Besuchen Sie den gespenstischen Turm im Reschensee

Freitag, August 21, 2015
Veröffentlicht in : Kirchen & Religiöse Gebäude Nordosten Italiens Ortschaften Seen Sehenswürdigkeiten Trentino-Südtirol
Reschensee, Turm
Der Reschensee in Südtirol, Italien, ist ein künstlich angelegter See in der Nähe vom Reschenpass, genau an der Grenze zu Österreich. Die Arbeit hat 1940 begonnen, aber der zweite Weltkrieg und örtliche Proteste haben die Fertigstellung bis 1950 verzögert. Zu dem See gehören zwei natürliche Seen, der Reschensee und der Mittersee, sowie mehrere versunkene Ortschaften einschließlich Graun und Reschen.

Was diese Stätte allerdings so bewundernswert macht, ist der Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert den man immer noch aus dem Wasser herausragen sehen kann.

Diese markante Sehenswürdigkeit ist gleichzeitig unheimlich und wunderschön und ist von der schönsten Landschaft der Welt umgeben.
Reschensee, Aussicht
Buchen Sie doch ein Ferienhaus in Südtirol in der Nähe des Sees und verbringen Sie einen Tag damit, diese Ecke der Welt auszukundschaften! Die Gegend hoch oben in den Alpen ist bereits seit den Römerzeiten besiedelt. Obwohl sie klein waren, haben es die versunkenen Ortschaften geschafft, glücklich über die Runden zu kommen. Aber der Verlust des Kulturerbes, das mit untergangen ist, hat den Einwohnern schwer zu schaffen gemacht. 163 Häuser sind versunken und den Einwohnern wurde Geld gegeben, um woanders einen Neuanfang zu starten. Einige sind weg gezogen während andere in dem Nachbarort Graun ein neues Leben begonnen haben, denn von dort aus konnten sie auf ihr altes Heim schauen und viele leben auch heute noch dort.
Reschensee, Sommer
Vielleicht ist das der Grund, weswegen die Gegend so unheimlich schön ist. Während das Leben weiter geht und überall die anmutigste Natur im Überfluss vorhanden ist, ist es trotzdem schwer zu vergessen was passiert ist und was man verloren hat.

Die Spitze des Kirchturms kann man noch sehen, sie ragt aus dem Wasser hervor, aus dieser perfekten, natürlichen Schönheit und ist eine allgegenwärtige Erinnerung an das, was es einmal war.

Im Winter, wenn die Gegend mit Schnee bedeckt ist und zu einem viel raueren, eisigen aber malerischen Ort wird, kann man den Turm zu Fuß erreichen.

Man kann über das zugefrorene Wasser gehen und um den Bau herum laufen. Legenden zufolge kann man im Winter die Glocken wieder läuten hören, die sich gar nicht mehr im Inneren der Kirche befinden - sie wurden eine Woche bevor der See angelegt wurde entfernt.

Der Großteil des Ortes wurde zerstört, genauso wie der Körper der Kirche, aber der Turm durfte erhalten bleiben. Mysteriös, bizarr und gespenstisch; so etwas werden sie sicherlich nicht oft zu Gesicht bekommen! Wenn Sie sich jemals in diesem Fleckchen der Erde aufhalten (oder sollten wir lieber sagen, in den Alpen), dann müssen Sie hier unbedingt vorbei kommen und diese Sehenswürdigkeit selbst besichtigen. Südtirol bietet im Sommer wie im Winter viele Aktivitäten, wie z.B. Skifahren, Bootsfahrten und vieles mehr.
Bildnachweis
Foto 1: Sander van der Wel / CC BY-SA 2.0;
Foto 2: SteveK / CC BY-SA 3.0;
Foto 3: Enth'ust'eac / CC BY-SA 3.0

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