
Peggy Guggenheims Leben und Karriere waren für die Kunst des 20. Jahrhunderts wichtige Elemente und sie hat die Hälfte ihres Lebens dafür gewidmet, die Kunst ihrer Zeit zu schützen. Heute trägt eines der besten Museen in Venedig ihren Namen. Es beruht auf der Kollektion, die sie zusammen gestellt hat, die schließlich zu bestimmten Zeiten im Jahr geöffnet und besichtigt werden konnte. Sie war ihrer Zeit voraus, was ihre Einstellung zu Kunstkollektionen und ihre allgemeine Lebenseinstellung anging und sie hat Venedig eine außergewöhnliche Geschichte und ein fantastisches Museum hinterlassen. Das Museum ist natürlich ein Muss für alle Kunstliebhaber, die die Stadt besuchen, sobald sie in ihrer Urlaubsunterkunft in Venedig angekommen sind. Es ist allerdings auch interessant für alle, die gerne Geschichte über faszinierende Charaktere aus der Vergangenheit hören, denn genau das war Peggy: faszinierend.

Peggy Guggenheim wurde am 26. August 1898 in New York geboren. Ihr Vater kam aus einer Familie, die im späten 19. Jahrhundert ein großes Vermögen erworben hatte und ihre Mutter kam aus einer führenden Bankiersfamilie. Peggy, die Erbin, ist in New York aufgewachsen und verkehrte in intellektuellen und künstlerischen Kreisen. Ihr erster Ehemann, Laurence Vail, war ein Schriftsteller und Dada Collagist. In den 1920er Jahren ist die Familie nach Europa gezogen und Peggy befand sich plötzlich mitten im Herzen der Pariser Boheme. Hier hat sie u.a. Constantin Brancusi, Djuna Barnes und Marcel Duchamp kennen gelernt, die lebenslange Freunde werden sollten. 1938, als sie 30 Jahre alt war, hat sie ihre Guggenheim Jeune Kunstgalerie in London eröffnet und startete eine Karriere, die eine signifikante Auswirkung auf die Nachkriegskunst haben sollte.

Samuel Beckett, ein enger Freund, drängte sie, sich der zeitgenössischen Kunst zu widmen, denn sie war "lebendig" und Duchamp war es, der sie den Künstlern vorgestellt hat. 1939 hatte sie keine Lust mehr auf ihre Galerie und öffnete ein modernes Museum, gemeinsam mit ihrem Freund Herbert Read als Direktor. Sie hat die Kollektion für das Museum aufgebaut, indem sie "pro Tag ein Bild" kaufte und zwar von Künstlern wie Georges Braque, Salvador Dalí und Piet Mondrian. 1941 hat sie das von Nazis besetzte Frankreich verlassen und ist im folgenden Jahr nach New York City zurück gekehrt. Die Kollektion wurde die Basis für die Sammlung, wie wir sie heute in Venedig bewundern können, mit Werken von Robert Motherwell, Mark Rothko, David Hare, Janet Sobel, Robert de Niro Sr. und Jackson Pollock, dem Star der Galerie, der seine erste Ausstellung 1943 hielt. Peggy und ihre Kollektion haben bei der Entwicklung von Amerikas Kunstbewegung eine international wichtige Rolle gespielt.
Sie ist dann 1947 wieder nach Europa zurück gekehrt und hat ihre Kollektion 1948 bei der Biennale von Venedig ausgestellt, wodurch sie Werke von Künstlern wie Arshile Gorky, Jackson Pollock und Mark Rothko das erste Mal über den Atlantik gebracht und vorgestellt hat. Sie hat dann den Palazzo Venier dei Leoni am Grand Canal in Venedig gekauft und dort ab 1951 zu bestimmten Zeiten ihre Kollektion für Besucher zugänglich gemacht. 1976 hat sie den Palast mitsamt den Kunstwerken an die Solomon R. Guggenheim Stiftung gespendet. bevor sie 1979 verstarb. Ihre Asche steht in einer Ecke im Garten des Palazzo Venier dei Leoni und seitdem hat die Guggenheim Stiftung das Gebäude um- und ausgebaut, so dass es nun eines der besten Museen für moderne Kunst auf der ganzen Welt ist.
Jetzt haben wir so viel über Peggy berichtet - aber warum das Museum selbst einer der Höhepunkte in Venedig ist, erzählen wir Ihnen dann in unserem zweiten Artikel.
Sie ist dann 1947 wieder nach Europa zurück gekehrt und hat ihre Kollektion 1948 bei der Biennale von Venedig ausgestellt, wodurch sie Werke von Künstlern wie Arshile Gorky, Jackson Pollock und Mark Rothko das erste Mal über den Atlantik gebracht und vorgestellt hat. Sie hat dann den Palazzo Venier dei Leoni am Grand Canal in Venedig gekauft und dort ab 1951 zu bestimmten Zeiten ihre Kollektion für Besucher zugänglich gemacht. 1976 hat sie den Palast mitsamt den Kunstwerken an die Solomon R. Guggenheim Stiftung gespendet. bevor sie 1979 verstarb. Ihre Asche steht in einer Ecke im Garten des Palazzo Venier dei Leoni und seitdem hat die Guggenheim Stiftung das Gebäude um- und ausgebaut, so dass es nun eines der besten Museen für moderne Kunst auf der ganzen Welt ist.
Jetzt haben wir so viel über Peggy berichtet - aber warum das Museum selbst einer der Höhepunkte in Venedig ist, erzählen wir Ihnen dann in unserem zweiten Artikel.
Bildnachweis
Foto 1: BKP / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Jean-Pierre Dalbéra / CC BY-SA 2.0;
Foto 3: High Contrast / CC BY-SA 3.0
Foto 1: BKP / CC BY-SA 3.0;
Foto 2: Jean-Pierre Dalbéra / CC BY-SA 2.0;
Foto 3: High Contrast / CC BY-SA 3.0