
Italien ist total mit wunderschönen Märchenburgen überschwemmt, die alle in den malerischsten Kulissen stehen. Trotzdem gibt es im Aostatal, oder auch Valle D'Aosta, im Nordwesten Italiens, eine Burg, die besonders hervorsticht und die zu den hübschesten aller Burgen zählt. Die Saint-Pierre Burg in der Ortschaft Saint-Pierre, erhebt sich auf einer steinigen Felsnase inmitten des Aostatals über den gesamten Ort. Ihre Augen werden sich sofort zu diesem Bau hingezogen fühlen, wenn Sie in diese Gegend kommen und man hat von dort eine fantastische Aussicht über die gesamte Umgebung. Die Burg selbst sieht aus, als hätte man sie direkt aus einem Märchenbuch aus Ihrer Kindheit heraus geschnitten oder aus einem Disney-Film kopiert.
Wenn Sie ein Ferienhaus im Valle D'Aosta buchen, können Sie in diesem charmanten kleinen Ort vorbei kommen und die Burg selbst bewundern.
Wenn Sie ein Ferienhaus im Valle D'Aosta buchen, können Sie in diesem charmanten kleinen Ort vorbei kommen und die Burg selbst bewundern.

Der Ursprung der Saint-Pierre Burg geht mindestens bis ins 12. Jahrhundert zurück, denn Aufzeichnungen erwähnen die damaligen Besitzer der Burg. Die berühmte Charta der Freiheit, oder auch Carta delle Franchigie, aus dem Jahre 1191 enthält den Namen der Brüder "de castro Sancti Petri”, die als die gemeinsamen Besitzer eines Teils der Burg bestätigt wurden. Die ältesten Abschnitte des Baus stammen aus dieser Epoche, obwohl das Aussehen, wie man es heute bewundern kann, von Wiederaufbauarbeiten aus späteren Epochen stammt. Das originale Gebäude bestand aus zwei markanten Teilen, dem Festungshaus und dem Turm, die später durch Anbauten von bürgerlichem und militärischem Interesse - je nachdem was für Bedürfnisse die jeweiligen Bewohner hatten - miteinander verbunden wurden.

Im 17. Jahrhundert wurden an der Burg einige Veränderungen vorgenommen. Sie hat aus verschiedenen Gründen über die Jahre hinweg mehrmals den Besitzer gewechselt. Über die Jahrhunderte hat die Burg zahlreichen Herrschaften gehört, einschließlich den Herren von Quart, dem Herzog von Savoyen und der Challant Familie.
Es waren die Roncas, die das Gebäude in den frühen 1600er Jahren erworben und den Bau vergrößert haben. Sie haben den Innenbereich wie es Ihnen passte geschmückt, so dass er sich von einer feudalen Festung zu einem prunkvollen Schloss entwickelt hat.
Danach wurde die Burg von ihren darauffolgenden Besitzern vernachlässigt und erst 1873 ist ihr letzter Besitzer eingeschritten und hat dafür gesorgt, dass sie nicht vollständig verfällt.
Gemeinsam mit dem Architekten Camillo Boggio hat er die Burg wieder aufgebaut, obwohl sie eher große Veränderungen vorgenommen haben, anstatt das Original zu erhalten, wie es heutzutage Standard ist. Sein eigener Geschmack ist in der heutigen Wiedergeburt deutlich erkennbar, der irgendwo zwischen der Romantik und dem Dekadenten liegt und wahrscheinlich von bayrischen Burgen inspiriert wurde. Zu dieser Zeit wurden auch die ikonischen, runden vier Türme an den Ecken angebaut (die ausschließlich zu dekorativen Zwecken errichtet wurden) und die der Burg das Disneyartige Aussehen verleihen.
Die Burg besteht aus neun Zimmern, die alle einen typisch mittelalterlichen Charakter wiederspiegeln. Sie gehört heute der Gemeinde von Saint Pierre und dient als Hauptquartier des Regionalen Natur- und Wissenschafts-Museums. Momentan ist sie jedoch leider aufgrund von wesentlichen Renovierungsarbeiten geschlossen. Obwohl man nicht in den Innenbereich kommt, ist der Außenbereich Grund genug, diese Ecke des Aostatals zu besuchen.
Es waren die Roncas, die das Gebäude in den frühen 1600er Jahren erworben und den Bau vergrößert haben. Sie haben den Innenbereich wie es Ihnen passte geschmückt, so dass er sich von einer feudalen Festung zu einem prunkvollen Schloss entwickelt hat.
Danach wurde die Burg von ihren darauffolgenden Besitzern vernachlässigt und erst 1873 ist ihr letzter Besitzer eingeschritten und hat dafür gesorgt, dass sie nicht vollständig verfällt.
Gemeinsam mit dem Architekten Camillo Boggio hat er die Burg wieder aufgebaut, obwohl sie eher große Veränderungen vorgenommen haben, anstatt das Original zu erhalten, wie es heutzutage Standard ist. Sein eigener Geschmack ist in der heutigen Wiedergeburt deutlich erkennbar, der irgendwo zwischen der Romantik und dem Dekadenten liegt und wahrscheinlich von bayrischen Burgen inspiriert wurde. Zu dieser Zeit wurden auch die ikonischen, runden vier Türme an den Ecken angebaut (die ausschließlich zu dekorativen Zwecken errichtet wurden) und die der Burg das Disneyartige Aussehen verleihen.
Die Burg besteht aus neun Zimmern, die alle einen typisch mittelalterlichen Charakter wiederspiegeln. Sie gehört heute der Gemeinde von Saint Pierre und dient als Hauptquartier des Regionalen Natur- und Wissenschafts-Museums. Momentan ist sie jedoch leider aufgrund von wesentlichen Renovierungsarbeiten geschlossen. Obwohl man nicht in den Innenbereich kommt, ist der Außenbereich Grund genug, diese Ecke des Aostatals zu besuchen.
Bildnachweis
Foto 1: Tenam2 / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Gerrit / CC BY-SA 3.0;
Foto 3:Marek Slusarczyk / CC BY 3.0
Foto 1: Tenam2 / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Gerrit / CC BY-SA 3.0;
Foto 3:Marek Slusarczyk / CC BY 3.0