
Lokale Märkte sind immer der beste Platz, um das Gefühl der Kultur und der Geschmäcker (ganz buchstäblich) eines neuen Ortes kennen zu lernen. Morgens über einen Markt schlendern und sich etwas zu essen schnappen, das man dann in der Sonne genießt, ist immer genau das Richtige, einen Tag mit dem Erkunden einer neuen Stadt zu starten. In Rom gibt es einen solchen Marktplatz, der auch aufgrund seiner Geschichte sehr faszinierend ist. Der Platz namens Campo dei Fiori in dem Herzen Roms lädt regelmäßig zu einem Blumen- und Lebensmittelmarkt ein, der von Touristenscharen besucht wird und in dessen Mitte sich eine Statue befindet.
Diese Messingstatue ist ein Abbild von Giordano Bruno, einem Mönch und Philosoph aus dem 16. Jahrhundert, der auf dem Scheiterhaufen für sein zukunftsorientiertes Denken verbrannt wurde. Buchen Sie doch ein Ferienhaus in Rom und besuchen Sie diesen Markt!
Diese Messingstatue ist ein Abbild von Giordano Bruno, einem Mönch und Philosoph aus dem 16. Jahrhundert, der auf dem Scheiterhaufen für sein zukunftsorientiertes Denken verbrannt wurde. Buchen Sie doch ein Ferienhaus in Rom und besuchen Sie diesen Markt!

In der Vergangenheit war der Campo de' Fiori nicht gerade ein Gelände mit hübschen Märkten sondern eher ein Platz, wo öffentliche Hinrichtungen in der Stadt statt fanden. Giordano Bruno, nach dem die Statue modelliert und dem sie gewidmet wurde, war ein Dominikanermönch in den 1500er Jahren.
Er war außerdem ein Philosoph und wurde aufgrund seiner Denkweise über die Eigenschaften des Universums der Ketzerei beschuldigt und hingerichtet.
Er glaubte, trotz seiner katholischen Ausbildung und Herkunft, dass das Universum unendlich sei und dass es mehrere wichtige Welten gab, die alle gleichberechtigt von Gott überwacht wurden.
Er war außerdem ein Philosoph und wurde aufgrund seiner Denkweise über die Eigenschaften des Universums der Ketzerei beschuldigt und hingerichtet.
Er glaubte, trotz seiner katholischen Ausbildung und Herkunft, dass das Universum unendlich sei und dass es mehrere wichtige Welten gab, die alle gleichberechtigt von Gott überwacht wurden.

Solche Vorstellungen haben die katholische Kirche zu der Zeit verärgert und er wurde während der 7-jährigen Kerkerhaft als Ketzer bezeichnet. All seine Werke wurden von dem Heiligen Offizium in das Verzeichnis verbotener Bücher aufgenommen. Am 17. Februar 1600 wurde Bruno zum Campo de' Fiori geführt, mit einem Spieß, der durch seine Zunge gerammt wurde. Er hat seine Thesen niemals zurück genommen, hat bis zu seinem Tod zu seinen Aussagen gestanden und hat sich sogar geweigert, ein Kruzifix zu küssen, das ihm überreicht wurde, bevor das Feuer entfacht wurde. Er wurde dann auf dem Scheiterhaufen verbrannt und seine Asche in den nahe gelegenen Fluß Tiber geworfen.
Dieses Ereignis hat Bruno zu einem umstrittenen Proto-Märtyrer der wissenschaftlichen Revolution gemacht. 1889 wurde die Statue des Pilosophen auf dem Platz errichtet, die ihn als eine in Amtsrobe bekleidete Figur, die ein Schriftstück hält, abbildet, was sich auf sein Leben als Denker und Gelehrter bezieht. Er wurde so aufgestellt, dass er in Richtung Vatikan schaut, was die Kirche noch mehr verärgert hat, aber die Statue ist trotzdem dort stehen geblieben. Trotz der Entschuldigungen, die für die Verfolgung früher wisssenschaftlicher Vorreiter wie Galileo ausgesprochen wurden, wird sich geweigert, die Bezeichnung 'Ketzer' gegen Bruno zurück zu nehmen. Nichtsdestotrotz wurde die Statue nicht entfernt und Bruno hat weiterhin einen Platz in den Herzen vieler Menschen, was bedeutet, dass er nicht vergessen und die Tragödie, die ihm widerfuhr, nicht ignoriert wird. Wenn Sie einen hübschen Markt suchen, wo Sie einen Moment der Feierlichkeit und Hochachtung verbringen können, dann ist das der beste Platz in Rom!
Dieses Ereignis hat Bruno zu einem umstrittenen Proto-Märtyrer der wissenschaftlichen Revolution gemacht. 1889 wurde die Statue des Pilosophen auf dem Platz errichtet, die ihn als eine in Amtsrobe bekleidete Figur, die ein Schriftstück hält, abbildet, was sich auf sein Leben als Denker und Gelehrter bezieht. Er wurde so aufgestellt, dass er in Richtung Vatikan schaut, was die Kirche noch mehr verärgert hat, aber die Statue ist trotzdem dort stehen geblieben. Trotz der Entschuldigungen, die für die Verfolgung früher wisssenschaftlicher Vorreiter wie Galileo ausgesprochen wurden, wird sich geweigert, die Bezeichnung 'Ketzer' gegen Bruno zurück zu nehmen. Nichtsdestotrotz wurde die Statue nicht entfernt und Bruno hat weiterhin einen Platz in den Herzen vieler Menschen, was bedeutet, dass er nicht vergessen und die Tragödie, die ihm widerfuhr, nicht ignoriert wird. Wenn Sie einen hübschen Markt suchen, wo Sie einen Moment der Feierlichkeit und Hochachtung verbringen können, dann ist das der beste Platz in Rom!
Bildnachweis
Foto 2: Sputnikcccp / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Myrabella / CC BY-SA 3.0
Foto 2: Sputnikcccp / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Myrabella / CC BY-SA 3.0