Villa Capra - Palladios Meisterwerk

Villa Capra und ihr Gelände
Die Villa Capra, oder “La Rotonda”, ist ein Bau aus dem 16. Jahrhundert, dass nach dem Entwurf des großartigen Andrea Palladio in der Gegend von Vicenza konstruiert wurde. Heutzutage ist sie für ihre erstklassige Symmetrie bekannt, der malerischen Lage und der Zusammenführung des Innen- und Außenbereichs. Sie ist ganz einfach eines der atemberaubendsten Architekturwerke der Welt.

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Der Bau des Gebäudes wurde von Paolo Americo in Auftrag gegeben, ein Priester der von seiner Position im Vatikan zurück getreten ist und den Wunsch hatte sich in seiner Heimat Vicenza zur Ruhe zu setzen. Das Gebäude wurde auf einer Hügelspitze gebaut in einer Gegend, die man heutzutage Vorstadtgebiet nennen würde.
La Rotonda, Plan
Ursprünglich sollte es kein Landwirtschaftsbetrieb oder eine Villa im traditionellen Sinne werden. Um genau zu sein hat Palladio es als Palazzo und nicht als Villa bezeichnet. Palladio hatte jedoch die Absicht, den Bau als Rückzug aus dem Stadtleben zu nutzen, mit harmonischer Symmetrie und Geometrie und mit einer Verbindung zwischen den Innenräumen und der Natur draußen im Freien.

Das Gebäude ist eine perfekt symmetrische Struktur, die vom Pantheon in Rom inspiriert ist, mit einem zentralen, runden Raum inmitten eines quadratischen Platzes.

Auf jeder Seite dieses Platzes befinden sich Säulengänge, von wo aus man in jede Richtung einen anderen Ausblick hat. Der gesamte Bau ist von einer Kuppel bedeckt.
La Rotonda, Abschnitt
Der Spitzname "Rotunde" ist nicht ganz passend, denn das Gebäude ist nicht rund sondern eher wie der Innendurchschnitt eines Quadrats geformt, mit einem Kreuz mit einer runden Kuppel darüber.

Geometrie ist für das Gebäude sehr wichtig. Die Proportionen, an die Palladio sich gehalten hat, stammen von seinem eigenen Architektur-Traktat “Quattro Libri Dell'Architettura” (Vier Bücher der Architektur). Dieses Verfahren passt auch zu moderneren Idealen und humanistischen Einstellungen, wie der Mathematik, dem Gleichgewicht, Harmonie und Größenverhältnissen.

Im Innenbereich sind alle wichtigen Räume mit Fresken von namenhaften Künstlern, wie z.B. Alessandro und Giovanni Battista Maganza dekoriert. Der prächtigste dieser Räume ist aber definitiv der zentrale, runde Salon. Er ist so hoch wie das ganze Gebäude, streckt sich über zwei Stockwerke und ist mit Fresken und Trompe l'oeil verziert. Die Wirkung ist großartig und atemberaubend.

1994 wurde das Gebäude zu einem UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der letzte Besitzer war Mario di Valmarana, ein ehemaliger Architektur-Professor, der den Wunsch hatte, die Villa Rotunda für die kommenden Generationen zu erhalten. Der Innenbereich ist für Besucher Mittwochs und Sonntags (außer in den Wintermonaten) geöffnet und der Rest des Geländes ist jeden Tag zugänglich.

Sie sollten dieser Oase der Ruhe und Schönheit unbedingt einen Besuch abstatten, wenn Sie in der Gegend von Vicenza sind.
Bildnachweis
Foto 1: Marco Bagarella / CC BY-SA 3.0

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