
In Ergänzung zu unserem letzten Artikel über den Protestantischen Friedhof in Rom, möchten wir in diesem Artikel einige der außergewöhnlichen Frauen, die hier begraben liegen, vorstellen. Da hier so viele interessante Leute begraben liegen ist es unmöglich, sie alle detailliert unter die Lupe zu nehmen. Allerdings gibt es auf diesem "nicht-katholischen Friedhof" eine besonders große Anzahl bahnbrechender weiblicher Künstler, Schriftsteller und Revolutionäre, die es wirklich wert sind erwähnt zu werden. Der Friedhof befindet sich hinter der Cestius Pyramide und ist besonders berühmt für die Gräber der großen Dichter aus der Romantik: John Keats und Percy Bysshe Shelley.
Wenn Sie mehr über die wundervollen Frauen, die hier in Ruhe liegen erfahren möchten, dann buchen Sie ein Ferienhaus in Rom und kommen Sie auf einen Besuch vorbei.
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Der gruselig schöne, geschichtsträchtige Friedhof ist täglich geöffnet und kann daher ganz einfach besucht werden.
Eine der interessantesten weiblichen Erschaffer auf diesem Friedhof ist Irene Galitzine, die gerade erst im Jahre 2006 verstorben ist. Galitzine war die Tochter eines russischen Prinzen und einer georgischen Mutter, die nach Italien kam nachdem sie mit ihrer Familie aufgrund der Oktober-Revolution geflüchtet ist. Sie wurde als Modedesignerin mit ihrer Kreation der ‘Palazzo Pyjamas', oder auch Palazzo-Hosen, in den 1960er Jahren bekannt. Sie wurden schnell von den Hollywood Stars angenommen und von einigen der schönsten Frauen der Welt getragen. Seitdem wurden sie von Museen erworben.
Eine der interessantesten weiblichen Erschaffer auf diesem Friedhof ist Irene Galitzine, die gerade erst im Jahre 2006 verstorben ist. Galitzine war die Tochter eines russischen Prinzen und einer georgischen Mutter, die nach Italien kam nachdem sie mit ihrer Familie aufgrund der Oktober-Revolution geflüchtet ist. Sie wurde als Modedesignerin mit ihrer Kreation der ‘Palazzo Pyjamas', oder auch Palazzo-Hosen, in den 1960er Jahren bekannt. Sie wurden schnell von den Hollywood Stars angenommen und von einigen der schönsten Frauen der Welt getragen. Seitdem wurden sie von Museen erworben.

Malwida von Meysenbug war eine deutsche Autorin, Feministin und Revolutionärin. Ihre politische Orientierung führte zu der Trennung von ihrer Familie und einem Leben, bei dem sie durch Europa ziehen musste. Sie hat für sich selbst gesorgt und ihren Lebensunterhalt als Lehrerin und Übersetzerin verdient, was sehr ungewöhnlich war für eine Frau ihrer Stellung aus dem 19. Jahrhundert.
Später hat sie Geld durch den Verkauf ihrer Schriftstücke verdient, wie z.B. den "Erinnerungen einer Idealistin". 1862 ist sie nach Rom gezogen und dort 1903 im Alter von 86 Jahren verstorben.
Sarah Parker Remond war eine afroamerikanische Aktivistin gegen die Sklaverei und eine Ärztin, die in Salem, Massachussetts aufgewachsen ist und zwar in einer Familie, die sich aktiv für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt hat.
Sie wurde selbst zu einer geschätzten Person dieser Bewegung. Durch ihre effektive Aufklärungsarbeit und Spendensammlungen wurde sie 1858 auf Tour durch Großbritannien geschickt, um Vorträge gegen die Sklaverei zu halten. Sie ist niemals nach Amerika zurück gekehrt sondern 1866 nach Florenz gezogen, wo sie studierte und dann 20 Jahre lang Medizin praktizierte. Obwohl sie in Florenz verstarb, wurde sie in Rom begraben.
Eine wirklich inspirierende und unglaublich interessante Gruppe von Frauen und nur ein kleines Beispiel der Persönlichkeiten, die auf diesem Friedhof begraben liegen. Das ist genau der richtige Ort für alle Feministinnen, die die Stadt besuchen und eine wenig frische Luft von dem von Männern geprägten Charakter der Geschichte Roms schnuppern wollen und den Damen ihren Respekt erweisen möchten.
Später hat sie Geld durch den Verkauf ihrer Schriftstücke verdient, wie z.B. den "Erinnerungen einer Idealistin". 1862 ist sie nach Rom gezogen und dort 1903 im Alter von 86 Jahren verstorben.
Sarah Parker Remond war eine afroamerikanische Aktivistin gegen die Sklaverei und eine Ärztin, die in Salem, Massachussetts aufgewachsen ist und zwar in einer Familie, die sich aktiv für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt hat.
Sie wurde selbst zu einer geschätzten Person dieser Bewegung. Durch ihre effektive Aufklärungsarbeit und Spendensammlungen wurde sie 1858 auf Tour durch Großbritannien geschickt, um Vorträge gegen die Sklaverei zu halten. Sie ist niemals nach Amerika zurück gekehrt sondern 1866 nach Florenz gezogen, wo sie studierte und dann 20 Jahre lang Medizin praktizierte. Obwohl sie in Florenz verstarb, wurde sie in Rom begraben.
Eine wirklich inspirierende und unglaublich interessante Gruppe von Frauen und nur ein kleines Beispiel der Persönlichkeiten, die auf diesem Friedhof begraben liegen. Das ist genau der richtige Ort für alle Feministinnen, die die Stadt besuchen und eine wenig frische Luft von dem von Männern geprägten Charakter der Geschichte Roms schnuppern wollen und den Damen ihren Respekt erweisen möchten.