man von einer bestimmten Skulptur, an der man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit vorbei kommt, besonders überrascht sein. In dem lebhaften Stadtzentrum, auf dem Piazza Affari, also dem Platz für Geschäfte, direkt vor der Börse, steht ein riesiger Mittelfinger - und er zeigt auf das Gebäude, in dem die Finanzzentrale des Landes und ihre Inhaber ansässig sind.
Die Skulptur wurde der Stadt von Italiens berühmtesten, zeitgenössischen Künstler, Maurizio Cattelan, gespendet, unter der Bedingung, dass sie genau an diesem besonderen Ort aufgestellt werden würde, und der Bürgermeister hat überraschenderweise zugestimmt.
Wenn Sie eine leicht freche Seite haben und Kunst lieben, dann ist das ein weiterer Grund ein Ferienhaus in Milan zu mieten und diese Stadt zu besuchen.
Die Skulptur wurde der Stadt von Italiens berühmtesten, zeitgenössischen Künstler, Maurizio Cattelan, gespendet, unter der Bedingung, dass sie genau an diesem besonderen Ort aufgestellt werden würde, und der Bürgermeister hat überraschenderweise zugestimmt.
Wenn Sie eine leicht freche Seite haben und Kunst lieben, dann ist das ein weiterer Grund ein Ferienhaus in Milan zu mieten und diese Stadt zu besuchen.

Diese weiße Marmorstatue ist 11 Meter hoch und stellt eine Hand ohne Finger dar, außer dem Mittelfinger, der aussieht, als würde Milans Börsenzentrum ihn zeigen. Er dient als offener und klarer Ausdruck der Verachtung des internationalen Finanzmanagements, das uns in die enorme globale Finanzkrise führte, mit der wir alle in den letzten Jahren zu kämpfen haben und, insbesondere, der lokalen Amtsträger und Banken, die dabei eine große Rolle spielten.
Verständlicherweise wird hier die Nase gerümpft, Bedenken und Unmut zum Ausdruck gebracht, besonders unter den Unternehmen und finanziellen Einrichtungen der Stadt. Der Hauptgeschäftsführer Raffaele Jerusalmi erklärte sogar öffentlich, dass sein Blick von seinem Fenster im dritten Stock auf den Piazza Affari ruiniert wurde, so dass er im folgenden März nach seiner Ankunft in einen benachbarten Flur im Gebäude ziehen musste, damit er nicht mehr unter dem "Anblick des Fingers leiden musste". Der damalige Bürgermeister, Bürgermeister Letizia Moratti, fand allerdings, dass der Finger wichtig war, um Milans kulturelles Profil zu steigern.
Verständlicherweise wird hier die Nase gerümpft, Bedenken und Unmut zum Ausdruck gebracht, besonders unter den Unternehmen und finanziellen Einrichtungen der Stadt. Der Hauptgeschäftsführer Raffaele Jerusalmi erklärte sogar öffentlich, dass sein Blick von seinem Fenster im dritten Stock auf den Piazza Affari ruiniert wurde, so dass er im folgenden März nach seiner Ankunft in einen benachbarten Flur im Gebäude ziehen musste, damit er nicht mehr unter dem "Anblick des Fingers leiden musste". Der damalige Bürgermeister, Bürgermeister Letizia Moratti, fand allerdings, dass der Finger wichtig war, um Milans kulturelles Profil zu steigern.

Das Werk trägt den Namen "L.O.V.E.,", ein Akronym für Liebe, Hass, Rache, Ewigkeit auf italienisch - obwohl die Mailänder es einfach "il dito" (den Finger) nennen.
Egal ob man ihn liebt oder hasst, man muss die Beharrlichkeit des Künstlers loben, mit der es schaffte den Finger genau an diesem Ort platzieren zu können und den Mut des Bürgermeisters, ihm diesen Wunsch zu gewähren. Alles in allem ist das Werk ein kurioses Stück der zeitgenössischen Geschichte der Stadt, das Sie garantiert zum Schmunzeln bringen, und hoffentlich auch zum Nachdenken anregen wird.
Wenn Sie Milan besuchen, ist das die perfekte Gelegenheit für ein cooles Foto und eine kostenfreie Sehenswürdigkeit, bei der Sie beim Abklappern Ihrer Ausflugsziele ganz einfach vorbeischauen können.
Egal ob man ihn liebt oder hasst, man muss die Beharrlichkeit des Künstlers loben, mit der es schaffte den Finger genau an diesem Ort platzieren zu können und den Mut des Bürgermeisters, ihm diesen Wunsch zu gewähren. Alles in allem ist das Werk ein kurioses Stück der zeitgenössischen Geschichte der Stadt, das Sie garantiert zum Schmunzeln bringen, und hoffentlich auch zum Nachdenken anregen wird.
Wenn Sie Milan besuchen, ist das die perfekte Gelegenheit für ein cooles Foto und eine kostenfreie Sehenswürdigkeit, bei der Sie beim Abklappern Ihrer Ausflugsziele ganz einfach vorbeischauen können.
Bildnachweis
Foto 1: Lorenzo Gaudenzi / CC BY-SA 4.0
Foto 1: Lorenzo Gaudenzi / CC BY-SA 4.0