Die Drachenrippe in der Kathedrale von Atessa

Die Drachenrippe in der St. Leucio in Atessa
Drachen scheinen wieder der letzte Schrei zu sein durch die enorme Popularität, die sie durch die Game of Thrones Bücher und Fernsehserie erhalten haben. Aber wussten Sie, dass eine Kathedrale in Italien behauptet, einen Knochen des Gerippe eines Drachen zu beherbergen?

Es hört sich bizarr und unwahrscheinlich an, ist aber wahr. Die Kathedrale von St. Leucio in Atessa in Abruzzen, Italien, hat eine Drachenrippe in der Kirche ausgestellt. Natürlich gibt es auch einen Grund dafür, nämlich eine Legende aus dieser lokalen Gegend, die man sich auch heute noch erzählt.

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Außenbereich der St. Leucio
Vor langer, langer Zeit war Atessa nicht ein einziger Ort sondern bestand aus zwei kleinen Dörfern. Diese Dörfer hießen Ate und Tixa und sie wurden dauerhaft durch den Fluß Sangro geteilt, der sich durch die Dörfer schlängelte und in dessen Sumpfgebiet ein menschenfressender Drache lebte.

Um sicherzustellen, dass der Drache niemandem etwas antun würde, waren die Bewohner gezwungen, ihm Abgaben in Form von Lebensmitteln und Vieh zu bezahlen, aber nach einiger Zeit waren sie es Leid.

Sie haben entschieden, dass es jetzt reicht und haben sich Hilfe von einem Spezialisten geholt.
Innenbereich der St. Leucio
St. Leucio, der Bischof von Brindisi, kam, um sich das Problem anzuschauen. Angeblich hatte es St. Leucio schon einmal geschafft, zusätzlich zu seinen ganzen Aufgaben als Bischof, einen Drachen in seiner eigenen Stadt zu erledigen, also haben die Leute aus den beiden Dörfern entschieden, dass er genau der richtige Mann für diesen Job ist.

Die Geschichte besagt, dass der Bischof sich alleine auf den Weg zu der Drachenhöhle gemacht hat und mit seiner schieren Willenskraft den Drachen erlegt hat. Er hat ihm einfach in die Augen geschaut und ihm befohlen sich hinzuknien. Der Bischof hat den Drachen dann angekettet, damit die Dorfbewohner ihn sieben Tage lang anschauen konnten, bevor er ihn getötet hat.

Als alles vorbei war, haben sich die beiden Dörfer zu einem einzigen Ort zusammen geschlossen.

Sie haben die Kathedrale, die auch heute noch steht, auf dem Gelände der Drachenhöhle gebaut und zwar zu Ehren von St. Leucio und seinem Akt der Tapferkeit. Sie haben sogar eine der Drachenrippen behalten, die in einer Glasvitrine hinter einem Eisengitter in der Kirche ausgestellt ist. Skeptiker glauben, dass der lange, gebogene Knochen von einem Mammutskelett stammt, aber das wurde bisher auch nicht festgestellt und man muss immer noch beweisen, dass es sich um etwas anderes als einen Drachenknochen handelt. Das magische Blut des Drachen wurde nach seinem Tod auch genutzt und zwar um Krankheiten zu heilen und das Sumpfgebiet in fruchtbares Land zu verwandeln.

Wenn Sie einen angeblichen Drachenknochen gerne einmal besichtigen möchten, dann ist das der richtige Ort dafür! Eine weitere Kuriosität, die zu dem Charme von Abruzzen beiträgt.

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