
Das Archiginnasio (das griechische Wort für "erste Schule") von Bologna ist der antike Sitz der Universität von Bologna und eines der einzigartigsten Gebäude der Stadt. Es war ursprünglich das Hauptgebäude des “Studium”, wie die Universität einst genannt wurde, und zwar bis 1803, als es das Gelände des Wissenschaftsinstitutes wurde. 1838 wurde ein Teil des Gebäudes zu der Archiginnasio Gemeindebibliothek umfunktioniert. Und dort befindet sie sich heute noch, eine aktive Bibliothek, die größte in Emilia-Romagna. In ihr sind historische, philosophische, politische, literarische, künstlerische, biografische und bibliografische Werke zu finden, zusätzlich zu dem großen Abschnitt, der der Kultur von Bologna gewidmet ist. Außerdem beherbergt sie über 35.000 Manuskripte und Broschüren.

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Als der Piazza Maggiore im Auftrag des Papstes umgestaltet wurde, hat der Bau des Archiginnasio im Auftrag von Papst Pius IV durch die päpstlichen Legaten Karl Borromäus und Pier Donato Cesi begonnen. Das Projekt wurde von Antonio Morandi überwacht, der die Konstruktion zwischen 1562 und 1563 fertig gestellt hat. Die Idee war, die verschiedenen Fakultäten der Universität, die bis dahin an verschiedenen Stellen in der Stadt verteilt lagen, an einem Ort zusammen zu fassen.
Als der Piazza Maggiore im Auftrag des Papstes umgestaltet wurde, hat der Bau des Archiginnasio im Auftrag von Papst Pius IV durch die päpstlichen Legaten Karl Borromäus und Pier Donato Cesi begonnen. Das Projekt wurde von Antonio Morandi überwacht, der die Konstruktion zwischen 1562 und 1563 fertig gestellt hat. Die Idee war, die verschiedenen Fakultäten der Universität, die bis dahin an verschiedenen Stellen in der Stadt verteilt lagen, an einem Ort zusammen zu fassen.

Die Universität ist die Älteste der Welt, die kontinuierlich in Betrieb ist. Sie wurde 1088 gegründet als man zu dem Entschluss kam, dass die Stadt einen richtigen Stützpunkt für ihre Studien benötigte.
Das Gebäude besteht aus zwei Stockwerken mit einem Innenhof und einer Mitte. Oben befanden sich die Zimmer für die Jurastudenten und unten waren die Studenten der anderen Fächer wie z.B. Kunst und Medizin untergebracht. Zwei große Treppen führen nach oben, aber diese Räume sind leider momentan für Besucher geschlossen.
Die Wände des Gebäudes sind mit einem riesigen heraldischen Projekt verziert, das aus 7.000 Wappen besteht. Es sind die Wappen des Heimatlandes oder der Heimatstadt und der Name des Studenten, der darauf repräsentiert ist.
Das Anatomische Theater wurde 1637 gebaut und ist einer der Höhepunkte dieses Gebäudes. Mit Fichtenholz getäfelt und einer Kassettendecke, ist es wie ein Amphitheater aufgebaut mit einem großen, kanzelartigen Platz am Kopfende des Raumes, von wo aus der Lektor den Unterricht geführt hat. In den Nischen der Mauern befinden sich hölzerne Statuen von Silvestro Giannotti, die historische Physiker darstellen. Die Statuen, die sich rechts und links von dem Sitz des Professors befinden und von dem renommierten Wachsmodell-Künstler Ercole Lelli hergestellt wurden, sehen aus, als hätte man ihnen die Haut abgezogen, so dass die Muskeln zum Vorschein kommen. In der Mitte des Raumes steht ein weißer Marmortisch, der für Sezierungen benutzt wurde.
Das Gebäude ist wahrhaft atemberaubend und faszinierend zu besichtigen. Wenn Sie das nächste Mal in Bologna sind, sollten Sie hier unbedingt vorbei schauen.
Das Gebäude besteht aus zwei Stockwerken mit einem Innenhof und einer Mitte. Oben befanden sich die Zimmer für die Jurastudenten und unten waren die Studenten der anderen Fächer wie z.B. Kunst und Medizin untergebracht. Zwei große Treppen führen nach oben, aber diese Räume sind leider momentan für Besucher geschlossen.
Die Wände des Gebäudes sind mit einem riesigen heraldischen Projekt verziert, das aus 7.000 Wappen besteht. Es sind die Wappen des Heimatlandes oder der Heimatstadt und der Name des Studenten, der darauf repräsentiert ist.
Das Anatomische Theater wurde 1637 gebaut und ist einer der Höhepunkte dieses Gebäudes. Mit Fichtenholz getäfelt und einer Kassettendecke, ist es wie ein Amphitheater aufgebaut mit einem großen, kanzelartigen Platz am Kopfende des Raumes, von wo aus der Lektor den Unterricht geführt hat. In den Nischen der Mauern befinden sich hölzerne Statuen von Silvestro Giannotti, die historische Physiker darstellen. Die Statuen, die sich rechts und links von dem Sitz des Professors befinden und von dem renommierten Wachsmodell-Künstler Ercole Lelli hergestellt wurden, sehen aus, als hätte man ihnen die Haut abgezogen, so dass die Muskeln zum Vorschein kommen. In der Mitte des Raumes steht ein weißer Marmortisch, der für Sezierungen benutzt wurde.
Das Gebäude ist wahrhaft atemberaubend und faszinierend zu besichtigen. Wenn Sie das nächste Mal in Bologna sind, sollten Sie hier unbedingt vorbei schauen.